Wie wahr, wie wahr!
In diesem Sinne wünsche ich einen besinnlichen Adventssonntag!
Winterliche Impressionen auf dem städtischen Hohenlychener Friedhof.
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Wie wahr, wie wahr!
In diesem Sinne wünsche ich einen besinnlichen Adventssonntag!
Winterliche Impressionen auf dem städtischen Hohenlychener Friedhof.
Dieser schmackhafte Frischkost-Salat kann eine gesunde Abwechslung zum schon reichlich genossenen Adventsstollen sein. Der Topinambur eignet sich ausgezeichnet für die Kombination mit anderen Salatgemüsesorten, z. B. Möhren, Tomaten, Kohlrabi, Sellerie, Apfel usw.
Hier meine empfehlenswerte Variante:
Zutaten
4 mittelgroße Topinamburknollen
1 großer, süßer Apfel
1 Salatherz
1/2 kleine Büchse Gemüsemais
ausreichend frische Walnusskerne nach Belieben
Saft einer Zitrone
1 gehäufter Esslöffel Zucker
Salz und Pfeffer zum Würzen.
Zubereitung
Die frisch unter dem Schnee aus der Erde gegrabenen (Lach!
), gewaschenen und geraspelten Topinambur werden sofort mit Zitronensaft beträufelt und vermischt, damit sich die Masse nicht
verfärbt. Der saubere, große Apfel wird ebenfalls grob geraspelt, das gewaschene Salatherz zerpflückt. Der Inhalt der halben Büchse Gemüsemais wird dazugegeben. Alles wird mit dem restlichen
Zitronensaft, dem Zucker, etwas Salz und Pfeffer gut vermischt und zum krönenden Anschluss mit den Walnusskernen garniert. Fertig!
Dieser Salat ist einfach, schnell und köstlich. Guten Apetit!
Es ist schon eine ganze Weile her, da habe ich meine Bank gewechselt. Lange Jahre treuer Kunde der Sparkasse, hatte ich mich in den Jahren nach der Wende immer wieder über die hohen Kontoführungsgebühren geärgert. "Was muss ich noch für das Konto bezahlen, wenn alles elektronisch abgewickelt wird und die Bank dazu noch mit meinen Einlagen arbeitet", fragte ich mich. Außerdem wurde mir einmal der Dispokredit um die Hälfte gekürzt, obwohl ich über ein gesichertes Einkommen verfüge. Nur nach Verhandlung mit dem Sparkassenangestellten erhielt ich wieder den Dispo in ursprüglicher Höhe. Aber das war nicht das Ärgste. Vielmehr waren es immer wieder die Kontoführungsgebühren.
Da erhielt ich eines Tages ein Angebot von einer renommierten Internet-Bank mit gebührenfreier Kontoführung. "Na," dachte ich so bei mir, "Das ist viel bequemer vom PC von zu Hause aus". Gedacht, getan. So richtete ich mir ein Internetbanking-Konto ein. Brauchte ich Bargeld, so konnte ich es mit der Visacard ohne Gebühren am Automaten abheben. Die Gebühren übernimmt meine Internetbank. Also war ich rundum zufrieden und sparte noch Geld ein im Vergleich zu früher. Allerdings geht das Abheben vom Geldautomaten unserer Sparkasse nur bis zu einer Höhe von 50,- Euro. Das reichte mir einmal in der Woche bei meiner bescheidenen Lebensführung. Zudem kann ich doch überall in Supermärkten mit der EC-Karte bezahlen. So lebte ich fröhlich ohne Geldsorgen , bis ich eines Tages meine Autoreparatur und den TÜV zu bezahlen hatte. Das war im warmen Wonnemonat August. Mein freundlicher Kfz-Mechaniker wollte das Geld cash haben, immerhin 650,- Euro. Und das war noch billig.
Abends schlenderte ich über den Marktplatz zum Geldautomaten der Sparkasse. Die Straßen waren fast leer. Kaum eine Menschenseele zu sehen. Mit der Visacard probierte ich mal 200,- Euro. Das ging nicht! Also wählte ich wieder 50,- Euro. Die gab er mir mehrere Male hintereinander. "Oh," freute ich mich. "Da nehme ich mal immer wieder 50,-Euro runter, solange er sie mir gibt. Es wartet ja niemand hinter mir". Das klappte insgesamt 13 Mal! Gedanken darüber, was die Angestellten bei Neufüllung des Automaten am anderen Tag gedacht haben, machte ich mir natürlich nicht.
Am nächsten Tag bezahlte ich schmunzelnd die Reparaturkosten mit 50,-Euro-Scheinen, und mein Kfz-Mechaniker nahm sie lachend.
Einige Tage später war der Geldautomat der Sparkasse für meine Karte gesperrt! Ich versuchte es beim Konkurrenten in unserem Städtchen, der Volksbank. Da war die Karte ebenfalls gesperrt. "Ei", dachte ich so bei mir, "Wie gut die doch in solchen Dingen kooperieren!"
Ich meldete mich am Schalter der Sparkasse und fragte, weshalb ich denn kein Geld mit der Visacard abheben könnte. "Das können Sie bei uns mit dieser Karte nicht mehr", bekam ich als Antwort.
Wohl aber ging es mit der EC-Karte bei einer Gebühr von 5,- Euro. Bedeppert tat ich das auch in meiner Dummheit. Draußen fiel mir ein: "Du musst zu dem Geldautomaten Deiner Internetbank an der Tankstelle in Templin in Zukunft fahren."
So änderte ich meine Haushaltsführung, nutze die sowieso notwendigen Einkäufe in Templin ab und an und hole mir eben dort mein Bargeld in beliebiger Höhe. Und meine liebe, alte Sparkasse bekommt nun für meine Visacard keine Gebühren mehr von der Internet-Bank.
So haben wir uns gegenseitig ausgetrickst.
So habe sie sich in ein mächtiges, ungestaltenes Ungetüm verwandelt. Die Bananenstauden halten ihren Winterschlaf. Im November lagen die Säcke voller Laub auf dem Hof bereit. Schon Tage vorher habe ich 25 Säcke von überall her, aus dem Garten, aus dem Wald und von unserem Kirchplatz vollgestopft herbeigeschleppt. Freunde lieferten mir ebenfalls "reiche Spenden".
An einem trockenen Vormittag habe ich das gesamte, ausladende Blattwerk abgeschnitten und zu einem Haufen
beiseite gelegt. Anschließend habe ich 7 stabile Stangen um die Bananenschäfte gesteckt und von innen mit Folie ausgelegt. Dann kam die schwerste Arbeit: Die 25 Laubsäcke wurden von oben
hineingeschüttet und gut um die Stämme verteilt. Zum Abschluss habe ich alle Bananenblätter oben draufgelegt. Den ganzen "Meiler" habe ich mit einer zweiten Folie so abgedeckt, dass einige
Luftöffnungen blieben. Aus Schutz vor starkem Wind wurde das ganze mit ein paar Brettern beschwert. Und nun hüllt der reichlich gefallene Schnee das monströse Schutzgehäuse ein. Ich hoffe,
dass es das Gewächs darunter gut hat und im nächsten Frühjahr - vielleicht etwas früher - wieder austreibt, damit es dann im Sommer wieder so aussieht:
Das Eis auf den Lychener Seen ist noch keine 20 cm dick! Wenn die Gewässer auch bereits zugefroren sind und
eine verharschte Schneedecke darüber liegt, so trügt der Schein. In diesem Winter ist es noch nicht so weit. Sollte der Frost jedoch die nächsten Wochen weiter anhalten, wird wohl ein flotter
Schlittschuhlauf und geduldiges Eisangeln vor dem Loch möglich sein. Dieser Eisangler am Oberpfuhlsee steht schon seit dem letzten Januar auf dem Foto! Weil der heutige Montag so herrlich sonnig
war, wird es an dieser Stelle wohl fast genauso ausgesehen haben wie vor langen Monaten in eisiger Kälte. Mit dieser sonnigen Winteraussicht aus dem verträumten Lychen in der Uckermark wünsche
ich allen meinen Freunden und Besuchern eine frohe Woche!
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