Wahre Worte von Dr. Sahra Wagenknecht

Veröffentlicht auf von anais

Ich setze mich auf meinem Blog bekanntlich sehr wenig mit politischen Fragen auseinander, einfach deshalb, weil dieses Sujet nicht dem Charakter dieses Blogs entspricht. Hier aber habe ich mir soeben auf Youtube diese Rede von Sahra Wagenknecht, Die Linke, angesehen und angehört und bin begeistert von den treffsicheren Worten und dem klaren, analytischen Verstand dieser Frau. Ich würde mich freuen, wenn alle meine Freunde und Besucher meines Blogs sich die wenigen Minuten Zeit nehmen, um sich die Rede anzuhören und darüber nachzudenken.

Veröffentlicht in Kritische Meinungen

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REinloft 04/03/2015 12:39

Ach ja, wie recht hat diese Frau. Und fast niemand hört ihr zu.
Schöne Ostern wünsche ich Dir
RE

anais 04/04/2015 10:44

Ich bin ganz deiner Meinung. Auch Dir und Deiner Familie ein gesundes Osterfest.
Joachim

Archi 04/01/2015 20:35

Hallo Joachim

Mir ist es sehr egal, welches Blut in wessen Adern fließt. Wo ich herkomme ist mir nämlich nicht bekannt.
Das Wort Arier finde ich abstoßend, und blonde bzw hellblonde Haare bei Mann eher unnatürlich. Keine Ahnung, warum ich dieses Gefühl habe.

Ich betonte den iranischen Vater, weil sie das gleiche Temperament hat etwas durchzusetzen, ob sie damit Recht hat oder nicht. Es ist die sture Art der Menschen, die dort wohnen. Sie sind selten kompromissbereit, und genau das stört mich. Ob im Iran aufgewachsen oder nicht, diese Gene sind nun mal da. Meine arabische Kollegin ist genauso. Viel deutscher, als fast jeder Deutsche überhaupt, aber wenn sie einen Willen hat, wird sie ihn immer durch setzen, ganz egal wie. Notfalls mit Tricks, Lügenn oder wenn es gar nicht geht mit "deutschen" Tränen.
In der Politik sollte man nach allen Seiten schauen.

Ich befasse mich viel mit dem MA, und ich bin der Meinung, dass "Deutsche" später aus einer Spaltung der Ottonen, westliche Römer, und Westslawen entstanden.
Deutsche sind nicht weniger oder mehr Mischkultur, wie andere Völker auch.
Wenn man noch weiter zurück geht, sieht man, dass jedes Volk durch Kriege neue "Staaten" oder "Vereine" gegründet hatten, denen man einen Namen gab. Man war stolz, hielt zusammen, auch wenn das nicht immer ein Vorteil war - bis ein anderer diese Gesellschaft sprengte um sich neu zu gruppieren.

Dr Reinhard Schmoeckel war bei der CDU/CSU-Fraktion, von dieser Seite habe ich, sorry, schon andere Geschichten gehört.
In seinem Buch "Indoeuropäer" versucht er die Geschichten von Römer, Griechen, Armenia u.a. zu deckeln. So denkt er, dass selbst BaseBall von den Germanen gespielt wurde, und versucht das zu beweisen.

Indoeuropäer gibt es eigentlich nicht, und zwar unter anderem darum nicht, weil die indogermanische Sprache alle Ur-Sprachen beinhaltet.
Germanisch - Island
Singhalesisch - Sri Lanka
Tocharisch - China, Italien
Das sind nur Haupt-Eckpfeiler.
Als man früher noch nicht so arrogant und fremdenfeindlich war, hatte man diese Verständigung "indoeuropäisch" genannt - oder nein, eher heute sagt man das, weil ein Großreich nur Europa geheißen haben könnte, oder man es vereinfachen wollte.
Tatsächlich haben sich verschiedene Völker einfach auf eine Verständigungsform geeinigt, um gemeinsam etwas zu erreichen.
Das einzig Wichtige war das Vorankommen, in allen Richtungen, nämlich die Sprache.
Fazit:
Ein Indogermane ist nichts weiter, als ein Angehöriger, gleich welchen Volkes, der diese "gemeinsame" Sprache sprechen und verstehen kann.
Darum gab es damals Diskussionen für eine gleiche Sprache, Esperanto -
bzw in jetziger Neuzeit sollten alle Englisch als Hauptsprache sprechen...

Abgesehen davon, dass hier in Dortmund nicht die Rechten Stress machen, sondern die Linken gewaltbereit auftreten, möchte ich betonen,
dass nicht Grenzen und gleiches Geld, wie der Euro, Völker zusammen schweißen, sondern nur die Sprache.

Ich muss mein Gegenüber verstehen können, um ihn zu verstehen.

Wie kann man eine gemeinsame Basis schaffen, wenn man nicht weiß, was der andere sagt ?

liebe Grüße Uli

anais 04/02/2015 14:34

Hallo Uli,
ich habe Deine Ausführungen mit Interesse gelesen. Es sind eine Menge Gedanken und Ansichten zu verschiedenen Themen, wie Du sie verstehst. Ich lasse das hier mal so stehen und hoffe, dass hierzu vielleicht auch Auffassungen anderer Kommentatoren hinzu kommen. Vielen Dank für alles.
LG Joachim

Katharina vom Tanneneck 03/31/2015 21:05

Guten Abend Joachim,

natürlich hast Du recht, vielleicht würde die LINKE ja etwas besser machen aber doch auch nicht im Sinne des Volkes. Sie würden auch den USA unterstehen und müssten nach deren Willen handeln. Auch Friedensverträge können sie uns nicht besorgen, das kann nur das Volk selbst in Ordnung bringen.

Dr. Helmut Kohl hat unser Land in eine verzwickte Lage gebracht als er das Angebot Russlands einer totalen Wiedervereinigung ablehnte. Viele Völkerrechtler beschäftigen sich nun mit dem Fall, um unser Volk aus dieser Lage zu befreien.

Solange der Amerikaner in unserem Land ist, zahlen wir alle Kosten für die Atomraketen, die Gebäude und die Stationierung. Man nannte einmal eine Summe von jährlich 30 Milliarden Euro. Mit diesem Geld könnte man allen Armen in unserem Land helfen in Würde zu leben.

So lange die Menschen das alles nicht wissen wollen, werden sie so weiter leben müssen. Wir werden weiter Monsantos Gift verspeisen und uns die Chemtrails über die Köpfe sprühen lassen. Darüber haben auch die LINKE noch nie gesprochen.

Es ist ein Menschenrecht der Völker in Selbstbestimmung zu leben.

Liebe Grüße, Katharina

anais 04/02/2015 14:36

Hallo Katharina,
ich habe zu Deinen Ausführungen nichts hinzuzufügen und bedanke mich für Deinen Kommentar.
LG Joachim

Katharina vom Tanneneck 03/30/2015 21:58

Hallo Joachim,

ich kenne die Rede schon und finde sie auch sehr gut. Ich mag auch Sahra Wagenknecht, weil sie meistens treffsicher alles auf den Punkt bringt. Trotz allem würde die LINKE auch nichts besser machen. Sie alle sind Verwalter der Besatzer und können sich nicht einmal um Friedensverträge kümmern. Das geht einfach nicht, da die BRD nur ein Besatzungskonstrukt ist.

Hinterlistig wurde die DDR da mit installiert, nur um das Land auszurauben. Du erinnerst Dich, einer der größten Raubzüge der deutschen Geschichte. Der Allergrößte Raubzug läuft gerade ab. Die DDR war fast 9 Monate ein souveräner Staat, da Russland die DDR frei gegeben hat.

Zum Glück gibt es Menschen, die dafür arbeiten unser Land wieder zu einem souveränen Staat zu machen. Besonders in Russland gibt es viele Menschen, die uns dabei helfen. Auch Putin liegt es am Herzen, dass unser Land wieder ein souveräner Staat wird.

Ich habe auch Ulis Kommentar gelesen und verstehe es überhaupt nicht, dass man rechts mit Nazi gleichstellt. Die Nazis waren "links" und nicht rechts. Rechts bedeutet doch, zuerst das eigene Land und das eigene Volk. Die NPD ist ein Konstrukt, das von den Engländern geschaffen wurde, um eine Partei zu haben, wo sich die Leute abreagieren können. Zumal die meisten Mitglieder der NPD V-Leute sind.

So lange wir diese Parteien wählen, bleibt uns die Firma BRD erhalten.

Liebe Grüße, Katharina

anais 03/31/2015 09:19

Guten Morgen Katharina,
ob die Linke etwas besser machen würde, wenn sie an der Regierung wäre, wissen wir nach meiner Auffassung nicht. Das ist eine Vermutung und keine Realität. Ich habe das Video auf meinen Block gestellt, weil Sahra Wagenknecht hier alle z. Zt. wichtigen entscheidenden außenpolitischen Fragen auf den Tisch legt und die Merkel auffordert, diese Fragen zum Wohl Europas und damit auch Deutschlands regelt. Das tut die Bundeskanzlerin natürlich nicht, weil sie im Dienste der Großmacht USA und des Finanzkapitals handelt. Aber meine Leser hier sollten wissen, worauf es ankommt.
Du hast Recht, dass die Friedensverträge mit den Besatzungsmächten fehlen und die BRD rechtlich kein souveräner Staat ist.
Aber darum schert sich niemand. Die BRD wird als vollwertiger Staat in der internationalen Politik behandelt und ist zu einem Machtfaktor in der EU geworden. Sahra Wagenknecht weist darauf hin, dass dies nicht im ursprünglichen Sinne der Schaffung der EU ist. Hier in Deutschland sollte sich eine starke politische Bewegung formieren mit einer klaren Ideologie, die den arbeitenden Menschen mit seinen Lebensbedürfnissen zur Grundlage hat.
Die Linke bewegt sich in der heutigen Parteienlandschaft, laviert etc.. Sahra Wagenknecht ist meiner Meinung nach die Konsequenteste.
Zu diesem "Links" und "Rechts" - Begriff in der Politik schreibe ich Uli das, was ich weiß.
LG Joachim

Archi 03/30/2015 21:36

Au Backe ..

Hallo Joachim

Auch wenn sich das wirklich gut anhört ist Frau Sahra Wagenknecht immer noch Tochter mit deutscher Mutter und iranischem Vater.
Ihren Dr. bekam sie in Philosophie [ Liebe zur Wahrheit ]
Sie ist nicht nur Volkswirtin, sondern auch Publizistin.

Ich würde annehmen, dass links ähnlich wir rechts agiert. Beide Extreme finde ich aber gleich schlimm, bzw unangenehm.

Persönlich würde ich im Moment rechts vorziehen ohne Nazi zu sein, denn ich würde nie Menschen auf Grund ihrer Nationalität verurteilen.
Anderseits hat mich Dortmund gelehrt, dass man Partei nehmen muss um überleben zu können.
Ich bin darum eher rechts, weil ich wieder abends raus möchte ohne Angst zu haben.
Ob Frau Wagenknecht dafür sorgen kann, bezweifel ich mal.

Ich verlasse mich also auf meine innere Einstellung.

Üblicherweisweise ist das wahrscheinlich
falsch, weil ich jedes Fettnäpfchen treffe - aber meine Meinung.
Diese:
Eine Nicht-Deutsche kann nicht über Deutschland vorurteilsfrei urteilen.

lg Uli

anais 03/31/2015 10:25

Guten Morgen Uli,
vielen Dank für Deinen Kommentar, der sehr von Emotionen geprägt ist. Sahra Wagenknecht wuchs bei ihrer Mutter, einer Deutschen und Staatsbürgerin der DDR, auf. Sie selbst hatte die DDR-Staatsbürgerschaft. Alle DDR-Staatsbürger wurden nach dem anschluss BRD-Bürger. Diese Formalitäten haben mit dem iranischen Vater nichts zu tun. Solltest du meinen, dass kein reines "deutsches" Blut in ihr fließt, so wisse, dass die Iraner zu den Indogermanen gehören mit einer Indogermanischen Sprache wie auch die deutsche Sprache eine indogermanische ist, also beide gemeinsame Wurzeln haben. Indogermanische Völker lebten bis weit nach Nordindien. Da waren es die Arier. Noch heute gibt es in unserer Sprache und dem Hindi gemeinsame Wortstämme.
Der Begriff "Deutsch" ist im Mittelalter entstanden, um all die Völkerschaften in Mitteleuropa zusammenzufassen, die eine gemeinsame Sprache mit ihren Dialekten für die Kommunikation benutzten. Erst nach der Gründung des Deutschen Reiches, wurden dessen Bürger mit Personalpapieren des Deutschen Reiches als Deutsche bezeichnet. "Deutsch" als Rassebezeichnung zu verwenden, entbehrt jeglicher völkerkundlichen Grundlage, weil die Deutschen" durch viele Einwanderungen, Eroberungen, Vermischungen mit anderen Ethnien schlicht und einfach ein genetisches Mischvolk sind. Also ist das Argumentieren mit Deutsch oder Nicht-Deutsch nur deshalb möglich und populistisch, weil die deutschen Staatsbürger ihre eigene Herkunft als heutiges Staatsvolk nicht kennen. Das allein ist schon traurig genug. Ich empfehle wieder einmal das Buch "Die Indoeuropäer" von Reinhard Schmoeckel.
Das alles erst einmal in Bezug auf Sahra Wagenknecht. Sie ist vielleicht "deutscher" als ich, denn in meiner sehr weit entfernten Verwandschaft taucht im Stammbuch der Name "Mailänder" auf. Deshalb durfte mein Vater nicht Mitglied der NSDAP werden, denn dieser Name soll jüdisch sein.
Da hat es Sahra besser, denn sie hat einen Vater "arischer" Abstammung. Da fließt wohl etwas arisches Blut in ihren Adern. Deshalb ist sie so temperamentvoll und verteidigt die deutschen und europäischen Interessen (satirisch zum Aufheitern gemeint).
Nun zu links und rechts:
Diese Bezeichnung stammt aus der Zeit der Sitze-Anordnung im Deutschen Reichstag. die Konservativen saßen rechts vom Präsidium aus gesehen, und die Sozialdemokraten und später auch die Kommunisten,, saßen links, in der Mitte die Zentrums-Partei. So haben sich die Begriffe bis heute erhalten. Wo die Abgeordneten der NSDAP saßen, weiß ich nicht. Schließlich gab es sie ja nur noch alleine im "Parlament". Als rechts im klassischen Sinne würde ich sie nicht bezeichnen. Immerhin nannten sie sich "Arbeiterpartei". Ihre Ideologie war rassistisch, monopolistisch und hegemonistisch -- Herrschaft der arischen Rasse auf der Welt im Sinne des heutigen Globalismus des Monopolkapitals. Letzteres wollen die Konservativen in Europa und den USA auch heutzutage.
Dortmund, so denke ich, ist ein Beispiel für miserable Lokalpolitik. Da würde ich als einzige Lehre aus der Situation die Erkenntnis ziehen: "Weg von hier und woanders hin". Und das Flüchtlingsproblem ist verursacht durch imperialistische Weltpolitik, vor allem der USA. "Divide et impera"- immer diejenigen Gruppen in Völkerkriegen unterstützen und mit Waffen beliefern, die für die Globalherrschaft nützlich sind. Der einfache Mensch, weil er leben will, flieht aus Todesangst dorthin, wo er glaubt, in Frieden leben zu können. und selbst dort wird ihm das Leben zur Hölle gemacht.
Von Ängsten ist oft unser Denken und Schreiben bestimmt und leider weniger durch Wissen. Und - deshalb schreibe ich so wenig über Politik, weil ich einfach zu wenig weiß. Lach!
LG Joachim