Sunday, 9. january 2011 7 09 /01 /Jan. /2011 16:42

Friedhof-001.JPG

 

Spiejelglatt!

 

Det schneit und schneit.

Is schon wieda Wintazeit?

War det denn nich erst neulich?

So kalt! Mann, is det greulich!

 

Imma dichta fall'n de Flocken.

Da bleib ik lieba drinne hocken,

und kieke ausm Fensta raus.

Keen Durchblick. Ach, Du Graus!

 

Jestern hattet noch jetaut.

Da hab ik mia nich rausjetraut.

Det war ja spiejelglatt!

Un nich jestreut. Wat soll denn dat?

 

In Berlin sind viele hinjeflogen.

Um den Ort mache ik nen Bogen.

Det is ne Weltstadtmetropole!

Nischt für mia mit jlatte Sohle.

                                             Ikke

von anais - veröffentlicht in: Meine Gedichte - Community: Geschichten, Gedanken, Gefühle
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Saturday, 8. january 2011 6 08 /01 /Jan. /2011 10:34

Winterwanderung 001

 Zwischen den vergangenen Festtagen war nach üppigen Speisen wie Entenbraten etwas leichtere Kost geraten. Wir hatten großes Verlangen nach frischen Gemüsegerichten. Deshalb bereitete ich einen feinen, schmackhaften Rohkostsalat aus Kohlrabi, Yacon, etwas Zitronensaft, Honig, Clementinen und Walnüssen zu.

Den geschälten Kohlrabi, gut gewaschen, habe ich grob geraspelt. Die große Yacon-Wurzel wurde geschält, gewaschen uns sofort in Wasser gelegt, damit sie sich nicht verfärbt. Yacon wurde ebenfalls geraspelt und mit der Kohlrabimasse gut vermischt.

Zuvor hatte ich den Saft einer Zitrone mit einem Esslöffel Honig, einem halben Teelöffel Chilliöl und einer Prise Salz zu einem Dressing geschlagen.

Ca. 10 Walnusskerne habe ich zerkleinert und zusammen mit dem gleichmäßig unter das Gemüse verteilt.

Zum Abschluss erhielt der Salat eine hübsche Garnierung mit ganzen Walnusskernen, Clementinenscheiben und einem Salatblatt. Fertig und guten Appetit!

 

Zutaten:

- 1 großer Kohlrabi- 1 große Yacon-Wurzel

- Saft einer Zitrone

- 1 Esslöffel Honig

- 1 Teelöffel Chilliöl

- 1 Prise Salz

- Walnusskerne nach Belieben

- 1 Clementine

- 1 Salatblatt

von anais - veröffentlicht in: Küchenrezepte - Community: Natur und Wissenschaft
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Friday, 7. january 2011 5 07 /01 /Jan. /2011 16:31

Schlittenfahrt-003.JPG

Mit Eis und Schnee bedeckt sind die Lychener Seen. Nur an Stellen, wo sich Strömungen im Wasser bilden, sind sie offen und Zufluchtsstätte für die Wasservögel. Am meisten "Betrieb" herrscht auf dem Stadtsee unterhalb der Schleuse, durch die das Wasser aus dem nicht ganz 2 Meter höher gelegenem Oberpfuhl rauscht. Enten, Blesshühner und Schwäne sind hungrig. Beim Füttern sollte man ihnen wohl kein Brot hinwerfen sondern eher Obststücke und Körner. Das wissen allerdings die wenigsten Leute. Außerdem - fände das Wassergeflügel durch Zufall Brot, würde es das auch aufschnabulieren.Schlittenfahrt-001.JPGSchlittenfahrt-002.JPG

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Wednesday, 5. january 2011 3 05 /01 /Jan. /2011 10:54

Stammtischglocke-002.jpg

 

Es ist noch nicht allzu lange her, da bekam ich Besuch von einem Bekannten, der sich als Putzteufel perfektioniert hat. Hier in Lychen machte er die Bekanntschaft mit einer netten jungen Dame, die in dem nahe gelegenen, kleinen Dorf Türkshof ein schmuckes Häuschen ihr eigen nennt. Und so fragte der Putzteufel im Laufe der Unterhaltung, ob es nicht bei ihr etwas zu putzen gäbe, z. B. Fenster, Fußböden usw. "Oh, ja," meinte sie, "davon habe ich in meinem Anwesen genug. Da können wir ins Geschäft kommen."

Der Putzteufel war begeistert und animierte mich, die Dame so bald wie möglich zwecks Rücksprache zu besuchen. Allerdings hatte er nicht ihre Adresse, und der Zettel mit der Telefonnummer war ebenfalls verschwunden. "Na," sagte ich, "Macht nichts. Ich rufe mal meine Freundin Eva in Türkshof an. Sie weiß bestimmt, wo die junge Frau dort wohnt. Vielleicht gibt uns Eva noch ein paar zusätzliche Informationen."

Also griff ich zum Telefon und rief Eva an. Sie freute sich sehr. Als wir aber mit unserer Frage rausrückten, wurde sie etwas skeptisch und riet uns von diesem Putzjob ab, weil dort die pünkliche Bezahlung unsicher wäre. Andere hätten dort schon dererlei Erfahrungen gemacht. "Aber," setzte Eva sogleich hinzu, " unser Nachbar! Der hat hier ein Haus gebaut. Und ich weiß, dass er für die Innenräume eine Putzkraft sucht. Ich werde ihn noch einmal anrufen". Wir versprachen der netten Eva, gleich einmal vorbeizukommen, um auch bei ihr ein Käffchen zu trinken. "Na, dann kommt mal," ermunterte sie uns zum Abschied. 

So setzten wir uns am selben sonnigen Vormittag in meinen Pkw und fuhren bei Eis und Schnee nach Türkshof. Weil ich zuvor noch nicht Gelegenheit hatte, dort einen Besuch abzustatten, suchten wir erst einmal Evas Haus in diesem Örtchen, wo die Straßen und Wege keine Namen haben. Nur die Häuser haben ihre Nummern.

Endlich standen wir vor dem hübschen Fachwerkbau. Eva präsentierte uns die geschmackvolle Innenausstattung, erzählte, ihr Mann wäre zum Angeln gegangen. Dann wies sie durch das Fenster auf das Nachbarhaus. "Das hat ein Berliner gebaut. Es ist jetzt fertig geworden. Aber innen muss noch alles geputzt werden." Da stutzte ich. Kraulte mir das Kinn und fragte ganz kleinlaut: "Der meint doch wohl nicht verputzen. Der will doch wohl die Innenwände verputzt haben, oder?" "Klar," erwiderte Eva, "so habe ich ihn verstanden. Es geht doch ums Verputzen. Das meintest Du doch," blickte sie erschrocken auf meinen Putzteufel. "Nee," rief der entsetzt. Wände verputzen kann ich nicht. Ich kann nur Wohnungen blitzblnk putzen!"

Damit war die Sache erledigt. Und wo die junge, nette Dame wohnt, wollten wir auch nicht mehr wissen. Aber da kam Evas Mann vom Fischfang nach Hause - ohne Fisch.

Auf alle diese Überraschungen tranken wir erst einmal einen großen, heißen Kaffee und mussten über dieses Missverständnis nun endlich mal herzhaft lachen.

von anais - veröffentlicht in: Lychener Stammtisch-Geschichten - Community: Sprechen durch Schreiben
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Wednesday, 5. january 2011 3 05 /01 /Jan. /2011 09:20

Drei-Generationen-Haus-003.JPG

Seit November vergangenen Jahres hat Lychen ein Mehrgenerationenhaus. Es ist im Zuge der Sanierung des alten Kinos im vorderen früheren Gaststätten- und Hotelgebäude entstanden. Für die vielseitige Nutzung dieser neuen Einrichtung haben sich der Arbeitsförderverein Lychen, die Volkssolidarität und das Deutsche Rote Kreuz zu einem Trägerverbund zusammengeschlossen. Wie bereits der Name sagt, soll hier ein Treffpunkt für Jung und Alt gestaltet werden. Jugend und Senioren werden sich in diesem Haus begegnen, sich in gemeinsamen Veranstaltungen näher kommen und besser verstehen.

Im Erdgeschoss ist die Volkssolidarität, Ortsgruppe Lychen, eingezogen. Im oberen Stockwerk befinden sich Spiel- und Gruppenräume der Kita des DRK.

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In dieser Etage wurde außerdem ein Informationsbüro für Lychener Bürger eingerichtet, die sich beim Ausfüllen von Formularen helfen lassen oder sich im Umgang mit Behörden beraten lassen wollen. Außerdem haben Touristen im Sommer die Möglichkeit, in einem kleinen Waschsalon den uckermärkischen Sand aus ihrer Kleidung spülen zu können. Die Inneneinrichtung ist modern gestaltet. Eine Auffahrt für Behinderte ist vorhanden. Allerdings fehlt ein Lift zum Obergeschoss.

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Im hinteren Teil des Komplexes befindet sich das neue "Alte Kino", über das ich bereits berichtet habe. Link: Das neue Lychener Kino

An der feierlichen Eröffnung mit unserem Lychener Bürgermeister Sven Klemckow, leitenden Mitarbeitern des Trägerverbandes und dem Geschäftsführer der WOBAG, Herrn Hampel, als Vermieter habe ich teilgenommen und einige Fotos zur Illustration gemacht. Wir hoffen, dass das Mehrgenerationenhaus zu jeder Zeit von unseren jungen und alten Bürgern und Touristen gerne besucht unf genutzt wird.

Drei-Generationen-Haus-006.JPGDrei-Generationen-Haus 005Drei-Generationen-Haus-004.JPGDrei-Generationen-Haus-009.JPG

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