Frankfurt/Main, Singapur, Ceningan, Lembongan und Penida...

Veröffentlicht auf von anais

Frankfurt/Main, Singapur, Ceningan, Lembongan und Penida...

waren die Stationen meiner Ferienreise in der Zeit von Mitte Januar bis Mitte Februar 2020. Vor wenigen Tagen bin ich erst wieder erholt aus dem sonnigen Süden in Äquatornähe zurückgekehrt ins wenig winterliche, warme kleine Lychen.

Vom 12. bis 14. Januar begann die Reise in Frankfurt/Main als Auftakt. Vom 15. bis 20. Januar besuchten wir interessante Stätten in Singapur, und vom 20. Januar bis 19. Februar erholten wir uns auf den tropischen Inseln Nusa (indones.: Insel) Ceningan, Nusa Lembongan und Nusa Penida in der Nähe von Bali, Indonesien. Ich werde hier in meinen Berichten weniger Text schreiben als vielmehr Fotos veröfentlichen. Ich habe nämlich während der Zeit kein Tagebuch geschrieben, weil ich dazu keine Lust hatte.

Aber zu Frankfurt/Main habe ich mir vor allem im nachhinein so einige Gedanken gemacht über meine Eindrücke und Realitäten im Hintergrund. Ist diese ehrürdige alte Stadt mit großer deutscher Geschichte doch heute Finanzzentrum der Europäischen Union. Und so treffen hier auch zwei ganz unterschiedliche Architekturen krass aufeinander: die Barock- und Fachwerkarchitektur aus Goethes Zeiten und die in den Himmel ragenden Funktionalbauten des heutigen Zeitalters, gezeichnet vom Wesen des Kapitals.

Am 13. Januar haben wir eine Wanderung durch das Frankfurter Zentrum gemacht. Wir begannen in der Klappergass bei Frau Rauscher, einem Frankfurter Original, im Stadtteil Sachsenhausen. Danach fuhren wir ein paar Stationen mit der U-Bahn bis in die Nähe der Europäischen Zentralbank. Das war mein persönlicher Wunsch, denn dieses Machtzentrum des Finanzkapitals wollte ich aus der Nähe sehen. Zugang nur mit Dienstausweis auf der einen Seite, mit Personalausweis für Besucher am anderen Eingang. Ich wollte mich schon anmelden, ließ aber dann wegen heftiger Kommentare meines Begleiters davon ab. Die Fotos geben wieder, was ich empfand beim Blick auf das Haus: Kälte, einfach nur Kälte. Ich fühlte mich ganz, ganz klein. Vielleicht sollte dieses Gefühl auch geweckt werden? Das ist der Ort, wo durch Null-Zins-Kreditvergabe an Banken Milliarden und Abermilliarden Euros einfach elektronisch kreiert werden. Wer weiß, ob diese Unmenge an fiktivem Geld überhaupt irgendwie gedeckt ist? Garantiert die EZB mir als einfachen Bürger überhaupt finanzielle Sicherheit? Erst jetzt habe ich auf dem Blog meiner Freundin Katharina einen Textbeitrag und ein Video gefunden, die mir wirtschaftliche und finanzielle Zusammenhänge erklärt haben, welche -wenn kein Wunder geschieht -- unweigerlich in absehbarer Zeit zu einem wirtschatlichem und finanziellen Crash führen müssen. Hier dazu der Link: http://tanneneck.over-blog.de/2020/02/ein-weltweiter-wirtschaftseinbruch.html?utm_source=_ob_email&utm_medium=_ob_notification&utm_campaign=_ob_reader_digest

In Frankfurt habe ich all' das während meines Bummels noch nicht so genau gewusst. Deshalb sind wir dann auch unbeschwert weiter über den Römer am Struwelpeter-Museum vorbei durch "Die Zeil", die große Einkaufsmeile, gelaufen und haben es uns bei einem Kaffee und einem Stück Torte gut gehen lassen.

Frankfurt am Main ist für mich einerseits Stadt der Aufklärung und des kulturvollen Lebens und andererseits Stadt des kaltherzigen Finanzkapitals.

P.S. Das Posten von Kommentaren funktioniert nicht. Habe an Overblog eine Nachricht geschickt und um Behebung des Defekts gebeten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frankfurt/Main, Singapur, Ceningan, Lembongan und Penida...
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Katharina vom Tanneneck 02/24/2020 11:58

Lieber Joachim,
schön wieder etwas von Dir zu lesen. Ich dachte mir schon, Du bist wieder auf Reisen.
Mit diesem Artikel hast Du mir eine große Freude bereitet, vor allem mit den Bildern. Für mich sind es Erinnerungen an schöne Zeiten, da ich oft in Frankfurt und in Sachsenhausen war. Natürlich meine ich das alte und ehrwürdige Frankfurt!
Vielen Dank auch für die Verlinkung zu meinem Artikel.
Wir wünschen Dir alles Liebe und Gute und eine schöne Zeit in Deiner Heimat.Der Frühling steht ja vor der Tür, da gibt es wieder viel zu tun.
Liebe Grüße von uns allen aus dem Tanneneck.
Katharina

anais 02/26/2020 07:47

Hallo Katharina,
ich freue mich, dass Frankfurt schöne Erinnerungen bei dir hervorgerufen hat. Hier geht es wieder los im Garten. Ich möchte mir ein Hochbeet anlegen.
LG Joachim