Im Futurium

Veröffentlicht auf von anais

Im Futurium

Angeregt von der Präsentation des Gebäude in der Abendschau des Fernsehsenders RBB habe ich am vergangenen Wochenende des Futurium in Berlin besucht. Vom Hauptbahnhof läuft man höchstens 10 Minuten links am Alexanderufer entlang, um zu dem modernen Glas-Stahl-Beton-Bauwerk zu gelangen. Das Futurium lässt seine Besucher in die Zukunft schauen, zeigt, wie eine wünschbare Zukunft aussehen könnte und wie diese zu gestalten wäre. Obwohl ich nicht mehr zu den Jüngeren zähle, interesiert es mich doch, wie die Menschen zukünftig leben wollen.

Zur Öffnungszeit um 10.00 Uhr, der Eintritt ist frei, lief ich durch das Foyer im Erdgeschoss zur Treppe, die mich in das Obergeschoss führte. Hier befindet sich der Bereich der ständigen Ausstellung Mensch, Natur und Technik im wechselseitigen Zusammenhang gedacht, erlebt und dargestellt. Unter dem Thema "Natur neu denken" zeigt ein Bereich die Problematik der Energiegewinnung im Zeichen de Klimawandels, ein anderer Bereich gibt Anregungen, wie wir ohne Abfall leben können, ein dritter Bereich zeigt Beispiele, wie wir aus der unendlichen Kreativität der Natur Nutzen für die menschliche Forschung und Entwicklung ziehen können. Besondere Aufmerksamkeit ist dem Zusammenleben in grünen Städten der Zukunft gewidmet, das Bauen mit neuen, umweltschonenden und wieder verwertbaren Materialien. Energiegewinnung aus dem Tageslicht an vielen möglichen Standorten und Flächen in der Großstadt und die Erzeugung von Obst und Gemüse in und an grünen Häusern.

Auch das menschliche Konsumverhalten wird unter die Lupe genommen, vor allem die wachsende Sucht nach Mehr, verursacht und gefördert durch die Profitwirtschaft.

Der Besuch des Futuriums hat mich in meiner Auffassung bestärkt, dass wir Menschen unsere Lebensgewohnheiten und unsere Wirtschaftsweise jetzt so verändern müssen, dass wir Natur und Erde nicht nur für die Zukunft für uns erhalten sondern in Einklang mit ihr leben. Diese Erkenntnisse und dringlichen Erfordernisse sind nicht neu. Es gab sie schon mindestens 10 Jahre früher.

Die Wirtschaftsform des Futuriums ist eine GmbH. Ihre Gesellschafter sind bisher die Bundesregierung, gemeinnützige Stiftungen und Unternehmen aus der Wirtschaft wie die Chemiekonzerne BASF, Bayer, Boeringer Ingelheim, Siemens und Infineon. Automobilkonzerne sind bisher nicht vertreten. Vor allem aber Politik und Wirtschaft sind gefordet, das in die Tat umzusetzen, was das Futurium seinen Besuchern empfielt.

 

Dans le Futurium

Inspiré par la présentation du bâtiment lors de l'émission du soir de la chaîne de télévision RBB, j'ai visité le Futurium à Berlin le week-end dernier. Depuis la sortie de la gare principale, vous marchez ´à gauche pendant 10 minutes au maximum sur la route Alexander-Ufer pour atteindre la structure moderne en verre, acier et béton. Le Futurium laisse ses visiteurs regarder vers l’avenir, il montre à quoi un avenir souhaitable pourrait ressembler et comment il devrait être conçu. Bien que je ne sois plus l'un des plus jeunes, il est intéressant de voir comment les gens veulent vivre dans le futur.

À l’heure d’ouverture, à 10 heures - l’entrée est libre - j’ai traversé le hall du rez-de-chaussée jusqu’à l’escalier menant à l’étage supérieur. Voici l’espace de l’exposition permanente Homme, Nature et Technologie dans sa relation réciproque. Sous le thème "Repenser la nature", un domaine montre le problème de la production d'énergie dans le contexte du changement climatique, un autre domaine donne des idées sur la façon de vivre sans déchets, un troisième domaine donne des exemples de la manière dont nous bénéficions de la créativité infinie de la nature. pour la recherche et le développement humain. Une attention particulière est accordée à la vie commune dans les villes vertes du futur, en construisant avec de nouveaux matériaux écologiques et recyclables. Générer de l'énergie à partir de la lumière du jour dans de nombreux endroits et zones de la ville et produire des fruits et des légumes dans et sur des maisons couvertes de verdure.

Le comportement de la consommation humaine est également examiné, en particulier la dépendance croissante à plus, causée et favorisée par l'économie à but lucratif.

La visite au Futurium m'a conforté dans la conviction que nous, les humains, devons maintenant changer notre mode de vie et notre façon de faire des affaires pour que nous préservions non seulement la nature et la terre, mais que nous vivions en harmonie avec elle. Ces idées et besoins urgents ne sont pas nouveaux. Ils existaient déjà au moins 10 ans plus tôt.

La forme économique du Futurium est une société à responsabilité limitée. À ce jour, ses actionnaires comprennent le gouvernement fédéral allemand, des fondations caritatives et des entreprises du secteur privé telles que les sociétés chimiques BASF, Bayer et les entreprises industrielles Boeringer Ingelheim, Siemens et Infineon. Les entreprises automobiles ne sont pas représentées jusqu'à présent. Je pense que la politique et l'économie sont avant tout appelées à mettre en pratique ce que le Futurium recommande à ses visiteurs.

Im Futurium
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Archi 09/22/2019 11:22

Guten Morgen Joachim
Entschuldige bitte die vorigen Zeilenabstände. Da ist die Formatierung durcheinander geraten :-(
Noch einen schönen Sonntag. Es wird heute sommerlich :-)
lg Uli

anais 09/23/2019 07:32

Guten Morgen Uli,
alles o,k. Schöne Woche für Dich.
LG Joachim

Archi 09/20/2019 20:42

Guten Abend Joachim
Das ist kein Blogeintrag, sondern eine Bombe.

Ich habe jetzt sehr oft deinen Eintrag gelesen, aber war dann doch der Meinung,

dass ich nicht genug Zeit für eine Antwort hatte. Jetzt ist Wochenende, und ich

möchte mich erst einmal für deine Info bedanken.

Die Diskussion zum Futurium finde ich gut, denn es gibt doch tatsächlich immer

noch Menschen denen ihr eigenes Geld wichtiger ist als das ihrige Umfeld und die

Natur ...
So ganz positiv sehe ich diese Ausstellung leider nicht, denn wenn etwas umsonst ist

möchte man Diejenigen manipulieren, die sich kein hohes Eintrittsgeld erlauben

können.
'Wer noch immer die Bienenkrise nicht begriffen hat, bekommt durch die Waben-

Abbildung vor den Zukunfsthäuser Input für Blöde.

Das Aussehen des Gebäudes erinnert mich eher an das Fußballmuseum in

Dortmund. Ich mag dieses Moderne persönlich nicht, auch das Innere ist mir zu

abstrakt.
Ein Gebäude, dass so viele schöne Vorschläge für die Zukunft hat sollte auch

äußerlich nicht abgeleckt sondern naturverbunden aussehen.
Gerade ältere Personen würden sich eher angezogen fühlen, weil sie doch vielleicht

eine Lösung erahnen könnten, dass man auch in Großstädten noch gut Leben kann.

Damit wäre ich bei den Häusern, die man begrünen möchte.
Zuerst möchte ich dazu sagen dürfen, dass man Gebäude nicht begrünen müsste,

wenn es nicht so viele Einwohner gäbe.
Europa ist voll. Man kann nicht eine drei-viertel Erdkugel nach Deutschland

aussiedeln ohne Wohnraum zu erschaffen.
Trotzdem haben andere bevölkerungseiche Länder eine Lösung gefunden um selbst

allen Menschen gerecht zu werden.

Da gibt es die zB die vertikalen Landwirtschaft in Japan
http://agrarbetrieb.com/go-big-or-go-home-in-japan-steht-die-groesste-

vertikale-farm/
oder bewaldete Hochhauskomplexe in China
https://de.smart-magazine.com/vertikale-gaerten/

~~~~~~~~~
Dein Blogeintrag Zitat:
"Die Wirtschaftsform des Futuriums ist eine GmbH. Ihre Gesellschafter sind bisher

die Bundesregierung, gemeinnützige Stiftungen und Unternehmen aus der

Wirtschaft wie die Chemiekonzerne BASF, Bayer, Boeringer Ingelheim, Siemens und

Infineon."
Zitatende
~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Das Futurium sehe ich als kostenlose Lobby-Veranstaltung der Regierung um den

Heranwachsenden Rückendeckung für ihre Undisziplin den Erwachsenen gegenüber

zu erstatten. Gleichfalls sollten Rentner und Arme sich vor den anfallenden Eigenkosten erschrecken und so 'Stille halten'

Friday for Future sollte verboten werden. Man kann auch Samstags demonstrieren,

wenn man es wirklich ernst meint und keinen Lernstoff verpassen möchte ...
... zumal die junge Bevölkerung oft nur auf Technik-Gedanken reduziert wird, statt auf die erweiterte Ernährungsrelevanz.
Wenn die Menschen und Familien so weiter agieren - wird sich jedes Kind wieder an

ein 'Sie' oder Sir' zu erinnern haben, wenn sie ihre Eltern ansprechen.

Das wäre wünschenswert -
Kinder und Heranwachsene würden selber wieder merken können, dass Eltern immer nur das Beste

lg Uli

anais 09/21/2019 10:58

Guten Morgen Uli,
vielen Dank für Deinen umfassenden Kommentar. Architektur ist immer ein ganzes Stück Gechmackssache. Scheinbar arme Leute habe ich bei meinem Beuch dort nicht gesehen, aber viele junge Leute und aus der älteren Generation. Weshalb der Eintritt frei ist, darüber habe ich mir keine Gedanken gemacht. Ich habe Geld fürs Mittagessen gespart. Es kann sein, dass auch solche Beispiele wie vertikale Landwirtschaft gezeigt werden. Ich kann mich an ein Beispiel für nachhaltige Bauweise von einem Architekten aus der Schweiz erinnern. Es gab sehr viel zu sehen und zu lesen. Zur Bewegung Friday for Future habe ich da nichts gesehen. Vielleicht bin ich da auch nicht vorbei gekommen. Die "Bombe", wie u so schön sagst, sollte Anregung sein, einmal dorthin zu fahren, für alle, die sich das leisten können und wollen.
Habt einen angenehmen Sonntag.
LG Joachim

Katharina vom Tanneneck 09/20/2019 11:38

Hallo Joachim,
traurig ist es, das für solche Bauten unsere Gelder verschwendet werden, während viele Rentner und Familien immer ärmer werden. Eine Zukunft, die uns in die Vergangenheit schleudert, unsere Arbeitsplätze zerstört, wird niemandem Nutzen. Die FfF Bewegung ist ein Masche mit der viel Geld verdient wird. Deutschland allein wird die Welt nicht retten! Wer soll das alles finanzieren? Es werden immer weniger, die das ganze Sozialsystem finanzieren.
Das Klima hat sich schon immer gewandelt, da helfen auch keine Chemtrails, im Gegenteil, die Natur wird sich rächen. Ohne Co² gibt es keine Natur, die Pflanzenwelt lebt davon.
Liebe Grüße,
Katharina

anais 09/21/2019 10:42

Guten Morgen Katharina,
ich weiß nicht, wie hoch der Anteil des Bundes an den Gesamtkosten ist. An den Kosten haben sich auch Firmen und Stiftungen beteiligt. Über die FfF-Bewegung habe ich dort nichts gesehen. Die Darstellungen, wie in der Welt von heute rücksichtlos auf der Erde gewirtschaftet wird, sind für mich überzeugend, ebenso auch die Ideen und Beispiele, wie in vernünftigem Einklang mit der Natur in Zukunft gewirtschaftet werden kann. Mein blogeintrag sollte Anregung sein, das Futurium selbst zu besuchen, um sich selber eine Meinung zu bilden. Ich nehme Deine Auffassungen gerne zu Kenntnis. Aber sicherlich weisst Du, dass ich zu einigen Problemen eine andere Auffasung habe.
Ich wünsche Euch einen angenehmen Sonntag.
Liebe Grüße
Joachim

virjaja 09/20/2019 11:00

c'est intéressant, l'Allemagne est plus avancée que nous sur ces problème il me semble... bisous Joachim. cathy

Nell 09/19/2019 17:21

Très intéressante visite, je n'en doute pas Joachim. Espérons que d'importantes mesures vont être, enfin, prises, car la Terre agonise, nous en sommes tous conscients. Il faut que cela change pour le devenir de toutes les espèces qui vivent sur Elle. Je vous envoie plein de bisous et vous dis à bientôt.

anais 09/20/2019 08:46

Il est grand temps d'arrêter l'économie de profits illimitée sur notre planète. À cette fin, les manifestations de vendredi pour l'avenir sont très bonnes dans de nombreux pays.
Merci pour le commentaire.
Gros bisous!
Joachim