Stadthafenfest ohne Stadthafen

Veröffentlicht auf von anais

Stadthafenfest ohne Stadthafen

Am vergangenen Sonntag, dem 09. 09. 2018 fand auf dem Gelände des geplanten Lychener Stadthafens das "Stadthafenfest ohne Stadthafen" statt. Die Initiatoren der Veranstaltung wollten allen Bürgern und Interessenten die Möglichkeit geben,sich  auf dem ehemaligen GPG-Gelände an Informationsständen der Stadtverwaltung, unterschiedlicher Vereine und Interessengruppen sowie in Gesprächen über das Großprojekt Stadthafen und alternative Varianten für einen Hafen informieren.

Die Bürgermeisterin, Frau Gundlach, eröfffnete um 15.00 Uhr das Fest. Sie erläuterte eine mit Briefen und Stimmzetteln bereits eingeleitete Bürgerbefragung, die mit ihrem Ergebnis bis zum 09. Oktober darüber entscheiden soll, ob das offiziell geplante Großprojekt verwirklicht werden soll oder nicht. Die Lychener Bürger können sich dazu in geheimer Abstimmung mit Ja oder Nein entscheiden.

Das Großprojekt Yachthafen wurde seit 20 Jahren von einzelnen Befürwortern hinter verschlossenen Türen geplant und beschlossen. Es gab dazu keinen Planungswettbewerb mit Bürgerbeteilligung. Der Planfeststellungsbeschluss ist bisher nicht veröffentlicht worden. Der Bau der Großvariante des Yachthafens dürfte nach Schätzungen mindestens 50 % über den geplanten Kosten von 3,1 Mio Euro liegen. Wenn Baukosten und Folgekosten steigen, wird das zweifellos dramatische Auswirkungen auf den Haushalt der Stadt haben. Von diesem Projet würden nur Wenige profitieren. Die Lasten und Risiiken aber hätte die Allgemeinheit zu tragen.

Als Alternative wurde vom Aktionsbündnis Zukunftshafen Lychen ein kleineres, ausbaufähiges Projekt den Bürgern vorgestellt, das zahlreiche Befürworter findet. Aber auch die Lychener Naturfreunde haben auf der Veranstaltung ihre Auffassung öffentlich gemacht. Sie lehnen solche Hafenprojekte und damit die Schaffung eines 8. künstlichen Sees ab.

Die jüngst von Bürgern parteilich ungebundene ins Leben gerufene "Stadthafenzeitung" gibt jedem die Chance, seine persönlichen Vorstellungen zu Hafen und Stadtentwicklung zu veröffentlichen.

Siehe hier meine persönliche Auffassung:

http://www.anais2317.com/2018/09/meine-vision-zu-stadt-und-hafen-als-harmonisches-ganzes.html

 

 

 

Stadthafenfest ohne Stadthafen
Stadthafenfest ohne Stadthafen
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virjaja 09/12/2018 11:44

j'aime bien l'idée qu'on demande leur avis aux habitants!!! bisous Joachim. cathy

anais 09/13/2018 16:32

Nous verrons ce qui se passe après le vote des citoyens.
Bisous, Cathy. Joachim

Gigi W. 09/12/2018 08:41

Guten Morgen lieber Joachim,

ich hoffe sehr, das bei Euch kein Hafen gebaut wird. Das ist viel zu teuer und belastet die Umwelt.
Man sagt 'nein' zum Großen und gleichzeitig 'ja' zum Kleinen ? Habe ich das richtig verstanden ?
20 Liegeplätze ist auch schon eine ganze Menge.
Vielleicht sind ja so viele Leute gegen den Bau, das kein Yachthafen gebaut wird. Das wäre dem schönen Lychen zu wünschen.

Einen schönen Tag wünsche ich dir !
Mit lieben Grüßen,
Gigi :-)

Katharina vom Tanneneck 09/11/2018 22:43

Hallo Joachim,
es wäre schade, würde man das bezaubernde Lychen mit einem Stadthafen verschandeln. Ich hoffe, die Lychener setzen ein Zeichen gegen dieses teure Projekt. Sehr lange hätten sie eine Baustelle, mit der sie leben müssten. Vor allem würde auch die Natur darunter leiden.
Liebe Grüße,
Katharina

anais 09/12/2018 09:12

Hallo Katharina,
ich hoffe wie Du, dass das teure Projekt zu Fall gebracht wird.
LG Joachim

BG 09/11/2018 17:31

Hallo Joachim,

da will sich eine Bürgermeisterin ein Denkmal bauen und will dafür die Geschichte und andere "Denkmäler" vernichten lassen. Sie stehen ihrem Ego im Wege.

Diese Denkmäler werden immer sehr teuer. Dabei wird vorher immer betont, dass die Kosten überschaubar und im angemessenen niedrigem Rahmen. wären. Dabei haben diese Leuchtturm-Projektierer ja recht. Die Kosten sind für die im angemessenem niedrigem Rahmen. Genau in dem Rahmen, die sie für erforderlich halten. Und wenn das Projekt gebaut wird tauch immer "plötzlich" in einer Salamitaktik immer weitere Kosten auf, die so ja nie absehbar waren, weil ja nicht geplant waren....Das wird immer im Hauruckverfahren durch die Abstimmungen gepeitscht, damit keiner auf die Idee kommt mal nach zu rechnen und die Planungsparameter zu prüfen und nach zu rechnen.
Die Folgekosten werden immer so niedrig aufgeführt, dass man an ein Schnäpchen glaubt und der Proft immer mehrfach eingepreist.

Und dabei geht die gesamte Gemeinde vor die "Hunde" und nur einige wenige Profitieren.
Damit würde ein Teil der Beschaulichkeit, der Geschichte und der Frieden in Eurer Gemeinde verschwinden.
Nach so einem Yachthafen kommt dann noch der Bedarf nach neuen Villen, Einkaufscentern, neuen Zäunen für alle, damit dort nicht die Grundstücke belästigt werden.
Danach werden Wälder und andere Uferregionen zur Disposition gestellt. Dann kommt der Massentourismus.
Wer dann noch gemütlich wandern geht muss aufpassen, dass er nicht von Radfahren platt gemacht wird und wer im See Schwimmen geht hat dann den Booten aus zu weichen....


Gruß
BG

anais 09/12/2018 09:10

Hallo BG,
das persönliche Denkmal wollte sich der vorherige Bürgermeister setzen, denn der hat die Bevölkerung nicht gefragt, wenn es um Prestige-Projekte ging. Die jetzige Bürgermeisterin muss nun damit zurecht kommen und hat sich jetzt für die Bürgerbefragung entschieden. Aber - Du kannst mir glauben - dass ich auf der Festwiese auch mit Typen gesprochen habe, die mit den Füßen getrampelt und hysterisch für den Großhafen geschrien haben. Jeder, der da ein Geschäft wittert, ist dafür und Leute mit eigenem großem Profilierungs-Ego.
Gruß
Joachim

Archi 09/11/2018 17:07

Guten Abend Joachim
Heute morgen waren deine KommiFelder aus. Es lag sicher an Overblog.

Ich schrieb ja bereits, dass ein solcher Hafen nur Gesindel anlockt, und was du dazu, auch im verlinktem Eintrag bereits geschrieben hattest, bestätigt die Unnützigkeit, die Kostenexplosionen und die Gefahr.
Wenn ich mir den Plan dazu ansehe, dein drittes Bild v.u., sieht man nahezu, dass noch viele alte Kultur zerstört wird, weil ein BürgermeisterIN unbedingt eine Profilierung brauch ...
Seitdem es in Essen und Dortmund/NRW diesenStadthäfen gibt, kommen aus allen Ecken Verbrecher und überfallen die umliegenden Häuser und Geschäfte - denn die Altbauten wurden abgerissen, die Menschen hinweg gejagt, damit dort Reiche auf ein künstliches Wasser und ihr Boot starren konnten.
Die Lebenshaltungskosten der Umgebung stieg enorm an. Sämtliche Rentner mussten in bezahlbare Umgebungen umziehen. Ihre schönen alten Häuser wurden abgerissen, weil sie nicht mehr zu der 'modernen Umgebung' passten.
Die Neureichen überlegen nun selber wegzuziehen, weil der Lärm am Stadthafen einfach unerträglich ist.

Bei Euch kommt noch hinzu. dass Eure gewachsene Gärten durch den See verbunden sind. Ihr werdet Alle Eure Grundstücke einzäunen müssen...

Ich hoffe, dass viele deiner Leser und Leserinnen meinen Kommentar innerlich aufnehmen.
So ein Stadthafen ist absolut keine positive Erweiterung, sondern eine Belastung, eine Kulturzerstörung, und nicht nur aus finanzieller Sicht eine Katastrophe !
( ... auch aus Reinhaltungsaspekten, zB Algen, Fische, ausgesetzte Schlangen, Krokodile und ähnliche Aquariumüberbleibsel ... )

liebe Grüße Uli

anais 09/12/2018 09:01

Guten Morgen Uli,
wie Du gelesen hast, unterstütze ich zwar eine Entwicklung der Stadt nach ökologischen Grundsätzen und naturverbundenem Leben,
von mir aus könnte auch alles so bleiben, wie es ist. Wer sich mit dem zufrieden gibt, was er hat, braucht keinen Hafen. Das sind die Bürger, die von Lohn, Gehalt, Harz4 und Rente leben.
LG Joachim