Überfahrt nach Santo Antao

Veröffentlicht auf von anais

Überfahrt nach Santo Antao

02. 01. 2015.

Heute müsste Freitag sein. Um 7.30 Uhr lasse ich mich mit dem Taxi zum Fährschiff fahren. Im Mindelhotel war um 7.00 Uhr das Frühstücksbüffet noch nicht fertig. Der Kellner stellte mir Kuchen und Kekse hin, was ich morgens gar nicht mag. Ich hatte mir dazu einen Juice bestellt, weil der Kaffee dort nicht gut schmeckt. Das habe ich dem Angestellten an der Rezeption gesagt. Er hat sehr verwundert reagiert.

Um 8.00 Uhr legt das Fährschiff ab. Es ist hier angenehmer als in der Fähre nach Fogo, denn auf dem Oberdeck sind Sitzreihen eingerichtet.

Ich genieße wieder den Blick auf das blaue Meer. Schon nach der Ausfahrt aus dem Hafen von Mindelo ist die gebirgige, große Nachbarinsel zu sehen.

1 1/4 Stunden dauert die Überfahrt nach Porto Novo, Hafenstadt und Verwaltungssitz der Insel Santo Antao.

Nach der Ankunft steht der Kleinbus "Dongo" für den Transfer an die Nordspitze zur Stadt Ponta do Sol bereit. Dort werde ich in der Pension "Kolina d' Sol" für ein paar Tage Quartier beziehen.

Wir fahren auf der Küstenstraße immer dicht über dem Atlantik an steilen Felswänden entlang. Das dauert eine Stunde. Mich beeindrucken die hohen, zerklüfteten Berge und die tiefen Täler. Die Insel wirkt groß und gewaltig auf mich. Dunkel zeigen sich die Berghänge und geheimnisvoll. Wir fahren durch mehrere kleine Ortschaften. Ich habe keine Lust, durch das Fenster zu fotografieren. Später werde ich noch oft Gelegenheit haben, die Berglandschaft mit der Kamera aufzunehmen.

Die Straße wird immer kurvenreicher. Wir kommen an dem größeren Ort Ribeira Grande vorbei, und nach 15 Minuten mündet die Küstenstraße in den Ortseingang von Ponta do Sol. Ich sehe, dass die Stadt ganz weit unten auf einer Landzunge liegt.

Meine Pension befindet sich hier oben. "Kolina d' Sol" ist ein hübsches, neues Haus, von außen in rosa und weiß gehalten. Die Außenwände sind gefließt.

Mein Appartement ist auch nicht zu verachten. Alles in Blau und Weiß, ohne Fernseher, Radio und Kühlschrank. Ich stelle mein Gepäck ab und mache mich bereit für den langen Weg bergab in die Stadt...

1. Blick zurück auf die Hafenstadt Mindelo. 2. Ankunft in Porto Novo. 3.Der "Dongo", 4. Die Pension, 4. Mein Appartement.
1. Blick zurück auf die Hafenstadt Mindelo. 2. Ankunft in Porto Novo. 3.Der "Dongo", 4. Die Pension, 4. Mein Appartement.
1. Blick zurück auf die Hafenstadt Mindelo. 2. Ankunft in Porto Novo. 3.Der "Dongo", 4. Die Pension, 4. Mein Appartement.
1. Blick zurück auf die Hafenstadt Mindelo. 2. Ankunft in Porto Novo. 3.Der "Dongo", 4. Die Pension, 4. Mein Appartement.
1. Blick zurück auf die Hafenstadt Mindelo. 2. Ankunft in Porto Novo. 3.Der "Dongo", 4. Die Pension, 4. Mein Appartement.

1. Blick zurück auf die Hafenstadt Mindelo. 2. Ankunft in Porto Novo. 3.Der "Dongo", 4. Die Pension, 4. Mein Appartement.

Veröffentlicht in Kapverdische Inseln

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Katharina vom Tanneneck 02/11/2015 22:17

Guten Abend Joachim,
Du hast alles sehr gut beschrieben. Die Berge wirken auf mich auch sehr geheimnisvoll. Wunderschöne Bilder sind das. Ich nehme an, das vorletzte Bild ist Dein Hotel? Das Zimmer sieht ganz nett aus, wenn auch nicht so groß aber Du wirst meistens unterwegs sein und dort nur schlafen. Ich denke, Du hast es ganz gut angetroffen. Danke für diese Eindrücke.
Liebe Grüße, Katharina

anais 02/12/2015 10:22

Hallo Katharina,
stimmt. Das vorletzte Bild ist das Hotel. Es ist ein Ein-Mann-Betrieb mit ein paar Frauen als Angestellte. Ich hatte kein Radio und kein Fernsehen. Deshalb wusste ich manchmal nicht, welchen Tag wir hatten. Ich habe dann immer von einem markanten früheren Tag vorgezählt. Lach.
LG Joachim

Archi 02/11/2015 20:00

Guten Abend Joachim

Es sind sehr schöne Eindrücke, die du zeigst. Das Meer, die Berge
Der Hintergrund ist ein wenig laut. Ich schau mal nach einer Lösung.

liebe Grüße Uli

anais 02/12/2015 10:15

Guten Morgen Uli,
ja, der Hintergrund ist laut, weil der Wind in das Mikrofon bläst und auch durch die Schiffsgeräusche. Ich habe bei einem vorigen Video schon mal den Ton weggenommen, wo ich nicht gesprochen habe.
LG Joachim