Eine echt harte Währung

Veröffentlicht auf von anais

Wenn ich mir meine Euros in der Brieftasche anschaue, zweifele ich, ob das eine harte Währung bleibt. Die Europäische Zentralbank kauft Staatsanleihen von Banken auf und stattet diese wieder reichlich mit flüssigem Geld aus. Das können sie wieder in Aktien anlegen. die Kurse steigen, und die Aktionäre sind die Gewinner. Die EZB lässt zu diesem Zweck reichlich neue Euro-Noten drucken. O sie dafür in der gleichen Menge abgenutzte Fleppen aus dem Verkehr zieht, wage ich zu bezweifeln. Alle Nicht-Aktionäre, also die Sparer, haben bei den lächerlichen Niedrigzinsen nur Nachteile, denn die Inflation frisst die Zinsen auf. So läuft die neoliberalistische Geldpolitik: Der arbeitende, produzierende Mensch soll nicht sparen. Er soll dagegen sein Einkommen ständig im Konsum und in der Bedienung von Krediten verbraten. Wer nicht ordentlich konsumiert, sondern sich durch sparen Sicherheiten verschaffen will, wird bestraft. So sieht sie aus, die Finanzpolitik in der EU. Zum Wohle der Völker wird der Euro offensichtlich nicht verteilt.

So schaue ich immer wieder in mein Portemonnaie und befürchte statt Hartgeld Weichgeld zu haben. Und deshalb lobe ich mir ein solches Zahlungsmittel, das allen natürlichen und finanzpolitischen Widrigkeiten trotzt und hart bleibt wett weg vom Zugriff der EZB, nämlich auf der kleinen Insel Yap, in Mikronesien.

Sollte per Zufall ein EZ-Banker hier diese prächtigen Münzexemplare sehen und sich mit ihnen anfreunden, könnte er doch ohne weiteres - meine ich als Kleinsparer - diese Währung in Frankfurt/Main auf den Tisch seines Geldinstutus legen und als neue Währung für Europa vorschlagen. Oder etwa nicht?

Und - falls die Entscheidung schwer fällt, hilft vielleicht ein gemeinsames Betelnuss-Kauen.

http://www.anais2317.com/article-das-steingeld-in-gilmaan-104163060.html

Und hier die ausführliche Erklärung:

http://www.anais2317.com/article-raay-104220876.html

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Katharina vom Tanneneck 03/16/2015 20:56

Hallo Joachim,

vielen Dank auch für die lieben Grüße von Frank. Wir haben uns sehr darüber gefreut.

Deinen Artikel über die Steine habe ich gelesen aber so richtig geht da auch nicht hervor, woraus sie sind. Egal, sie sind schön und wohl auch sehr schwer. Die vielen Jahre haben sie wohl auch so schön gemacht. Vielen Dank.

Liebe Grüße, Kathy

anais 03/17/2015 19:40

Hi Kathy,
das werde ich Frank am Wochenende in Berlin sagen. Ja, die Steine sind toll. Irgendwie müssen sie so entstanden sein.
LG Joachim

Archi 03/16/2015 18:30

Hallo Joachim

Ich werde mal diesen Weg versuchen. Vielen Dank

lg Uli

anais 03/17/2015 19:37

Gut.
LG Joachim

Archi 03/13/2015 19:33

Hi Joachim

Erst einmal vorweg. Was sich Overblog nun hat einfallen lassen ist eher dazu gedacht, dass man nicht kommentieren soll, wenn man nicht selber in Overblog ist. Das ist einfach nur nervig. Im Moment habe ich das Desktop in zwei Hälften geteilt, denn dein feines Video ist über deinen Blog nicht aufrufbar, habe darum den Link im FF kopiert.
Auch Kathy hatte ich bereits gefragt, ob man das Captcha nicht ausschalten kann - in den Einstellungen kann man normalerweise die Konfiguration für die Moderation machen.

Das Video ist wirklich sehr aufschlussreich und sehr interessant. Betelnüsse haben Ähnlichkeit mit Eicheln, auch diese werden von machen Menschen als Droge benutzt und dann beim Kauen rötlich.
Vielleicht gibt es eine Verbindung in älteren Geschichten
Ich muss zugeben, dass ich sehr genervt bin, was die gerade mit Euren schönen Blogs machen, aber ich versuche eine Lösung zu finden.

Liebe Grüße an Alle
Uli.

anais 03/15/2015 16:17

sind die Kommis und Antworten geschrieben und gesendet, kann man daran nichts mehr ändern.

anais 03/15/2015 16:06

Hallo Uli,
ja, es stimmt. Betelnüsse haben Ähnlichkeit mit Eicheln. Aber dass Eicheln auch als Droge gekaut werden können, habe ich nicht gewusst. Ich werde es nicht versuchen, weil sie doch bitter schmecken.
Ich habe mit Bekannten telefoniert und gefragt, ab sie die Videos auf meinem Bog sehen können. Sie konnten sie ohne Probleme ansehen. Das sind aber Leute, die keine Blogs haben sondern meinen Blog direkt mit der URL aufrufen.
LG Jachim

Archi 03/13/2015 19:35

Aso vergessen - auch bei dir kann man keine Freiflächen im Kommi bekommen. Es ist alles hintereinander weggeschrieben.

REinloft 03/13/2015 13:36

Tja, wie gesagt, momentan hab ich keine Lust, den ganzen Scheiß zu lesen, zu hören oder gar noch zu sehen. Es ist alles so unglaublich inhuman! Diese bescheuerte neoliberale Wirtschaftstheorie hat den ollen rücksichtslosen Manchesterkapitalismus wieder los getreten.
Danke für den Artikel
Gruß RE

anais 03/15/2015 16:09

Da gebe ich Dir voll und ganz Recht. Zum Glück haben wir noch ganz persönliche Aufgaben, die uns Freude machen wie z. B. die Reisen. Und Ihr seid in Vorbereitung. Dafür wünsche ich Euch gutes Gelingen.
Gruß Joachim

Katharina vom Tanneneck 03/12/2015 21:26

Hallo Joachim,
danke für das schöne Video. Jetzt habe ich nach langer Zeit mal wieder Frank´s Stimme gehört und gleich erkannt. Grüße ihn ganz lieb von mir.
Eine Frage hätte ich noch zu den Steinen. Da war einer dabei, der so schön silbrig glänzte, aus welchem Material sind die Steine denn? Vermutlich sind sie etwas besonderes und nicht einfach herumliegende Steine. Das wäre doch mal interessant zu wissen.
Ja, der Euro wird immer weniger wert. Arbeit wird nicht mehr geachtet, sondern immer schlechter bezahlt. Für mich ist Draghi ein Mafiosi, denn was er da tut, ist ein Verbrechen. Ich hoffe, die EU ist bald Geschichte, denn sonst werden wir alle versklavt.
Liebe Grüße, Katharina

anais 03/15/2015 16:15

Hallo Katharina,
Frank war gestern mit zur Beerdigung von Frau Bondzio, unserer Musikerin. Ich habe ihm Deinen Kommentar gezeigt. Er hat sich gefreut und bedankt und sendet Euch ebenfalls beste Grüße.
Der zweite Link unter dem Artikel beschreibt ausführlich die Herkunft und Geschichte des Steingelds. Es kann ein so stark gehärteter Stein sein wie Marmor, die beide Kalk als Ursprungsmaterial hatten. Die Steingelder sind erst über die Jahrhunderte so dunkel geworden, und an manchen Stellen glänzen sie.
LG Joachim