An den heißen Quellen des Kawah Cibuni

Veröffentlicht auf von anais

An den heißen Quellen des Kawah Cibuni

Nach dem Besuch der Teeplantagen fuhren wir in Ajids Auto zu den heißen Quellen des Kawah Cibuni am Rande des gleichnamigen Vulkans. Unser Guide führte uns zu einem Weg, der an dem Berghang steil und gewunden ungefähr einen Kilometer lang nach oben führte zu einem kleinen Bergdorf. Ich hatte meine Walking-Stöcke mitgenommen. So fiel mir der Aufstieg über den Weg voller Geröll leichter. In dem Dorf bekamen wir unser Mittagessen. Es gab die typischste aller indonesischen Speisen, Nasi Goreng, gebratenen Reis. Etwas Hähnchenfleisch und Gemüse ist darin auch enthalten. Dazu gab es als Getränk schwarzen Tee. Frank wurde wieder als Fotomodell von jungen Indonesierinnen ausgesucht und musste mit ihnen posieren.

Die heißen Quellen lagen unten im Tal. Wir hatten 50000 Rupiah pro Person als Eintritt zu bezahlen. Dieses Mal ging es steil den Weg bergab. Wieder schlugen uns die schwefelhaltigen Wasserdämpfe entgegen. Unten im Tal angekommen mussten wir uns erst einmal orientieren. Ein Wanderpfad führte weiter in die enge Schlucht hinein zu einem Wasserfall. Weil die Strecke sehr lang und schwierig sein sollte, verzichtete ich auf den Wasserfall und blieb am Bach auf einem Stein sitzen, um Natur und Menschen zu betrachten. Dieses Mal war ich als Fotoobjekt gefragt. Ein "Illegaler" - so werden die Schwulen in Indonesien allgemein bezeichnet - mit blond gefärbten Haaren und Freunden fand offensichtlich Freude darin, sich mit mir fotografieren zu lassen. Ich erzählte ihnen, dass wir aus Jerman kämen und uns in indonesien sehr wohl fühlten. Nach einer Stunde kamen Ajid und Frank ganz begeistert vom Wasserfall zurück. Wir liefen nun zu dem Schwefelbad am anderen Ende des Tals. Hier wurde in dem heißen Wasser mit Frau und Kindern gebadet, um der Haut und dem Kreislauf etwas Gutes zu tun. Frank nutzte ebenfalls diese Gelegenheit. Mir hat das dort zu sehr gestunken. Wer möchte, kann sich den grauen Schlamm über Körper und Gesicht streichen. Wenn er trocken ist, sieht das Gesicht wie eine Kriegsbemalung aus.

Wir beendeten den Besuch im Tal und stiegen einen anderen Pfad steil nach oben hinauf. Auf dem Rückweg nahm mich ein Indonesier auf seinem Motorroller mit nach unten. Das ging relativ schnell. aber das Fahrzeug sprang buchstäblich über den steinigen Weg, so dass mir ordentlich der Hintern weh tat. 15 000 Rupiah habe ich ihm gegeben. Ajid meinte, das wäre völlig o. k. Gegen 18.00Uhr waren wir wieder im Hotel.

 

Aux sources chaudes de Kawah Cibuni

Après avoir visité les plantations de thé, nous avons roulé en voiture aux sources chaudes de Kawah Cibuni sur le bord du volcan du même nom. Notre guide nous a emmené à un chemin  raide et sinueux d'un kilomètre de haut qui nous a conduit dans un petit village de montagne. J'avais pris mes bâtons de marche. Donc, pour moi l'ascension par la route pleine de galets était plus facile. Dans le village, nous avons obtenu notre déjeuner. Il était le plus typique de la nourriture indonésienne, nasi goreng, riz frit. Un peu de poulet et légumes est également inclu. De plus on nous a servi un verre de thé noir. Frank a été à nouveau choisi comme modèle des jeunes femmes indonésiennes et a dû poser avec eux.

Les sources chaudes se trouvent dans la vallée. Nous avons dû payer 50 000 roupies par personne pour l' entrée. Cette fois, il est allé en descente le chemin. Encore une fois nous sentios les vapeurs d'eau sulfureuse. Arrivés dans la vallée, nous avons dû nous orienter. Un chemin a conduit plus loin dans la gorge étroite à une chute d'eau. Parce que la piste devrait être très longue et difficile, j'ai renoncé la chute d'eau et je suis resté au ruisseau assis sur une pierre pour regarder la nature et les gens. Cette fois, on m'a demandé comme un objet photo. Un « illégal » - les homosexuels en Indonésie sont généralement appelés ainsi - avec les cheveux teints en blond et ses amis ont pris un plaisir de se faire photographier avec moi. Je leur ai dit que nous étions de Jerman et nous nous sommes sentis à l'aise en Indonésie. Après une heure Ajid et Frank sont revenus très heureux de la chute d'eau. Nous sommes allés au bain de soufre à l'autre bout de la vallée. Ici tout le monde prends le bain dans l'eau chaude. On dit que cela soit bien pour  la peau et la circulation. Frank a également profité de cette occasion. Quant à moi, cela m' a  pué trop. Celui qui veut peut mettre la boue grise sur le corps et le visage. Si elle est sèche, le visage ressemble à une peinture de guerre.

Nous avons terminé la visite de la vallée et avons obtenu un autre chemin en pente raide. Sur le chemin du retour un Indonésiens m'a pris sur son scooter vers le bas. Cela est allé assez rapidement. mais le véhicule littéralement sautait sur la route rocailleuse, donc je me sentais le mal de fesses. 15 000 rupiah je lui ai donné. AJID a dit qu'il était tout à fait o. k. Contre 18.00 h nous étions de retour à l'hôtel.

 

An den heißen Quellen des Kawah Cibuni
An den heißen Quellen des Kawah Cibuni
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Veröffentlicht in Java und flores

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Archi 04/21/2017 20:11

Hi Joachim

Vielen Dank für deine Erklärung.
Muslime essen kein Schweinefleisch, Inder kein Rind, und Deutsche ernähren sich bald nur noch vom Futter der der Tiere, nämlich vegetarisch, veganisch - Sie essen also den Tieren das Futter weg. Darum sterben Tiere genauso, nur eben länger.
Das ist auch kein Tierschutz ^^

lg Uli

anais 04/22/2017 17:07

Liebe Uli,
ich weiß nicht, ob Veganer massenweise Tierfutter essen. Aber so viel Fleisch sollte nicht gegessen werden. Dann gäbe es nämlich weniger Tiere, die geschlachtet werden müssen.
LG Joachim

virjaja 04/21/2017 20:10

quel succès! les gens ont l'air d"aimer se faire photographier, ce n'est pas le cas partout! bisous Joachim. cathy

anais 04/23/2017 07:33

Bonjour Cathy,
nous avons eu l'impression que les Indonésiens étaient heureux d'être photographié partout. Tous ont toujours dit que ce serait de bons souvenirs.
Bisous, chère Cathy et bon week-end!
Joachim

Katharina vom Tanneneck 04/20/2017 14:37

Hallo Joachim,
so ein Schlammbad ist nicht jedermanns Sache, ich hätte es auch ausgelassen. Was mich wundert, die Eintrittspreise dort sind alle recht günstig im Verhältnis zu anderen Ländern. Wie sind dort die Lebenshaltungskosten? Vielleicht kann ein Einheimischer ja recht günstig dort leben? Aber sicher gibt es dort auch Unterschiede.
Jetzt habe ich noch eine Frage, hat es einen Grund warum Du den Spamschutz eingeschaltet hast? Es ist nämlich recht unangenehm über das reCAPTCHA zu schreiben.
Liebe Grüße,
Katharina

anais 04/21/2017 14:21

Hallo Katharina,
die Lebenshaltungskosten sind im Vergleich zu uns sehr niedrig. Man kann für umgerechnet 1 Euro gut zu Mittag essen. Allerdings verdiente z. B. ein junger Mann als Guide auf der Insel Flores, wie er selber erzählte, 1 Million Rupiah im Monat. Für ein Zimmer, bewohnt mit einem Kumpel, musste er 500 000 Rupiah im Monat bezahlen.
Das Häkchen habe ich bei mir rausgemacht. Aber dasSymbol ist wohl immer noch da.
LG Joachim

Archi 04/20/2017 10:19

Guten Morgen Joachim

Das sind wunderbare Reiseaufnahmen. In diese Gegend würde ich gar nicht hin kommen können.

Ich kann mir für mich nicht vorstellen in Schwefelluft und Schlamm zu baden.
Die Einwohner sind das sicher gewohnt und riechen es nicht mehr so. Ich könnte mir denken, dass diese Schlammbäder Insektenstiche heilen. Hast du darüber ein wenig gehört ?
Mir fällt noch auf, dass diese Menschen besonders zufrieden und freundlich aussehen.
Das ist ein besonders netter Anblick, gerade so früh am Morgen.

Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.
liebe Grüße Uli

anais 04/21/2017 14:15

Hallo liebe Uli,
Schwefel wirkt doch desinfizierend. So wird es auch gegen Insektenstiche gut sein. Gehört aber habe ich darüber nichts. Vor allem die jungen Indonesier sind sehr lebensfroh und Fremden gegenüber nicht abweisend sondern immer freundlich. Sie machen sich überall ihren Spaß. Als Muslime, so sagen sie selber über sich, machen sie alles. Nur Schweinefleisch essen sie nicht. Spaßig gemeint.
LG Joachim