Friday, 1. june 2012 5 01 /06 /Juni /2012 20:09

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Dienstag, den 14. Februar 2012.

Heute vormittag wollen wir einen Einkaufsbummel durch Koror machen. Der Weg vom Rose Garden zum Zentrum ist weit. Wir lassen uns von einem Angestellten des Hotels hinunterfahren. Mr. Cornflakes möchte zuerst zu einem großen Hotel gebracht werden, weil er hofft, dort einen Sonnenstrand zu finden. Am Rande von Koror haben wir bisher keinen guten Platz zum Sonnen und Schwimmen gefunden. Das fehlt uns aber.

Vor dem 5-Sterne-Hotel liegt ein geschmackvoll angelegter Park mit blühenden Hibiskussträuchern und anderen tropischen Gewächsen. Uns fällt sofort der große fächerförmige Baum auf. Wir sehen solch' ein prächtiges Exemplar zum zweiten Mal. Das erste Mal stand er im Park unseres Hotels auf der Insel Bali. "Baum der Reisenden" wird er genannt, weil er seine Blätter gewöhnlich in Ost-West-Richtung entfacht. Also gewissermaßen ein botanischer Kompass für den Reisenden. Er gehört zur Familie der Strelitziengewächse und hat seine ursprüngliche Heimat auf Madagaskar.

Einige Monolithen sind aufgestellt. Ob diese nun Originale sind, wissen wir nicht. Im Norden der großen Insel Babeldoab solle es einen Ort geben, wo sie seit vorchristlicher Zeit stehen und von mythologischer Bedeutung sind.

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Den Strand haben wir immer noch nicht gefunden. Frank geht deshalb zur Information und erkundigt sich, ob er sich an der Beach des Hotels ausstrecken darf. Das darf er, aber nur gegen eine ordentlich hohe Dollargebühr. Mitnichten,wir verzichten.

Weiter geht's zur Geschäftsstraße. Im Postamt kaufen wir Ansichtskarten für unsere Freunde und Bekannte. Wir schauen in mehrere Souvenirshops hinein und entdecken in einem - sage und schreibe - das Büro der deutschen Honorarkonsuls. Gerne hätten wir ihm die Hand geschüttelt. Leider ist er nicht da. Ob das die einzige deutsche Vertretung in Palau ist? Ich wage, das zu bezweifeln.

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Jetzt lenken wir unsere Schritte einem bedeutsamen Geschäft entgegen. Hier gibt es eine Schneiderei und sicherlich auch Stoffe. Ich habe nämlich den Wunschauftrag von meiner lieben Jutta bekommen, ihr mehrere farbenprächtige Meter mitzubringen für einen Kimono. Mit dem guten Rat von Mr. Cornflakes entscheide ich mich für riesige weinrote Rosen auf Blau. Na, da wird mein Herzblatt aber Augen machen.

Zu Mittag essen wir in einem indischen Restaurant ganz nobel. Frank wählt Garnelen in Tomatensoße und gewürzten Reis. Ich bestelle mir geschmorte Auberginen. Dazu frisch gebackenes. mit Zwiebeln gefülltes Fladenbrot. Als Getränke für mich Eistee und für  Mr. Kornflocke Virgin Margaritha ohne Alkohol.

Danach, am Nachmittag, trennen sich unsere Wege. Frank hat einen Termin im Massage-Salon. Davor wollen wir uns wieder treffen. Ich schlendere durch die Seitenstraßen mit hübschen Häusern und ab und zu sehr schönen, kleinen Vorgärten.

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Eine Frau zeigt mir voller Stolz ihre jungen, selbst gezogenen Kokospalmen in Töpfen. Das finde ich lustig und seltsam, weil drumrum die schönsten Liliengewächse blühen. Naja. jeder hat seine eigenen exotischen Vorlieben. Wenn es nicht gerde "Kare Kare" ist... Kare Kare

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Yap-217.JPGVon Franks Salon bin ich schon sehr weit weg. Zu meiner Freude komme ich auf ein architektonisch eigenwilliges Haus zu, Insulanerarchitektur, modern aber in Stein. Es ist das ETPISON-Museeum. Und dort gehe ich rein, denn ich habe noch anderthalb Stunde Zeit bis zum Treff....

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von anais - veröffentlicht in: Taipeh Mikronesien und Palau - Community: Sprechen durch Schreiben
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Thursday, 31. may 2012 4 31 /05 /Mai /2012 08:47

 

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Ende Mai/Anfang Juni ist nicht nur die Zeit der Pfingstrosen sondern auch Blütezeit der Iris. Sie bezaubern den Betrachter durch ihre Farbenvielfalt, Formschönheit, grazile Gestalt und bei einigen Spezies durch ihren Duft. Ich habe von den Wieseniris und ihren Züchtungen einige ausgewählt und fotografiert. Leider ist diese Pracht nicht von langer Dauer. Bei der kühlen Witterung wird sie zwar etwas länger andauern, aber bis zu den "Tagen der Offenen Gärten" in der Uckermark am 16. und 17 Juni wird dieses Naturschauspiel wohl zu Ende sein. Deshalb lasst uns jetzt näher hinschauen:

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Und diese Feuerlilie hat Mr. Cornflakes so gut gefallen. Wer weiß, wo er diese Orangegeflammte entdeckt hat?

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von anais - veröffentlicht in: Interessantes über Lychen und Umgebung - Community: Natur und Wissenschaft
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Tuesday, 29. may 2012 2 29 /05 /Mai /2012 16:02

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Montag, den 13. Februar 2012.

Während wir uns beim Schnorcheln treiben lassen, merke ich, wie die Strömung stärker wird. Bei einer kurzen Pause über Wasser sehe ich, dass unser Boot weit von uns entfernt ist. Der Driver bemerkt mein Winken und steuert auf uns zu. Frank ist ebenfalls aufgetaucht und nahe bei mir.

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Das Boot hält neben uns, und wir klettern wieder an Bord. Der Guide spendiert mir Snigger und Twist-Bonbons. Derweil lenkt er das Boot zu einem anderen Platz. Die Taucher machen jetzt eine Stunde Erholungspause.

Wir lassen uns noch einmal über dem Riff ins Wasser gleiten. Mr. Cornflakes erwische ich mit der Kamera in guter Position. diesmal mit Schnorchel und Maske.

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Weiter geht's zu den Blue Halls und den Blue Corners - Höhlen und Felsen unter Wasser, die vor allem die Taucher reizen. Wir bleiben diesmal an Bord und beobachten die Diver, wie sie paarweise mit einem Führer verschwinden und nur noch Luftblasen ein Lebenszeichen von ihnen geben.

Als sie zurückkommen, sind sie hellauf begeistert. Haie, Napoleon-Fische und Schildkröten haben sie gesichtet.

Es beginnt wieder kräftig zu regnen. Allen ist kalt, und jeder sucht Platz in einer windgeschützten Ecke im Boot.

 

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Total durchnässt ankern wir vor einer wunderschönen Insel mit feinem weißen Sand und dichten, dunklen Bäumen. Wie glücklich wären wir, wenn die Sonne geschienen hätte. Aber es tropft überall.

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In einer grün gestrichenen, an allen Seiten offenen Halle, öffnen wir unsere Lunch-Pakete und lassen es uns trotz des miesen Wetters schmecken. Wie schön wären die Fotos geworden, hätten wir klaren, blauen Himmel gehabt! Die Natur aber folgt ihren eigenen Gesetzen und kümmert sich wenig um unser menschliches Empfinden.

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Vor der Rückfahrt nach Koror lässt sich ein junger Amerikaner für 4 Tage auf einer einsamen Insel aussetzen.

Mit Kurs durch die inneren Rock Islands verlassen wir das Regengebiet und fahren nahe an Felsen vorbei.

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Wr sind froh, als wir wieder im Hafen von Fisher's Finn landen und spendieren uns einen starken Kaffee mit Bananenkuchen. Danach schauen wir uns im Shop um.

 

Mr. Cornflakes schwärmt bereits vom Taucherlehrgang. Wir haben nämlich ein Ehepaar aus Bad Reichenhall kennengelernt. Die nette Frau betreibt zu Hause eine Tauchschule. Wir verabreden uns mit ihnen für morgen abend bei uns im Rose Garden. Mal hören, wie sie uns den Taucherlehrgang schmackhaft machen werden.

von anais - veröffentlicht in: Taipeh Mikronesien und Palau - Community: Natur und Wissenschaft
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Sunday, 27. may 2012 7 27 /05 /Mai /2012 21:55

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wünsche ich allen meinen Freunden und Besuchern meines Blog frohe und erholsame Feiertage.

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von anais - veröffentlicht in: Grüße zur Woche - Community: Geschichten, Gedanken, Gefühle
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Saturday, 26. may 2012 6 26 /05 /Mai /2012 15:43

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Montag, den 13. Februar 2012.

Das Boot ankert am Korallenriff. Das Wetter hat sich etwas beruhigt. Der Guide erklärt uns die Lage des Riffs und macht uns auf die Strömung aufmerksam, die uns vom Ankerplatz schnell wegtreiben wird. Er versichert uns, er würde uns nach dem Tauchen und Schorcheln "einsammeln". Mr. Cornflakes steigt zuerst ins Wasser, ich hinterher. Wir schwimmen mit der Strömung.

Das klarblaue Wasser tönt sich bis ins tiefe Dunkelblau in der Tiefe. So viele Fische am Rande der steil abfallenden Korallenbank haben wir bisher noch nicht gesehen. Alle Farbtönungen sind vertreten, von Schwarz bis Weiß, von Rot bis Blau und Grün. Clownfische ziehen in Schwärmen vorüber. Eine farbenprächtige, eigene Welt.

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Das Riff ist massiv. auf seiner Oberfläche breiten sich kleine braune, gelbe und weiße Korallen aus, manchmal auch Seeanemonen. Alle Wesen leben und gedeihen in friedlicher Stille.

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Ich lasse mich treiben und schaue und schaue... Alle Gedanken aus der Menschenwelt sind verschwunden. Weder Essen noch Trinken beschäftigen mein Hirn. Ich überlege nicht, rechne und plane nicht. Hier, unter Wasser, inmitten dieser faszinierenden Welt, bin ich im Jetzt.

Frank erlebt Gleiches.

Die Taucher versichern uns, dass dieses Empfinden den größten Wert ausmacht.

Wieder oben im Boot überlegen wir uns, ob wir nicht doch das Tauchen lernen sollten...

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von anais - veröffentlicht in: Taipeh Mikronesien und Palau - Community: Natur und Wissenschaft
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