Tomatillo

Veröffentlicht auf von anais

Tomatillo

Der Tomatillo (Physalis philadelphica) ist eine Pflanzenart in derGattung der Blasenkirschen (Physalis) und gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae). Sie ist vor allem in Mittelamerika wegen ihrer als Gemüse genutzten Früchte bekannt. Markant ist vor allem die laternenförmige Fruchthülle. Der Tomatillo ist unter anderem verwandt mit der Kapstachelbeere (Physalis peruviana), der essbaren Andenbeere ("Physalis edulis"), der Ananaskirsche("Physalis pruinosa") und der zur Dekoration genutzten, jedoch nicht essbaren Lampinionblume (Physalis alkekengi).

Ich nenne sie einfach Gemüse-Physalis oder Vorhaut-Tomate. Die Frucht bildet sich innerhalb einer hellgrünen Hülle aus, die bei zunehmender Größe aufplatzt. Tomatillos ähneln rein äußerlich grünen Tomaten. Es gibt davon auch eine violett gefärbte Sorte. Im unreifen Zustand schmecken sie säuerlich. Ausgereift sind die Früchte weich und nicht mehr so schmackhaft

Die Heimat des Tomatillo ist Mittelamerika. Dort wurde die Gemüsepflanze bereits vor der Eroberung durch die Spanier kultiviert. Mittlerweile wird sie auch in Südasien und Südafrika angebaut.

In der mexikanischen Küche wird Tomatillo immer zusammen mit Chillis verwendet. Berühmt sind die mexikanischen grünen Saucen in verschiedenen Varianten. Die säuerlichen Früchte können auch dem Tomatensalat oder Mischsalaten zugegeben werden. Auch eingelegt wie Gewürzgurken schmecken sie ausgezeichnet.

Ich habe nach einem Rezept aus dem Internet versucht, die mexikanische grüne Sauce mit rohen Tomatillos zuzubereiten. Es gibt auch solche Saucen, die gekocht werden.

Dazu habe ich als Zutaten genommen:

- 2 Jalapenos-Schoten (mittelscharfer Paprika)

- 1 mittelgroße Zwiebel

- 1 große Knoblauchzehe

- den Saft einer Zitrone

- 1 gestrichenen Esslöffel Korianderpesto anstelle des frischen Koriandergrüns, weil

das jetzt nicht mehr im Garten wächst.

- ca. 500 Gramm grüne Tomatillos.

Alle Zutaten werden zerkleinert und in einem Mixer püriert. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken. Etwas Zucker macht die Sauce milder und lieblicher.

Die Sauce wird als Dipp verwendet zu Tortillas und gebratem Fleisch. Ich habe für mich Rindfleischklöschen in der Pfanne knusprig braun gebraten.

Petit résumé en francais: "Tomatillo"

La tomatille (Physalis philadelphica) est une plante de la famille des Solanaceae. Son fruit ressemble à une petite tomate verte parfois purpurescente recouverte par un voile qui se déchire lorsque le fruit est mûr. La tomatille est aussi appelé, tomatillo du Mexique (tomatillo = petite tomate) ou Physalis ixocarpa. Le fruit du tomatillo est entouré par une enveloppe verte ressemblant à du papier formé à partir du calice. Quand le fruit mûrit, il remplit l'enveloppe et peut l'ouvrir au moment de la récolte.Les tomatillos sont les principaux ingrédients de la salsa verde mexicaine. Le goût de la tomatille est acidulé.

Je cultive la plante dans mon jardin. Les fruits pas encore mûrs peuvent enrichir les salades de tomates ou mixtes. Marinées de la manière des cornichons les tomatilles seront une bonne garniture savoureuse.

J' ai essayé de préparer une variante de la sauce verte mexicaine.

Les ingrédients:

- 2 Jalapenos (poivrons moyen-picants)

- 1 oignon

- 1 grande gousse d' ail

- le suc d' un citron

- 1 cuillerée de la paste de coriandre vert

- ca. 500 g de tomatilles.

Tous les ingrédients bien purés et assaisonnés du sel, poivre et un peu de sucre.

La sauce est un dip pour accompagner des tortillas et des viandes frites. Moi, j' ai frité des boulettes de boeuf. Bon apétit!

Tomatillo
Tomatillo
Tomatillo

Veröffentlicht in Gartenbau, Küchenrezepte

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post

Katharina vom Tanneneck 09/24/2016 22:07

Guten Abend Joachim,
das ist doch mal eine Aussage! Ich werde es auch einmal ausprobieren und meinen Geschmacksnerven etwas Exotik gönnen. Lach!
Wir wünschen Dir einen schönen Sonntag.
Liebe Grüße,
Katharina

Archi 09/24/2016 17:17

Auf fein, Joachim

Ich warte dann, ob das geklappt hatte :-)

lg Uli

Nell 09/24/2016 10:34

Bonjour Joachim,
j'ai bien aimé l'expression:"J'ai frité" je trouve cela joli et qui porte à goûter. Les fruits ressemble, dans l'assiette, à des figues. Les fleurs sont très originales et très belles. Votre assiette est alléchante. je vous souhaite un excellent week-end et vous offre toute mon amitié. Gros bisous et à bientôt.

anais 09/24/2016 14:38

Bonjour Nell,
je suis très heureux que j' avais créé une forme de expression que vous plaît.Vous savez que mon francais est le francais d' un allemand. Je suis toujours content quand vous me compreniez. Les fruits ressemblent un peu à des figues parce qu' ils sont violacés. Mais ils ressemblent plus aux tomates verdes. Le saveur de la sauce est aigre-doux et exotique. Un bon expériment. C' est ca que j' aime dans ma cuisine.
Avec toute mon amitié et bon weekend!
Gros bisous.
Joachim

Archi 09/24/2016 10:20

Guten Morgen Joachim

Das sieht super lecker aus, was du da gekocht hast.
Ich kannte bisher nur die Physalis edulis, und die Zierkapseln Physalis alkekengi.
Letzteres hatte ich mal im Garten, oder besser gesagt, sie hatten meinen Garten, denn sie verteilten sich ziemlich großzügig ^^

Einen schönen Samstag für dich und alle Freunde

liebe Grüße Uli

anais 09/24/2016 14:45

Hallo Uli,
ich danke Dir herzlich für die guten Sonnabendgrüße und wünsche Dir und BG auch ein schönes Wochenende. Von den Blasenkirschen gibt es noch mehr Arten wie z. B. die Ananaskirsche. Sie sieht aus wie eine kleinere Form der Kapstachelbeere und hat Ananas-Aroma. Die roten Lampionblumen kenne ich. Sie treiben Ausläufer und breiten sich aus.
Ich werde mal von den Gemüsephysalis welche wie Gewürzgurken einlegen.
LG Joachim

Katharina vom Tanneneck 09/23/2016 20:09

Guten Abend Joachim,
das ist doch diese Pflanze, die Du mir mitgebracht hast, oder? Das Rezept klingt gut, leider hast Du nicht geschrieben, wie es geschmeckt hat. Ich würde mich freuen, wenn Du mir das erzählst.
Liebe Grüße,
Katharina

anais 09/24/2016 14:51

Hallo Katharina,
ich weiß, dass Du mal solch' eine Pflanze bekommen hast. Die Früchte, von der Haut befreit, sehen aus wie grüne Tomaten.
Also - die Dip-Sauce war dann süßsäuerlich und durch die anderen Zutaten, vor allem durch den Koriander, sehr erfrischend exotisch im Geschmack. Sie war aber nicht gekocht, nicht eingedickt und hatte auch kein Fett. Wenn ich Zeit und Lust habe, versuche ich mal eine gekochte Variante.
LG Joachim