Aus dem Gestrüpp in die Suppenschüssel

Veröffentlicht auf von anais

Aus dem Gestrüpp in die Suppenschüssel

Ach ist das langweilig. Was sehe ich da? Nichts weiter als kahle Bäume. Vorn ein leeres Feld. Und in der Mulde  eiskaltes Wasser. Wieder solch' ein Winterbild ohne Schnee und ohne Action.

Haha! Ganz so ist es ja nun wieder nicht. In Action kann man dort schon kommen. Man sollte nur wissen wie und warum.

Ich bin zwischen den Jahren nahe an das Ufer gegangen. Ich wusste nämlich schon aus früheren Zeiten, als mir das Klettern über Äste und Steine wenig ausmachte, dass an diesem versteckten See der Holunder gedeiht. Ich hatte die vielverzweigten Sträucher gefunden, auch solche, die sich über die Zeit zu Bäumen entwickelt haben. So mancher Stamm ist mittlerweile abgestorben. Äste sind zu Boden gefallen und bilden an manchen Stellen ein schwer durchdringbares Gestrüpp. Aber gerade in diesem Gestrüpp hatte ich meine Augen aufgehalten nach Wachstum und Leben in kalter, feuchter Luft. Und siehe da, bald hatte ich gefunden, wonach ich suchte: das Judasohr, ein kostbarer Pilz, dunkelbraun und elastisch mit den Formen eines Ohrs. Im fernöstlichen China und Japan wird der Pilz kultiviert und für köstliche Gerichte geschätzt und gebraucht. Ich hatte sehr viel Glück. Mutter Erde hatte es wieder einmal gut mit mir gemeint. Ich konnte so viele Pilze ernten, dass ich zwei große Beutel einfrieren konnte - eine Reserve für das Ausprobieren von fernöstlichen Speisen

Als erstes wollte ich eine scharfe Thai-Suppe zubereiten. Dazu habe ich mir ein Rezept aus dem Internet abgeschrieben. Die wichtigsten Zutaten sind unten auf dem Bild zu sehen, vor allem die Judasohren.

Die Zutaten für die scharfe Thai-Suppe sind für 5 Personen gedacht. Ich habe davon jeweils die Hälfte genommen.

Zutaten:  

- 500 Gramm frische Judasohren                              - 3 Knoblauchzehen

- 250 Gramm  Glasnudeln                                         - 1 Stck Zitronengras

- 400 Gramm Hühnerbrust                                        - 3 Stck Chilischoten

- 150 Gramm Karotten                                             - 150 ml Kokosmilch

- 100 Gramm Brokkoli                                              - 150 ml Hühnerbrühe

- 2 Stck Frühlingszwiebeln                                       - Saft einer Zitrone

- 1 rote Paprikaschote                                             - Sojasauce, gelbes Curry-Pulver,                                                                                   Stärkemehl, Ingwer, Pfeffer.

Zubereitung:  

- Hühnerfleischstreifen kurz in Stärkemehl wälzen.                                                   

- Öl in der Pfanne erhitzen und Fleisch unter Wenden anbraten. Das Fleisch in der Pfanne mit Curry-Pulver bestreuen und mit einem guten Schuss Sojasauce ablöschen. Fleisch beiseite stellen.

- Pilze, Karotten und roten Paprika in feine Streifen, Brokkoliröschen in mundgerechte Stücke schneiden.

- Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, Chilischote zerteilen und Kerne entfernen.

- Knoblauch und Ingwer in feine Würfel schneiden.

- Glasnudeln ca. 5 Minuten in warmes Wasser einweichen.

- Karotten, Paprika, Brokkoli mit Ingwer und Knoblauch anbraten, mit einem Schuss Sojasauce ablöschen, mit der Hühnerbrühe und der Kokosmilch aufgießen. Zitronengras zugeben, und die Suppe kurz aufkochen lassen.

- die ausgedrückten Glasnudeln unterheben, mit Zitronensaft abschmecken und zum Schluss das Hähnchenfleisch hinzugeben.

Eine köstliche und gesunde Suppe. Guten Appetit!    

Petit résumé en francais: "De sous-bois dans le bol de soupe"

Oh, c'est ennuyeux. Ce que je vois ici? Rien que des arbres nus. Devant un champ vide. Et dans le creux de l'eau glacée. Une image d'hiver, encore une fois sans neige et aucune action.

Haha! En réalité ce n' est pas comme il paraît. Dans l'action, vous pouvez y arriver déjà. On  devrait savoir comment et pourquoi.

Entre les années je suis allé près de la rive. À savoir que je connaissais déjà cet endroit des  temps antérieurs, quand mon escalade sur des branches et des pierres n' était comme un jeu pour moi. Je savais que  le sureau pousse ici. J'ai trouvé les arbustes ramifiés, même ceux qui ont évolué au cours du temps aux arbres. Beaucoup de troncs sont maintenant mort. Branches sont tombés au sol, formant à certains endroits un fourré difficil à pénétrer. Mais précisément dans ce bosquet j'avais mes yeux ouverts pour découvrir de la croissance et de la vie dans le froid à l'air humide. Et voilà, bientôt je l'avais trouvé ce que je cherchais: l'oreille de Judas, un champignon précieux, brun foncé et élastique avec les formes d'une oreille. En Extrême-Orient, à la Chine et au Japon, le champignon est cultivé et apprécié pour préparer des plats délicieux. J`' avais de la chance. Terre-Mère avait été autrefois gentil avec moi. Je devais récolter tant de champignons que je pouvais geler deux gros sac - une réserve pour essayer des plats d' Extrême-Orient.

Tout d'abord, je voulais préparer une soupe thaïlandaise épicée. En outre, j' ai expérimenté une recette trouvée à l'Internet. Les principaux ingrédients sont présentés ci-dessous dans l'image, en particulier les oreilles de Judas.

Les ingrédients pour la soupe thaïlandaise épicée sont pour 5 personnes. Je me suis engagé dans chaque moitié.

Ingrédients:

- 500 grammes de Judas oreilles fraîches - 3 gousses d'ail

- 250 grammes de nouilles de verre - 1 pc lemongrass

- 400 grammes de poitrine de poulet - 3 pcs piments

- 150 grammes de carottes - 150 ml de lait de coco

- 100 grammes de brocoli - 150 ml de bouillon de poulet

- 2 pcs d'oignons de printemps - jus d'un citron

- 1 poivron rouge - sauce de soja, poudre de curry jaune, fécule de maïs, gingembre, poivre.

Préparation:

- Bandes de poulet rouler brièvement dans la fécule de maïs.

- Faire chauffer l'huile dans une poêle et faire frire les bandes de poulet dans la casserole, saupoudrer de poudre de curry et déglacer avec un bon trait de sauce de soja, placer la viande de côté.

-Couper les champignons, les carottes et les poivrons rouges en fines lamelles, fleurettes de brocoli en petits morceaux.

- Couper l'oignon de printemps en anneaux, diviser le piment et enlever les graines.

- L'ail et le gingembre couper en petits cubes.

- Nouilles de verre tremper pendant environ 5 minutes dans l'eau chaude.

- Carottes, poivrons, brocoli au gingembre et l'ail frire, déglacer avec un trait de sauce de soja, verser le bouillon de poulet et le lait de coco. Lemongrass admettre et faire bouillir la soupe.

- Ajouter les nouilles de verre exprimées, assaisonner avec le jus de citron, et enfin ajouter le poulet.

Une soupe savoureuse, Bon appétit!

                                                 

Aus dem Gestrüpp in die Suppenschüssel
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Katharina vom Tanneneck 01/04/2017 20:44

Guten Abend Joachim,
Du bist ja ein richtiger Glückspilz! Lach! Wenn Du als Pilzexperte das nicht findet, wer dann? Ich habe noch nie solche Pilze in der Natur gesehen und ich wüsste dann auch gar nicht ob sie essbar sind. So erfreue mich mich an Deinen Bildern und Deinen Rezepten. Richtig gut sieht Deine Suppe aus!
Liebe Grüße,
Katharina

anais 01/05/2017 18:19

Guten Aend Katharina,
danke für Deine lobenden Worte. Für mich ist die Suche auch etwas Sport. Meine Rückenmuskeln werden durch das Radfahren gestärkt.
Diese Pilze sind wirklich gut, haben auch Heilwirkungen wie zB. Blutdruck und Cholesterin regulierend. Vielleicht siehst mal so etwas bei Euch am Holunder. Viel Erfolg!
G Joachim

BG 01/04/2017 19:54

Hallo Joachim,

die Kerne der Chilischoten sind "die Schärfe in de Suppe".
Mit gezieltem Zuckerzusatz kann man die Schärfe regulieren.
Dann gibt es hin und wieder nur einen afterburner.
Bis auf die Muerr´s ( Uli wird siw für mich verspeisen ) finde ich das Rezept suppi, also suche ich mir dafür eine andere Pilzart.
Die müssen aber die Schärfe ertragen können.
Schmecken wir mal.

Gruß
BG

anais 01/05/2017 09:34

Hallo BG,
das stimmt. aber mir war die Suppe schon nur mit der Schotenhülle scharf genug. Ich kann den Afterburner hier schlecht gebrauchen, weil ich befürchte, dass ich damit das Haus abfackele. Klar, du kannst jeden anderen Speisepilz genau so gut nehmen. Die Muerr' s, das Judasohr ist ein Verwandter, sind aber wohltuende Heilpilze. Uli wird darüber Bescheid wissen. Guten Appetit, wenn es dann soweit ist.
Gruß
Joachim

Nell 01/04/2017 19:41

Je crois n'avoir jamais vu ce genre de champignons. Bravo, Joachim. Une belle soupe!!! Elle a l'air vraiment délicieuse. J'adore ces soupes tellement parfumées. Gros bisous et belle soirée

anais 01/05/2017 18:29

La soupe était délicieuse. J' en ai mangé trois fois. En cherchant ces champignons je fais mon sport à velo. Ca me fait bien.
Gros bisous!
Belle soirée!
Joachim

virjaja 01/04/2017 18:53

génial! je vais regarder si j'en vois... je ne savais pas que c'était comestible! merci!!! bisous Joachim. cathy

anais 01/05/2017 18:25

Le champignon est délicieux et trés bon pour la santé. Bonne chance!!
Bisous.
Joachim

Archi 01/04/2017 16:39

Aso, vergessen - es geht doch sicherlich auch mit eingeweichten Mu-Err ?

anais 01/05/2017 18:23

Na klar. Der Mu-Err ist ein Verwandter. Alles Ohrenpilze. Beim Judasohr ist die Ohrform am besten ausgeprägt.
LG Joachim