Am Roten Faden entlang zur Kunst

Veröffentlicht auf von anais

Am Roten Faden entlang zur Kunst

Am Sonnabend, dem 17. November 2018 hatten unsere Lychener Künstler wieder den Roten Faden durch die Stadt zu Ateliers und Galerien gezogen. Ab 13.00 Uhr hatten die Ausstellungen die Pforten für alle Besucher geöffnet.

Das sonnige aber kühle Spätherbstwetter lud zum Spaziergang ein. Ich machte mich nach 13.00 Uhr auf und besuchte als Erstes KUNSTimPULS, Kunstschule, Galerie und Atelier der Malerin Jutta Siebert in der Berliner Straße 3.

Im Garten vor dem Haus schaute ich mir mit Freude die Plastiken von Walter Mangold an. Die schlanken Damenbeine hatte er bereits im Sommer zum Flößerfest in Großformat auf dem Wasser des Oberpfuhls postiert. Sehr photogen fand ich die hübsche Margeritenblume im grünen Rasen.

Jutta Siebert gewährte uns Einblick in den Atelierraum, in dem Interessenten bedruckte Tücher verschiedener Art und hübsche, dekorative Kissen erwerben konnten. Der Erlös vom Verkauf der originale Kunstpostkarten mit Motiven der Künstlerin wird als Spende der Hunger und Not leidenden Bevölkerung im Jemen zugute kommen. Am Beispiel der hier auf drei Photos gezeigten größeren Bilder erklärte mir die Künstlerin, wie und warum sie sich seit 2008 für ihre Maltechnik mit Strichen entschieden hat. Habe ich sie richtig verstanden, so geht es ihr nicht um Wiedergabe von bereits existierenden Motiven aus der Natur oder des menschlichen Daseins sondern um Malerei, die aus sich heraus im künstlerischen Entstehungsprozess etwas Eigenständiges und Einmaliges darstellt. Dem Betrachter bleibt es überlassen, was er in den Bildern sieht.

Beeindruckt hat mich die Fotoreihe über eine Wanderung vor sieben Jahren mit Rucksack und Hund, immer wieder suchend in Kontakt mit netten Menschen.

Jutta Siebert ist Preisträgerin des Uckermärkischen Kunstpreises 2018.

Meinen nächsten Bericht widme ich dem Künstler Walter Mangold.

Le long du fil rouge à l'art

Le samedi 17 novembre 2018, nos artistes de Lychen ont à nouveau tiré le fil rouge à travers la ville pour guider les visiteurs vers les studios et les galeries. À partir de 13h, les expositions ouvraient les portes à tous les visiteurs.

Le temps ensoleillé mais frais au la fin de l'automne invitait pour une promenade. J'ai commencé après 13 heures et j'ai visité KUNSTimPULS, l'école d'art, la galerie et l'atelier du peintre Mme Jutta Siebert à la rue Berliner Straße 3.

Dans le jardin devant la maison, j'ai regardé avec plaisir les sculptures de Walter Mangold. Il avait déjà posté les jambes fines en été pour le festival des batteliers de radau en grand format sur les eaux du lac Oberpfuhl. Très photogénique, j'ai trouvé la jolie fleur de marguerite dans la pelouse verte.

Jutta Siebert nous a donné un aperçu de l'espace du studio, où les personnes intéressées pourraient acheter des toiles imprimées de toutes sortes et de jolis coussins décoratifs. Le revenu de la vente des cartes postales d'art originales avec des motifs de l'artiste sera utilisé comme une donation par les personnes affamées et nécessiteuses au Yémen.

À l'aide de l'exemple des images plus grandes montrées ici sur trois photos, l'artiste m'a expliqué comment et pourquoi elle a décidé d'utiliser des traits depuis 2008 pour sa technique de peinture. Si je l'ai bien compris, elle ne s'intéresse pas à la reproduction de motifs déjà existants de la nature ou de l'existence humaine, mais à la peinture, qui en soi représente quelque chose d'indépendant et unique dans le processus artistique de la création. Le spectateur est laissé à ce qu'il voit sur les images.

J'ai été impressionné par la série de photos de sa randonnée il y a sept ans avec un sac à dos et un chien, toujours à la recherche en contacts agréables avec les gens qui l' avaient montré le plus beau chemin.

Jutta Siebert est lauréate du Uckermärkische Kunstpreis 2018.

Mon prochain reportage est dédié à l'artiste Walter Mangold.

 

Am Roten Faden entlang zur Kunst
Am Roten Faden entlang zur Kunst
Am Roten Faden entlang zur Kunst
Am Roten Faden entlang zur Kunst
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Katharina vom Tanneneck 11/19/2018 22:53

Hallo Joachim,
danke für den tollen Artikel. Die Plastiken gefallen mir sehr gut. Das Rondell der Damenbeine aber auch die Margerite. Die würden sich sehr gut auf unserer großen Wiese machen und wäre ein Hingucker. Die Maltechnik mit Strichen könnte ich mir gut vorstellen an einer Wand, aus der Ferne zu betrachten. Kunst ist eben immer Geschmackssache.
Liebe Grüße,
Katharina

anais 11/20/2018 08:35

Guten Morgen Katharina,
ich war in diesem Atelier zum ersten Mal und habe mich gefreut, mal etwas ganz Anderes im Rahmen der Lychener Ausstellungen zu sehen. Vielen Dank für Deinen Kommentar.
LG Joachim

Archi 11/18/2018 18:32

Guten Abend Joachim
Ich möchte nur mal schnell einen schnellen Abendgruß senden.

*wink* Uli

anais 11/19/2018 08:12

Danke, liebe Uli. Ich sende Dir mal schnell einen schönen Morgengruß.
LG Joachim

virjaja 11/18/2018 12:35

merci pour cette belle balade artistique, j'adore! je craque pour le petit cochon. bisous Joachim, bon dimanche. cathy