Offener Garten mit Gewitter

Veröffentlicht auf von anais

Offener Garten mit Gewitter

Das Wochenende begann am Sonnabend mit freundlichem, sonnigem Wetter. Am selben Tag fand auch in Lychen das diesjährige Kulturfest mit der Ausstellung "Fremde Heimat" in der St. Johannes-Kirche statt. Zur ersten Führung durch den Garten hatte ich bis um 10.00 Uhr alles - auch den Imbiß mit Perilla-Tee. Kaffee. Marmelanden-, Kräuterquark- und Schmalzbroten - vorbereitet. Am Vormittag blieben die Besucher aus. Erst am Nachmittag schauten sich ca. 20 Gartenfreunde auf dem Gelände um, freuten sich über die Vielzahl an Blumen und Gemüse und ließen sich das Essen vom Vormittag schmecken.

Für den Sonntag waren Regen und Gewitter angesagt. Vormittag war der Himmel zwar schon stark mit Wolken bedeckt. Es regnete aber nur ab und an etwas. Ich war wieder allein mit mir und dem gleichen Imbiß im Garten. Gegen 12.30 Uhr kam ein Ehepaar auf den Hof. Ich war gerade beim Mittagessen, bat um Verzeihung und versprach, gleich nach der Mahlzeit zu Ihnen zu kommen. Als ich hinausging, waren sie wieder auf den Hof angelangt. Ich beantwortete ihre Fragen und erklärte ihnen Feigenbäume, Bananenstaude und Kiwis , bis sie sich wieder verabschiedeten. Dieser Besuch war rein zufällig, weil das Urlauberpaar am Haus vorbei lief und das "Herzlich Willkommen" an der Eingangstür las.

Am frühen Nachmittag begann es kräftiger zu regnen. Ich fühlte mich entnervt, sagte der Sängerin ab und wollte auch den Kaffee und Kuchen ins Wasser fallen lassen. Mit meinen Freunden einigte ich mich dann per Telefon, dass sie das Gebäck doch gegen 16. 00 Uhr in den Garten bringen sollten.

Um 15.00 Uhr kam der erste Nachmittagsbesuch. Ich habe mich sehr gefreut, weil sie sich alle umfassend über die Gewächse informieren ließen. Ich lud sie ein, bis um 16.00 Uhr zu bleiben, damit wir gemeinsam am See Kaffee trinken könnten. Sie blieben. Bald kamen meine Freunde und brachten leckeren, frischen Pflaumen- und Kirschkuchen mit. Wir ließen es uns schmecken und plauderten eine Stunde lang bei Sonnenschein. Dann aber türmte ich eine schwarze Wand am westlichen Horizont auf, und im Nu waren die Gewitterwolken herangezogen. Schnell verließen wir unsere Plätze am See. Es begann in Strömen zu regnen. Der Tag wurde beinahe zu Nacht vor Dunkelheit. Petrus schloß den Offenen Garten eine Stunde früher, nämlich um 17.00 Uhr mit viel, viel Wasser von oben.

Petit résumé en francais: "Jardin Ouvert et Orage"

Le samedi passé il faisait encore beau temps chez nous. J' avais préparé la petite collation pour la matinée. Tout etait prêt pour accueillir les visiteurs dans mon jardin. Pendant toute la matinée jusqu' au midi je restais seul avec les tartines, le café et l' infusion de Perilla, la specialité de ma maison.

L' après-midi seulement, à partir de 14.00 h les premiers visiteurs arrivaient pour s' informer sur les diverses plantes, fleurs et légumes, mes expériences et méthodes personnelles de jardinage.

Le dimanche ,à la pointe de jour le ciel était déjà couvert des nuages s' amassants à l horizont.

La pluie commencait à tomber sans interruption. Moi, déjà énervé, je décommandais la chanteuse en raison du mauvais temps sans espérer que le temps se changeait.

Mais, à 16.00 h les nuages s' ouvraient pour quelques instants nous permettant de prendre le café au bord du lac. À peine goûté les derniers morceaux des gâteaux, les premiers tonnerres grondaient. Le jour tombait à la nuit. Saint-Pierre fermait la porte du jardin déjà à 17.00 h, une heure plus tôt que prévu.

Offener Garten mit Gewitter
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Archi 09/07/2016 20:32

Guten Abend Joachim

Ich hoffe, dass du diese Worte verstehst, so wie ich es denke


"Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist - von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich: Das nennt man "Vertrauen".


Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man "authentisch sein".


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man "Reife".


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spaß und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man "Ehrlichkeit".


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das "Gesunden Egoismus", aber heute weiß ich, das ist "Selbstliebe".

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man "Demut".


Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es "Bewusstheit".


Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute "Herzensweisheit".



Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten. Heute weiß ich: "Das ist das Leben"!

Rede von Charlie Chaplin anlässlich seines 70sten Geburtstag am 16. April 1959.

*******
Nimm dir das, was dir die Zeit vorenthalten hat.
Du bist die Liebe und das Leben.
Viele brauchen dich,
besonders ich

Uli

anais 09/09/2016 09:28

Guten Morgen liebe Uli,
vielen Dank. dass Du mir die berühmte Charie Chaplin-Rede geschickt hast. Ich kannte sie bereits. Habe sie aber nicht jeden Tag bei der Hand. Jetzt kann ich sie dank Deiner Hilfe auf dem Blog lesen. Ich habe jetzt im Haus eine vom Mieter heruntergewirtschaftete Wohnung in Ordnung und wieder bezugsreif zu machen. Es ist viel Praktisches zu tun.
LG Joachim

Archi 09/06/2016 10:30

Hallo Joachim

Das tut mir sehr leid, dass du dann so schlechtes Wetter hattest.
Deine Mühen sind nicht so richtig belohnt worden,
aber wenigstens einen Tag war es wohl sehr schön.
Für nächstes Mal drücke ich dir alle Däumchen, damit es zwei warme Tage werden.

Vielen Dank für deine schönen Bilder.

lg Uli

anais 09/07/2016 18:00

Hallo Uli,
diese Tage der Offenen Gärten haben mir nicht besonders gefallen. Ich habe mich zu sehr gestresst, beeinflusst durch den immer wieder fallenden Regen. Ich werde im nächsten Jahr keinen offenen Garten haben. Die Erde und ich brauchen etws Ruhe und Besinnung.
LG Joachim

Andre 09/06/2016 10:14

Lieber Joachim, auch wir wären gerne gekommen - hatten unsere Tour geplant und das Wetter spielte einen kleinen "Streich". Wir öffnen selbst auch unseren Garten innerhalb der "Gartenlandschaft Altmark" ( https://www.youtube.com/watch?v=7EcC3sfYt-8 ) und wissen wie es ist gut auf die Gäste vorbereitet zu sein. Das Wetter ist nun mal unser Begleiter und wir nehmen es wie es ist. Alles Liebe und bis bald. Herzlichst André

anais 09/07/2016 17:57

Lieber Andre,
vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich habe mir das Video auf Youtube angeschaut. Ich finde es sehr gut, dass Du Deinen Garten gut konzipiert nach dem Mondkalender bearbeitst und pflegst. Ich mache bei mir alles nach eigener Erfahrung und Intuition. Wie jeder Hobby-Gärtner, so liebe auch ich den Regen. Wir können aber nicht bestimmen, wann er für uns fällt. Das wird auch hoffentlich immer so bleiben.
LG Joachim

Katharina vom Tanneneck 09/05/2016 22:01

Hallo Joachim,
eine Woche früher wäre das Wetter perfekt gewesen aber da steckt man ja nicht drin. Wenigstens war der Samstag noch sehr schön. Am Sonntag hat es bei uns auch geregnet. Es kam viel Wasser vom Himmel aber Gewitter hatten wir nicht.
Deine Bilder von den Pflanzen sind wunderschön. Deine Besucher wurden ganz bestimmt bei dem Anblick der blühenden Pracht entschädigt für das wechselhafte Wetter.
Liebe Grüße von uns.
Katharina

anais 09/07/2016 17:50

Hallo Katharina,
jetzt hat mich wieder der Alltag gepackt. Ich arbeite mit meinem Nachbarn in der heruntergekommenen Wohnung. Ich freue mich, dass Dir die Pflanzen gefallen. Im nächsten Jahr beteilige ich mich nicht an den Offenen Gärten. Der Boden und auch ich müssen mal ausruhen. Ich werde viel Gründünger säen.
LG Joachim

Marina 09/05/2016 18:50

Hallo Joachim,
ich freue mich für Sie, daß trotz der Wetterkapriolen interessierte Besucher in Ihren Garten kamen. Das entschädigt für Aufwand und Mühe.
Die Venidien haben es mir auf den ersten Blick wieder angetan :-)) In Gelb habe ich sie noch nicht gesehen. Ich hatte mir zwar im letzten Samen von den Blüten zurückgelegt, aber nicht so richtig getraut zu säen. Zu schade, wenn es nichts geworden wäre.
Viele Grüße nach Lychen sendet Ihnen Marina

anais 09/07/2016 17:47

Hallo Marina,
von den gelben Venidien habe ich nur wenige. Ich werde die Samen getrennt nach Farbe abnehmen und im nächsten Gelbe und weiße für sich aussäen. Mals sehen, ob es klappt.
Beste Grüße
Joachim