Arbeit in Sumpf und Morast

Veröffentlicht auf von anais

Arbeit in Sumpf und Morast

Der Garten ist nicht immer eine Oase der Erholung. Bereits im Frühherbst beginnen die schweren körperlichen Arbeiten, die einem nur dann Freude machen, wenn man die Anstrengungen als physisches Training betrachtet und das konkrete Ziel vor Augen hat. Hier habe ich einen großen Teil der Arbeit im Sumpf schon hinter mir. Dieses Wasserbeet war total mit üppig wucherndem Wassergras zugewachsen. Am Uferrand stehen die im zeitigen Frühling weiß blühende nordamerikanische Sumpfcalla, gelbe Sumpfdotterblumen, die gelbe Sumpfwolfsmilch und eine rotbraun blühende Sumpfiris. Sie alle waren in dem Dickicht des Grases kaum noch zu sehen. Ich muss aber gestehen, dass ich dort jahrelang nichts mehr getan hatte. Jetzt habe ich vor drei Tagen mit dem Entfernen des hohen, schilfartigen Grases begonnen. Zuerst habe ich alles kurz geschnitten. Die Halme liegen auf einem Haufen. Sie können später für den Winterschutz an anderen Stellen nützlich sein. Dann habe ich mit dem Spaten das Wurzelgeflecht aus der Wasserrinne herausgehoben. Das war sicherlich die schwerste Arbeit, weil die Wurzeln ein dichtes Geflecht bildeten. Die Moorerde habe ich zum Teil aufgeschichtet damit sie austrocknen kann. Die restlichen Wurzeln müssen noch herausgeschüttelt werden. Danach schaffe ich wieder eine Fläche zum Pflanzen am Uferrand. Gleich hinter dem Steg lege ich einen Damm aus Feldsteinen an, um die Wellen vom See brechen zu lassen. Im Wasserbeet lebt nämlich seit Jahren eine Froschfamilie. Sie soll im Sommer nicht durch Wasserwellen gestört werden.

Als letzte Arbeiten werden die Zweige von der Weide und der Erle zurück geschnitten. Dann habe ich genug Platz, um die Graswurzeln an den Rand der Insel zu schichten, damit sie vertrocknen und verbrannt werden können.

In der kommenden Woche werden die Äpfel der Sorte "Gelber Köstlicher" geerntet, auch Bananen-Apfel genannt. Sie sollen uns wieder einen süßen, aromatischen Apfelsaft liefern.

Travailler dans les marais

Le jardin n'est pas toujours une oasis de détente. Dès le début de l’automne, le travail physique lourd commence, ce qui ne fait que donner du plaisir, si l’on considère les efforts comme un entraînement physique et si l’objectif concret est en vue. Ici, j'ai une grande partie du travail dans le marais derrière moi. Ce lit d'eau était totalement envahi par du carex et du roseau. Au bord de la rivière, on trouve la Calla d'Amérique du Nord ( Lysichiton americanus) à floraison blanche au printemps, la Caltha palustris jaune, Euphorbia palustris et un iris aquatique à fleurs rouge-brun. Elles étaient toutes à peine visibles dans les fourrés de l'herbe. Mais je dois avouer que pendant des années je n'y avais rien fait. Il y a trois jours, j'ai commencé à enlever la grande laîche (carex). Tout d'abord, j'ai coupé tout court. Les feuilles sont en tas. Elles peuvent être utiles plus tard pour la protection des plantes dans l'hiver.  Ensuite, j'ai soulevé la tresse racine de la gouttière avec une pelle. C'était certainement le travail le plus difficile, car les racines formaient un réseau dense. J'ai partiellement entassé la terre marécageuse pour qu'elle puisse sécher. Les racines restantes doivent encore être secouées. Après cela, je vais à nouveau créer une zone de plantation au bord de la rivière. Immédiatement derrière la jetée, je mets une digue de pierre pour briser les vagues du lac. À savoir, une famille de grenouilles vit dans le lit d'eau depuis des années. Il ne devrait pas être dérangé par les vagues d'eau en été.

Comme dernier travail, les branches seront coupées de la saule et de l'aulne. Ensuite, j'ai assez de place pour superposer les racines d'herbe au bord de l'île afin qu'elles puissent s'assécher et être brûlées.

Dans la semaine prochaine, les pommes de la variété "Le  Jaune délicieux" sont récoltées, également appelées pommes à la banane. Ils devraient nous livrer à nouveau un jus de pomme sucré et aromatique.

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BG 09/30/2018 20:32

Hallo Joachim,

wenn ich mir so deine Bilder betrachte, denke ich, dass auf dem ersten Bild ein "Kanal" und auf dem Zweiten Bild ebenfalls ein Graben, der aus einer Röhre gespeist wird, abgebildet ist. Ich er ahne dort fließendes Wasser.
Habe ich recht oder Halluzinationen?

Gruß BG

PS: Dein Orthopäde mag dich wahrscheinlich als guten Kunden

anais 10/01/2018 09:22

Hallo BG,
in diesem Wasserbeet stand früher einmal das Ruderboot meiner Eltern. Dann war das Bootshaus baufällig und wurde abgerissen. Das Wasser floss von vorne nach hinten durch. Dadurch wurde die rechte Landseite zu einer kleinen Insel. Was Du als Röhre siehst, ist der hintere Ausgang. Darüber liegt eine Platte. Dahinter steht das Boot der Nachbarn. Ich war schon lange nicht mehr beim Orthopäden, denn der macht nichts, weil angeblich nichts operatives notwendig ist. Ich sage immer wieder mal: "Schmerz lass' nach!"
Gruß
Joachim

Nell 09/28/2018 20:12

Bonsoir Joachim, ouf! un travail de titan vous attend car il est difficile d'extraire ces plantes. Moi, il va me falloir nettoyer aussi mon jardin qui a bien souffert cet été; Il a fait très chaud chez nous. Belle soirée et gros bisous

anais 09/30/2018 08:27

Bonjour Nell,
le travail continue, car je dois nettoyer la petite surface de l'île et replanter le bord dans le lit à eau.
Gros bisous.
Joachim

Gigi W. 09/28/2018 15:21

Guten Tag, lieber Joachim,

*ohje* das ist ja wirklich Schwerstarbeit. Ausser, das du an der frischen Luft bist, ist nichts gutes daran.
Bitte pass auf dich auf, besonders auf deinen Rücken. Ich weiß noch, dass du letztes Jahr damit Probleme hattest.
Musst du denn noch die sieben Karren mit Schlingkraut eingraben ?
Wenn ja, hast du wirklich noch viel zu tun. :-(

Wünsche dir viel Durchhaltevermögen, mit deinen Ein und Ausgrabungen.

Herzliche Grüße, Gesundheit und einen schönen Resttag noch !
Gigi :-)

anais 09/30/2018 08:29

Guten Morgen Gigi,
vielen Dank für Die guten Wünsche. Jetzt wird es nicht mehr so schwer. Das Schlingkraut ist schon untergegraben.
Ich wünsche dir einen sehr schönen Sonntag.
LG Joachim

Marina 09/28/2018 14:42

Hallo Joachim,

das zeigt mal das ein Wassergrundstück sehr viel schwere Arbeit macht. Und nicht nur Sonnenseiten hat.

Ich wünsche Ihnen ein erholsames Wochenende und alles Gute.
Schöne Grüße, Marina

anais 09/30/2018 08:32

Hallo Marina,
Du hast sicherlich Recht. Heinzelmännchen haben sich noch nicht eingestellt und die Katzen lassen sich nicht dazu bewegen, mir zu helfen.
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag!
LG Joachim

Archi 09/28/2018 11:03

Guten Morgen Joachim
Meinen Respekt für diese schwere Arbeit. Da hattest du eine Menge zu tun. Kein Wunder, dass der Rücken nachher streikt.
Sumpfgebiete finde ich besonders spannend. Da sieht man immer Tiere, die nicht so häufig anzutreffen sind. Hast du keine Bange, dass du zu tief einsinkst ?
Grüße auch deine Fröschchen von mir :-)

*wink* Uli

anais 09/30/2018 08:35

Guten Morgen Uli,
der hintere Bereich ist sehr morastig. Da hatte ich schon etwas Mühe, die Stiefel wieder heraus zu ziehen. Aber ich kann mich überall am Rand festhalten.
Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.
LG Joachim

virjaja 09/28/2018 09:39

quel travail!!! mais c'est vrai que c'est un plaisir de travailler au jardin. bisous Joachim. cathy

anais 09/30/2018 08:38

Bonjour Cathy,
Le travail devient maintenant un peu plus facile lors du nettoyage de la zone sur la petite île.
Bisous!
Joachim