Blick auf die St.-Johannes-Kirche

Veröffentlicht auf von anais

Blick über den Stadtsee auf die St.-Johannes-Kirche. Öl, 2016.

Blick über den Stadtsee auf die St.-Johannes-Kirche. Öl, 2016.

Ich habe dieses Bild für meine Cousine gemalt. Als sie mit ihren Eltern in Lychen lebte und hier ihre Kindheit und Schulzeit verbrachte, hatten sie ungefähr hier am Standpunkt der Bildbetrachtung unten am Ufer des Stadtsees einen Garten. Ein schwarz geteerter Holzkahn lag vor ihrem Land im Wasser. Vater und Mutter angelten gerne vom Kahn aus.Schauten sie nicht auf die Angelpose, dann blickten sie hinüber auf das Panorama ihrer Stadt. Oder beim Frühstück im Freien erfreuten sie sich an der fast 800 Jahre alten Wehrkirche, erbaut aus Granitsteinen und mitteralterlichen Ziegeln. Dominant überragt sie auch heute die verschachtelten Wohnhäuser an der Vogelgesangstraße, dort, wo sich einst die Stadtmauer entlang zog. Wer dort wohnt, hat es gut, denn die Sonne scheint auf Haus, Hof und Garten.

Nun sind bis heute viele Jahre vergangen. Die Cousine hat woanders ihr Zuhause mit ihrer Familie gefunden. Aber gerne kommt sie immer wieder in ihre alte Heimatstadt, um mich zu besuchen und mit dem Boot um den See herum zu rudern.

Sie hatte sich ein Lychen-Bild gewünscht. Ich habe diese Ansicht für sie gemalt, weil der Betrachter von hier, der Kienofenpromenade aus, den besten Blick auf Lychen hat.

Das Ölbild ist naturalistisch gemalt. Ich habe mich deshalb auch entschieden, kleine Fenster in die Fassaden der Häuschen zu setzen.Das ist problematisch, und eigentlich wird von Künstlern empfohlen, dies nicht zu tun. Ich hatte die Häuschen ohne Fenster und empfand sie einfach leblos.

Wir werden sehen, ob das Bild meiner Cousine, meinen Freunden und Bekannten gefällt.

http://www.anais2317.com/album-1412952.html

Petit résumé en francais: " Vue à l' Église St.-Johannes"

J' ai fait cette peinture comme cadeau pour ma cousine. Au temps, quand elle vivait à Lychen ensemble avec les parents passant ici son enfance et les années scolaires, la famille y était en possession d' un jardin au bord du "Lac de Ville" exactement ici à la position du spectateur.

Dans leur canot goudronné en noir il aimaient pêcher à la ligne. Quand ils n' observaient pas la pêche, ils regardaient le panorama de la ville. Ou pendant le piquenique ils trouvaient plaisir voyant l' ancienne église contante près de 800 ans, construite en pierres de granite et briques médiévales. De même aujourd' hui elle continue à dominer les petites maisons là ou autrefois s' étendait la muraille médiévale.

Le temps est passé. Ma cousine vive dans un autre lieu. Mais elle aime toujours revenir au lieu d' orgine. J espère qu' elle se réjouisse de la peinture

À voir aussi:http://www.anais2317.com/album-1412952.html

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Archi 03/13/2016 12:00

Hallo Joachim

Danke für deine Erklärung.
Ja, ich glaube auch, dass man viele schöne Erinnerungen malen sollte.

Einen schönen Sonntag für dich
lg Uli

anais 03/14/2016 09:08

J, liebe Uli, wenn man dazu Lust, Zeit und Muße hat. Vielen Dank für den Sonntagsgruß. Ich habe im Garten umgegraben.
LG Joachim

Archi 03/11/2016 22:32

Liebe Joachim

Ich bin kein Künstler, aber ich meine schon zu erkennen, dass gerade die Feinheiten eines Gedankens hervor gehoben werden sollten. Das gilt zB für deine Fenster.

Das Bild ist sehr schön. Es wird die Gedanken deiner Cousine in eine Erinnerung versetzen die ihr Freude bereitet.
Mir persönlich erscheint es so, als ob es oben, in dieser Art von Breit-Türmchen, ein Geheimnis versteckt wäre -
so ein kleines, was nur Euch beide etwas angeht.
Eine verschaufelte Vergangenheit.
Es ist besonders nett, dass du sie hervor holst.

Alles Liebe für dich und Freunde, und natürlich an deine Cousine.

Uli

anais 03/13/2016 08:29

Guten Morgen liebe Uli,
ich bin doch auch kein Künstler. Deshalb neige ich immer wieder zur naturalistischen Darstellung, wenn ich selber ein Bild male.
Ich empfinde es so, dass ein Haus erst Leben ausstrahlt, wenn es Öffnungen hat, wie z. B. Fenster. Auch bei impressionistischer Malerei sind Fenster und Türen zu sehen. Sind aber die Gebäude klein, ist es schwierig. Einfach schwarz macht die Öffnungen hohl. außerdem ist schwarz dominant. Also wird mit etwas Grau, vielleicht auch leicht Blau taktiert.
Der Turm beherbergt etwas von meiner Kindheit, glocken ziehen, Kürbisköpfe herausstellen , den alten Küster Onkel Hans usw. Davon aber weiß meine Cousine wenig. Aber ich kann es ihr erzählen. Vielen Dank für Deinen Kommentar, der zum Nachdenken anregt.
LG Joachim

Gigi 03/10/2016 16:02

Hallo lieber Joachim,

Du hast das Bild gemalt ? Da staun ich aber wirklich. ;-) An Dir ist ja ein Künstler verloren gegangen...
Gefällt mir richtig gut ! :-)

War nun lange nicht hier und hatte sooo viel nachzulesen... Danke auch, das wir an Deinem schönen Urlaub teil haben durften.

Viele Liebe Grüße und alles Gute
Gigi

anais 03/10/2016 16:41

Hallo Gigi,
ich habe schon einige Bilder gemalt und vertreibe mir mit dieser Beschäftigung die lange Winterzeit. Schön, dass Dir die Urlaubsberichte gefallen haben. Jetzt geht die Arbeit aber wieder im Garten los.
LG Joachim

Nell 03/10/2016 14:51

Une belle réalisation, Joachim, et je trouve les couleurs particulièrement réussies. Je vous souhaite un bel après-midi et vous renouvelle toute mon amitié

anais 03/10/2016 16:48

Coucou Nell,
merci beaucoup pour votre joli commentaire. Je ne suis pas très content des couleurs vertes parcequ' il me semble qu' elles soient un peu trop fortes. Mais, en général, ca va.
À bientôt!
Bises!
Joachim

virjaja 03/10/2016 11:25

elle est très jolie cette peinture! bravo. bisous Joachim. cathy

anais 03/10/2016 16:43

Coucou Cathy,
merci pour le commentaire. Je suis très content que la peinture te plait.
Bisous!
Joachim