Auf den Teeplantagen von Ciater

Veröffentlicht auf von anais

Auf den Teeplantagen von Ciater

Auf der Weiterfahrt zu den heißen Quellen von Kawah Cibuni kamen wir durch das Gebiet der Teeplantagen von Ciater. So weit das Auge reichte, erstreckte sich vor uns eine grüne, hügelige Landschaft. Hier machten wir einen kurzen Zwischenstopp. Ajid parkte seinen Wagen an der Chaussee und kletterte mit uns einen Hang hinauf hinein in eine Teeplantage. Zwischen den Büschen, die in langen Reihen stehen, laufen Wege entlang für die Teepflücker. Wie uns Ajid berichtete, sind es Saisonarbeiter, die einen sehr geringen Tageslohn für diese mühevolle Arbeit erhalten, umgerechnet ungefähr 1 Euro pro Tag.

Ajid erklärte uns, wie die Blätter der drei natürlichen Teesorten gepflückt werden. Für den Weißen Tee wird nur das jüngste Blatt des Austriebs oben an der Spitze geerntet. Für den Grünen Tee wird das zweite neue Blatt und für den Schwarzen Tee die darunter liegenden neuen Blätter gepflückt.

Diese Teeplantagen wurden ab 1937 angelegt und blieben bis 1971 im Besitz eines britischen Unternehmens. Seitdem sind sie Eigentum des indonesischen Staates. In der Fabrik kann der Prozess der Verarbeitung verfolgt werden. Wir sind aber erst am nächsten Tag - und das war am Sonntag - zu einer anderen Fabrik gefahren. Dort war nur der Verkaufsbereich geöffnet.

Nach dem kurzen Zwischenstopp fuhren wir zu den heißen Quellen...

 

Dans les plantations de thé à Ciater

Sur le chemin aux sources chaudes de Kawah Cibuni nous avons traversé la région des plantations de thé près du lieu de Ciater. Un paysage verdoyant, vallonné se ouvrait devant nous. Ici, nous avons fait un arrêt rapide. Ajid avait garé sa voiture sur la route et a grimpé avec nous une pente dans une plantation de thé. Entre les buissons, qui sont en longues rangées, il ya des chemins pour les cueilleurs. Comme nous l'avait signalé Ajid, il y a des travailleurs saisonniers qui reçoivent un très bas salaire journalier pour ce travail, l'équivalent d'environ 1 euro par jour.

Ajid nous a expliqué comment les feuilles de trois thés naturels sont cueillies. Pour le thé blanc on prend la plus jeune feuille au sommet. Pour le thé vert sera choisi la deuxième nouvelle feuille et pour le thé noir les nouvelles feuilles inférieures.

Ces plantations de thé ont été créés en 1937 et resté jusqu'en 1971 en possession d' une société britannique. Depuis lors, ils sont la propriété de l'Etat indonésien. Dans l'usine, le processus de traitement peut être suivi. Mais nous sommes allé à une autre usine au prochain jour - et c' était le dimanche. Là, seul le service commercial a été ouvert..

Après le bref arrêt, nous sommes allés aux sources chaudes ...

Auf den Teeplantagen von Ciater
Auf den Teeplantagen von Ciater
Auf den Teeplantagen von Ciater

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Katharina vom Tanneneck 04/19/2017 21:13

Guten Abend Joachim,
danke für die wunderschönen Bilder. Ich liebe die Anlagen, der sattgrünen Teeplantagen in der hügeligen Landschaft. Sie erinnern mich an meine Reisen, wo ich ähnliche Natur erlebt habe.
Es ist wohl wie überall in der Welt, ein Euro Jobber gibt es ja sogar in dem reichen Deutschland.
Der Versklavung der Menschen wird nicht Einhalt geboten, im Gegenteil. Vielleicht geschieht ja doch noch ein Wunder, das man dann Revolution nennen könnte.
Liebe Grüße,
Katharina

anais 04/20/2017 09:35

Guten Morgen Katharina,
die Teeplantagen sind genau so wie die Reisfelder eine wunderbare Kulturlandschaft. Ich kann mir kaum vorstellen, wie die Menschen dort von so wenig Geld leben können. Das ist menschenunwürdig. Allerdings scheint das dort so üblich zu sein.
Ich glaube nicht an ein solches Wunder.
LG Joachim

Archi 04/19/2017 10:28

Guten Morgen Joachim

Die Teeplantagen sehen wie ein besonders schöner Irrgarten aus.
Es ist eine Schande, wie die Arbeiter ausgenützt werden. 1 € wird sicher auch in diesem Land nicht weit reichen.
Ich freue mich schon auf deinen nächsten Bericht.

liebe Grüße Uli

anais 04/19/2017 17:55

Guten Abend Uli,
stimmt. An den Vergleich mit einem Irrgarten habe ich nicht gedacht. Allerdings sollten die Teesträucher dann etwas höher sein. Der einfache Arbeiter, auch die Reisbauern verdienen sehr wenig.
LG Joachim