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Friday, 17. may 2013 5 17 /05 /Mai /2013 19:32

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R. Erzgräber, Stillleben, Öl, 2013. Fotos: J. Hantke.

 

...ist der Titel der Ausstellung der Lychener "Pinne"-Kothek in der "KleinenGalerie"  in der Rutenberger Straße 1a. Die Eröffnung findet am 19. Mai um 15.00 Uhr statt. Die Malerin Renate Trottner wird Neues aus ihrem Atelier den Besuchern präsentieren. Rita Günther wird Gedichte aus ihrem poetischen Schaffen vorstellen und rezitieren. Die Ankündigung verspricht, dass es ein sehr schönes Pfingsterlebnis werden kann.

Die Austellung "Malerei und Poesie" ist vom 19. Mai bis zum 21. Juni 2013 an den Tagen Donnerstag bis Sonntag von 10.00 Uhr bis 16.00 Uhr geöffnet.

Ich habe bereits an den "Tagen der Offenen Ateliers" in die "Kleine Galerie" hineingeschaut und einige Fotos für die Ausstellungsankündigung mitgebracht.

 

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Ich wünsche allen meinen Freunden und Besuchern meines Blogs ein schönes Pfingstfest. Genießt entweder die Kunst oder die Natur oder am besten beides!

von anais - veröffentlicht in: Kunst von Profis und Laien - Community: Geschichten, Gedanken, Gefühle
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Wednesday, 15. may 2013 3 15 /05 /Mai /2013 20:40

 Die Eisheiligen sind vorbei. Jetzt beginnt die Pflanzzeit im Garten, denn die Nächte bleiben frostfrei.

Ich habe wieder verschiedene Gemüse- und Blumenpflanzen angezogen, von denen ich gerne welche meinen Gartenfreunden abgebe.  Die günstigste Zeit ist für mich am späten Nachmittag ab 17.00 Uhr. Ansonsten nach telefonischer Absprache.  Falls meine Telefonnummer und meine Anschrift nicht bekannt sind, bitte über das Feld "Kontakt" per Mail nachfragen.                         

 

Tomatenpflanzen

 

Harzfeuer

Grün/weiß gestreifte Tomate

 

Fleischtomaten

 

Ochsenherz

Liguria

Schwarze von der Krim

Ananas (begrenzte Anzahl)

 

Cocktailtomaten

 

Grüne Traube

Schwarze Pflaume

Violette Cocktailtomate

Rote Cocktailtomate

 

Paprika

 

Langer, roter, spitzer Gemüsepaprika

Tomatenpaprika

Gelber Gemüsepaprika „Feher“

Dicker. konischer Gemüsepaprika

 

Chilli

Kleiner, violetter Scharfer

 

Gemüsepflanzen

Blauer Kohlrabi

Yacon

 

Sommerblumenpflanzen

Astern (begrenzte Anzahl)

Zinnien

Hohe Studentenblumen

Spinnenblume (Cleome)

Truthahnbärte (begrenzte Anzahl)

 

Minzen

Amerikanische Minze (aus Samen gezogen).

von anais - veröffentlicht in: Interessantes über Lychen und Umgebung
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Tuesday, 14. may 2013 2 14 /05 /Mai /2013 20:19

 

 

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  Großes Stillleben, Öl, Praxis Hagen. Foto: J. Hantke

 

Am Sonntagnachmittag der "Tage der Offenen Ateliers" machte ich mich allein auf den Weg dem Roten Faden entlang zu den Künstlerwerkstätten in der Lychener Innenstadt.

Zuerst schaute ich in die Handweberei Martina Busch, Fürstenberger Straße 19, hinein. Hier kann der Besucher, wenn er zur rechten Zeit kommt, beim Weben an einem alten Webstuhl zuschauen. Martina Busch fertigt feinste Modewaren aus handgewebten Stoffen an, auch Maßanfertigungen von Wohnaccessoires. Sie bietet Parmentik, Web- und Spinnkurse an.

Von Mai bis Oktober ist die Handweberei mittwochs bis freitags von 10 - 17.00 Uhr geöffnet. Wer sich genauer informieren möchte, schaut auf Martina Buschs Website link

 

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Von der Handweberei  führte der Rote Faden die Fürstenberger Straße entlang über den Marktplatz hinunter in die Stargarder Straße 22 zur Galerie und zum Atelier "Praxis Hagen". Ich habe hier neue Gemälde ausgewählt die mir persönlich besonders gefallen haben. Wer mehr sehen und erfahren möchte, schaut auf die Praxis-Hagen-Website link.

 

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  Neu war für mich auch, dass ein junger Berliner Maler seine Kleinwerke ausstellen durfte. Malerei - wahrscheinlich in Mischtechnik - von Roland Manzke. Farblich und gestalterisch interessant, abstrakt.

 

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Geht der Rote-Faden-Wanderer einige Schritte weiter in Richtung Stargarder Tor, kommt er linker Hand zur abzweigenden Darrstraße. Über deren Kreuzung mit der Stabenstraße liegt gut gekennzeichnet hinter einem Hoftor das Keramikatelier von Martina Ambellan. Hübsche, eigenwillige dekorative Keramik. Und meistens mit sehr sinnreichen Worten geschmückt. Bewundernswert sind vor allem die kraftvollen Frauenfiguren. Siehe auch: Amüsante Lesung im Keramikatelier Ambellan  Buchlesungen finden bei Martina Ambellan in jedem Jahr begeisterte Zuhörer.

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 Zeit sollte sich der Besucher im Atelier nehmen, um über die von Martina Ambellan selbst verfassten Sprüche nachzudenken, um den einen oder anderen als Geleit auf dem Weg in Gedanken mitzunehmen.

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Weiter außerhalb, am Rutenberger Weg, liegt die Kleine Galerie der Hobby-Malerin Renate Trottner. Ich besuchte sie kurz vor 18.00 Uhr...

von anais - veröffentlicht in: Kunst von Profis und Laien - Community: Geschichten, Gedanken, Gefühle
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Sunday, 12. may 2013 7 12 /05 /Mai /2013 08:45

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Blauer Beinwell (Symphytum officinale, ?), Rauhblattgewächs.

 

Es gibt ihn wirklich, den Beinwell mit blauen Blüten. Vor drei Jahren hatte ich ihn zum ersten Mal in Norwegen auf den Lofoten-Inseln gesehen. Bis dahinn wusste ich nur, dass Beinwell weiß oder zart rosa blüht. Ich habe gestaunt und glaubte, dieser wäre eine rein nordische Variante. Im vergangenen Spätsommer habe ich im Internet gesucht und habe auf einer Gärtner-Seite auch diese blaue Sorte im Verkaufsangebot gefunden. Ich habe je zwei Exemplare mit blauen und weißen Blüten bestellt, erhalten und gepflanzt. Nun blüht der blaue Beinwell als erster.

Er gehört zur Familie der Rauhblattgewächse. Von weitem gesehen könnte ihn der Betrachter mit einer großen Borretsch-Pflanze verwechseln. Deren Blüten aber sind sternförmig. Der Beinwell hat Glöckchen.

Die botanische Bezeichnung "Symphytum officinale" gilt eigenlich nur für den weiß blühenden Beinwell, der in freier Natur an feuchten Stellen an Wiesenrändern oder Seeufern vorkommt. Er gilt offiziell als Heilpflanze. Sammler machen allerdings keinen großen Unterschied zum violettrosa blühenden.

Die bis zu einem Meter hoch werdende Pflanze ist ausdauernd und frosthart. Stengel und Blätter sind dicht rauh behaart. Die verzweigten, dicken Wurzeln haben eine schwarze Schale. innen sind sie weiß.

In der Kräutermedizin werden die Wurzeln verwendet, seltener die Blätter und Blüten. Inhaltsstoffe sind Allantoin, Gerbstoffe, Schleime und giftige(!) Pyrrilizidinalkaloide. Deshalb sollte die Planze niemals für den inneren Gebrauch genutzt werden.

Äußerlich angewendet, lindern wässrige oder alkoholische Auszüge oder Salben aus der Wurzel Gelenkschmerzen. Auch Umschläge bringen gleiche Wirkung.

Ich habe im vergangenen Sommer Wurzeln vom violettrosa blühenden Beinwell von einer Naturheilkundlerin erhalten. Dazu 500 Gramm Bio-Schmalz. Die Wurzeln habe ich gesäubert, gewaschen und in Scheiben geschnitten. Das Schmalz wurde zum Sieden gebracht , die Scheiben hineingetan und 24 Stunden stehen gelassen. Danach habe ich das Schmalz noch einmal flüssig werden lassen, um die Scheiben herauszunehmen. Abgefüllt in eine große Dose konnte die Salbe zur Einreibung gegen Gliederschmerzern erkalten. Sie lindert den Schmerz und lässt Entzündungen abklingen, beseitigt allerdings nicht die Ursachen.

Wegen der giftigen Alkaloide sollte der äußere Gebrauch auf insgesamt 4 - 6 Wochen im Jahr begrenzt bleiben.

Der blaue Beinwell  wie auch die später blühenden weiße und violettrosa Sorten haben für mich vor allem Bedeutung als schöne Blütenpflanzen.

von anais - veröffentlicht in: Wanderungen - Natur und Baukunst - Community: Natur und Wissenschaft
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Friday, 10. may 2013 5 10 /05 /Mai /2013 16:34

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Als Ausstellungsraum gestaltete ehemalige Gaststätte des früheren FDGB-Schulungsheimes. Fotos: J. Hantke.

 

...so jedenfalls empfand ich die Bilder, und Ausstellungsstücke, als wir das frühere FDGB-Schulungsheim besuchten und uns in dem Flachbau des ehemaligen Restaurants umschauten. Die Wände sprechen noch von alten Tagen, als hier gefeiert, gespeist und getrunken wurde. Zur DDR-Zeit war das eine beliebte und gutgehende Gaststätte, nicht nur für die interne Nutzung des Heimes sondern auch für die Öffentlichkeit.

Jetzt hat hier Peter van Heesen sein Kunstdomizil eingerichtet. Gemeinsam mit der gebürtigen Lychenerin Katja Sommerfeld stellt er Werke der Fotografie aus. Zum Teil sind sie auf Hintergrundplatten gedruckt. Andere sind wie hier hinter schwebendem Glass befestigt,

An der weißen Seitenwand sind Arbeiten von Katja Sommerfeld zu sehen. Die Frontwand ist mit einer braun/weiß gemusterten DDR-Tapete beklebt. Und diese soll auch dran bleiben, erklärte uns Peter van Heesen.

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Kleine Fotografien, auch beim direkten Betrachten kaum erkennbar, schweben in einem kaputten Aquarium, in dem alles trocken und tot ist. Vielleicht, so habe ich mir gedacht, ist dies das FDGB-Heim im Jetzt-Zustand en miniature. Wer weiß, hinter allem stecken Ideen. Eben keine Kunst, die auf Verkauf orientiert ist sondern eher zum Nachsinnen inspiriert.

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Als ich den Künstler fragte, was es denn mit dem Kleiderbügel auf sich hätte, erzählte er, wie es dazu gekommen war. Er hatte sich mit einem Juristen unterhalten und gefragt, welches denn die so üblichen Mordinstrumente wären, die im Hausgebrauch verwendet werden. Und hier sind davon einige. Eine Idee, auf die nicht jeder so ohne weiteres kommt.

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Im ehemaligen Duschraum hinter mehreren Durchgängen sind Winterfotos ausgestellt. Peter van Heesen hat sie während seiner Fahrt zum 60. Jahrestag der Befreiung des KZ Ausschwitz auf der zurückgelegten Wegstrecke gemacht. Seine Erläuterungen brachten uns Verständnis.

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Die Austellungen im Lichthouse und hier im alten FDGB-Heim kommen von draußen, sind nicht Lychen-typisch. Aber sie lassen uns über den Kirchturm weit hinaus blicken...

von anais - veröffentlicht in: Kunst von Profis und Laien - Community: Geschichten, Gedanken, Gefühle
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