Mit Helm und Taschenlampe in der Spiegelsteinhöhle

Veröffentlicht auf von anais

Mit Helm und Taschenlampe in der Spiegelsteinhöhle

Am Sonnabend, dem 11. März 2017, hatten wir uns eine Menge vorgenommen. Wir wollten am Vormittag in die Spiegelsteinhöhle Gua Batu Cermin einsteigen und am Nachmittag den Wasserfall Cunca Wulang besuchen. Um 8.00 Uhr holte uns unser Guide Goordii mit Wagen und Fahrer ab zu dieser Tagestour. Wir fuhren zuerst zu der Tropfsteinhöhle, die nur 3 km östlich von Labuan Bajo liegen sollte. Je nach Jahreszeit soll zwischen 9.00 Uhr und !0.00 Uhr bzw. zwischen 12.00 Uhr und 13.00 Uhr Sonnenlicht in die Höhle einfallen. Reflektierende Einschlüsse in der Gesteinsoberfläche werfen das Licht zurück und illuminieren auf faszinierendde Art die Grotte. Zu sehen sein sollten außerdem Fledermäuse, fossile Schildkröten, Fische und Insekten, die in der Dunkelheit leben. Wir waren gespannt, was wir dort im Erdinneren erleben würden.

Vor dem Eingang in die Grotte zahlten wir 30 000 Rupiah Eintritt für Führung, Helm  und Taschenlampe. Ich machte vor der Höhle ein Foto mit dem freundlichen Guide, 1. unteres Bild links und unserem Freund Goordii rechts. Als junge Männer des Volkes der Manggarai hatten beide uns gegenüber Vorteile, denn die Höhlengänge waren eng und sehr niedrig. Die Manggarai werden im Durchschnitt nur 1,50 bis 1,60 Meter groß. 

Über Stufen gelangten wir durch eine riesige Felsspalte in eine Tropfsteinhöhle. In dem großen Raum erblickten wir an der Gewölbedecke eine versteinerte Schildkröte und weiter hinten im Dunklen schlafende Fledermäuse, die sich durch uns in ihrer Ruhe nicht stören ließen. Wir kamen an eine enge Felsspalte. Davor lagen Schutzhelme und Taschenlampen. Wir setzen uns die Helme auf. Ich sah, dass es jetzt ernst für mich wurde, denn der Gang war so niedrig, dass ich mich kriechend über Geröll vorwärts bewegen musste. Außerdem war es stockfinster. Wir halfen uns gegenseitig mit dem Leuchten der Taschenlampen. Nach dieser Anstrengung kamen wir in eine andere Höhle, aus der ein Felsspalt aufwärts zum Tageslicht führte. Von dort hätte wohl das Sonnenlicht einfallen müssen. Als wir dort waren, fiel kein Lichtstrahl ein. Entweder waren wir zu früh oder zu spät dort. Ich schreibe das jetzt im Nachhinein, denn als wir dort drinnen waren, hatten wir an die Spiegelei gar nicht gedacht, sondern nach spinnenähnlichen Tieren, Tausendfüßlern und Fledermäusen geschaut. Dann ging es den beschwerlichen Weg wieder zurück. Ich war froh, als ich wieder draußen war. Aber - es war mal etwas anderes und durchaus beeindruckend. Der junge Guide erhielt von mir ein gutes Trinkgeld,, worüber er sich sehr freute.

Wir setzten die Fahrt fort zum Wasserfall. Bis dorthin war es eine lange Strecke von zwei Stunden ...

Avec un casque et une lampe de poche dans la caverne de miroir

Le samedi 11 Mars, 2017, nous avions prévu beaucoup. Nous voulions aller dans la grotte de  miroir Gua Batu Cermin le matin et visiter la cascade après-midi Cunca Wulang l'après-midi. A 8h00, notre guide Goordii est venu nous chercher avec voiture et chauffeur pour cette excursion d'une journée. Nous avons d'abord conduit à la grotte, qui devrait être à seulement 3 km à l'est de Labuan Bajo. Selon la saison, de 9h00 à 12:00 ou 12h00-13:00 la lumière du soleil devrait venir dans la grotte. Des inclusions de réflexion dans la surface de la roche rejettent la lumière et éclairent d'une manière fascinante la Grotte. De même, devraient être visibles des chauves-souris, des tortues et poissons fossiles, et quelques insectes qui vivent dans l'obscurité. Nous étions enthousiasmés par ce que nous connaîtrions là-bas dans l'intérieur de la Terre.

A l'entrée de la grotte nous avons payé 30 000 roupie pour l' entrée, le guide, casque et lampe de poche. Je pris une photo avec le guide sympatique, 1 image en bas à gauche et notre ami Goordii à droite, en face de la grotte. Les jeunes hommes du peuple de Manggarai avaient tous les deux des avantages vers nous parce que les passages dans la caverne étaient étroites et très bas. Les Manggarai sont en moyenne seulement 1,50 à 1,60 mètres de haut.

Sur des escaliers nous sommes entrés dans une immense grotte de stalactites. Dans la grande salle, nous avons vu une tortue pétrifié au plafond voûté et plus en arrière dans la sombre, des chauves-souris dormantes, qui ne se laissaient pas déranger par nous dans leur repos. Nous sommes arrivés à une crevasse étroite.Avant cela étaient des casques et des lampes de poche. Nous nous sommes fixé les casques. J'ai vu qu'il  devenait sérieux pour moi parce que le passage était si bas que je devais passer avant de manière rampante sur les décombres. Par ailleurs, il était noir. Nous avons aidé l'autre à la lueur des lampes de poche. Après cet effort, nous sommes arrivés à une autre grotte d'où une crevasse conduisait jusqu'à  la lumière du jour. À partir de là aurait dû venir la lumière du soleil. Quand nous étions là-bas, aucun rayon solaire a entré. Soit nous étions trop tôt ou trop tard là-bas. Je vous écris ceci maintenant rétrospectivement, parce que quand nous étions là-bas, nous avions pas pensé au mirroring, mais nous avons regardé aux animaux ressemblants à des araignées, mille-pattes et les chauves-souris. Ensuite, il fallait prendre le retour difficile. J' étais heureux quand j'étais à nouveau à l' extérieur. Mais - ce fut quelque chose de différent et tout à fait impressionnant. Le jeune guide était très heureux quand je lui ai donné 15 000 rupie.

Nous avons continué le voyage vers la chute d'eau. Jusque-là, ce fut un long voyage de deux heures ...

Mit Helm und Taschenlampe in der Spiegelsteinhöhle
Mit Helm und Taschenlampe in der Spiegelsteinhöhle
Mit Helm und Taschenlampe in der Spiegelsteinhöhle
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Mit Helm und Taschenlampe in der Spiegelsteinhöhle

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Archi 06/07/2017 16:58

Huhu Joachim

Ist das eine Schrecke auf den unteren Bildern, und wie groß war das Tierchen ?
Erstaunlich finde ich, was man alles in Dunkelheit entdecken kann. Das muss wahnsinnig spannend gewesen sein.
Auf den Knien rumrutschen, öm ne, das könnte ich nicht lange ;-)
Deinem Rücken war das wohl eher unbekömmlich, kann ich mir vorstellen.

Die Fledermäuschen sind niedlich, wie sie so da oben baumeln. Man sieht zwar nicht allzu viel, aber mehr Licht hätte sie nur gestört. Es fällt mir wieder auf, dass man Bilder oft nicht so schön zeigen kann, wie man sie gesehen hatte.

Noch einen schönen Abend

lg Uli

anais 06/07/2017 18:35

Huhu Uli,
ich habe mir das Tierchen auf dem Bild genauer angesehen. Es muss zu den Spinnentieren gehören. Hat etwas Ähnlichkeit mit einer Garnele finde ich, schon wegen der langen Fühler. Die Jungs konnten dazu nichts sagen. Es war vielleicht drei bis vier Zentimeter groß.
Der Tausendfüßler, den wir gesehen haben, war schnell weg. Mein Rücken wird erst auf dem Weg zum Wasserfall sehr in Mitleidenschaft gezogen.
LG Joachim

Katharina vom Tanneneck 06/07/2017 14:19

Hallo Joachim,
es ist schon ein besonderes Erlebnis, so eine Höhle zu besichtigen. Ich kann gut nachvollziehen, wie Du Dich gefühlt hast. Es ist anstrengend, mühselig aber trotzdem bleibt es unvergesslich.
Danke für Deine Schilderung und die ansprechenden Bilder, die man selbst in ganz anderer Erinnerung hat, nämlich sehr beeindruckend.
Liebe Grüße,
Katharina

anais 06/07/2017 18:38

Hallo Katharina,
spannend war es auf jeden Fall. ein Glück, dass wir die Schutzhelme aufgesetzt hatten. Ich bin öfter mal an die Felsen gestoßen.
LG Joachim

Nell 06/07/2017 14:10

Rien qu'à voir votre dernière photo, j'en frémi, Joachim. Je ne crois pas que je serais allée si loin dans la grotte. J'ai horreur d'être enfermée, de ne pas voir le jour et le soleil. Donc, cette aventure n'est pas pour moi. Surtout qu'il a fallu presque ramper sur le sol...Berk!!! et si il y avait eu ces insectes? Quelle horreur d'y marcher dessus. Je vous envoie de gros bisous ensoleillés et vous souhaite une belle journée

anais 06/07/2017 18:45

Bonsoir Nell,
le petit animal sur la dernière photo est certainement un arachnide. A mon avis, il ressemble à une crevette, surtout à cause de la longue sonde à la tête. Je vais à nouveau montrer quelque chose de coloré et ensoleillé. Merci pour le commentaire.
Gros bisous!
Joachim