Fahrt zur Diamond Beach und zur Atuh-Beach

Veröffentlicht auf von anais

Fahrt zur Diamond Beach und zur Atuh-Beach

Die Diamond Beach und die Atuh Beach sollten das zweite Highlight auf unserer Ost-Tour werden. Beide Buchten liegen nahe beieinander. Sie sind getrennt durch einen hohen Fels, auf dem sich ein Restaurant befindet. Unser Guide hat auf dem Parkplatz vor der Diamond Beach gehalten. Von dort führen Treppen und schmale Wege auf den Felsklippen hoch über der Diamond Beach entlang. Von oben ist der herrliche weiße Strand zu sehen. Der Abstieg soll 20 Minuten dauern. Wegen der starken Strömung und der Felsen wird  vom Baden und Schwimmen abgeraten.

Von uns ist keiner hinuntergestiegen. Wir haben die herrliche Aussicht auf das Meer uns auf den Strand genossen, sind dann aber weitergewandert bis zum nächsten Felsplateau, von dem schmale Treppen hinunter führen zur Atuh Beach. Den Anfang des Abstiegs sieht man nicht sofort. Erst wenn man an dem am Hang hängenden Restaurant vorbei läuft, kommt man zu den ersten Treppen. Als ich den steilen Hang sah, an dem sich die schmalen und hohen Stufen hinunterzogen, war mir klar: Für mich gab es keinen Abstieg. Wir konnten aber von oben sehen, dass der Strand in der Atuh Beach belebt war. Imbiss-Stände standen am Rand und Badefreudige schwammen im Meereswasser.

Frank zögerte nicht. Er fühlte sich wieder in seinem Element und stieg hinunter. Zwei Stunden Zeit wollte er sich nehmen. Ich wartete oben am Restaurant und trank eine Flasche Sprite aus, denn es war wieder sehr warm. Nach einer Weile wurde es mir dort zu laut. Ein Einheimischer schwatzte unaufhörlich mit dem Personal. Ich setzte mich etwas abseits unter einen Baum und schaute auf die Abfallgrube, in der die ersten Plastikflaschen lagen. Wenn sie voll ist, wird sie wahrscheinlich zugeschüttet. Kaum vorzustellen, vor welchem Problem die Inseln wohl in zehn Jahren stehen.

Nach knappen zwei Stunden tauchte Frank wieder auf den letzten Stufen auf und schwärmte begeistert auch von dieser Beach. Wir stiegen wieder ins Auto und fuhren weiter, denn wir wollten noch die Teletubbies besuchen...

 

Visite de Diamond Beach et Atuh Beach

Diamond Beach et Atuh Beach devraient être le deuxième highlight de notre tournée est. Les deux baies sont proches l'une de l'autre. Ils sont séparés par un haut rocher sur lequel se trouve un restaurant. Notre guide s'est arrêté sur le parking en face de Diamond Beach. De là, des escaliers et des sentiers étroits mènent le long des falaises au-dessus de Diamond Beach. La belle plage de sable blanc est visible d'en haut. La descente devrait prendre 20 minutes. La baignade n'est pas recommandée en raison du fort courant et des rochers.

Aucun de nous n'est descendu. Nous avons apprécié la vue magnifique sur la mer et la plage, mais avons ensuite fait une randonnée jusqu'au prochain plateau rocheux, d'où des escaliers étroits mènent à la plage d'Atuh. Le début de la descente n'est pas immédiatement apparent. Ce n'est que lorsque vous passez devant le restaurant accroché à la pente que vous arrivez aux premiers pas. Quand j'ai vu la pente raide sur laquelle descendaient les marches étroites et hautes, c'était clair pour moi: il n'y avait pas de descente pour moi. Cependant, nous avons pu voir d'en haut que la plage d'Atuh Beach a été visitée. Des stands de collations se tenaient sur le bord et les courageux ont nagé dans l'eau de mer.

Frank n'a pas hésité. Il se sentit de nouveau dans son élément et descendit. Il voulait prendre deux heures. J'ai attendu au restaurant à l'étage et j'ai bu une bouteille de sprite car il faisait très chaud. Au bout d'un moment, c'est devenu trop fort pour moi. Un local bavardait sans cesse avec le personnel. Je m'assis un peu sous un arbre et regardai la poubelle où étaient les premières bouteilles en plastique. Lorsqu'il est plein, il est susceptible d'être recouvert de terre. Il est difficile d'imaginer à quel problème les îles seront confrontées dans dix ans.

Après moins de deux heures, Frank réapparut sur les dernières marches et reporta avec enthousiasme sur cette plage. Nous sommes remontés dans la voiture et avons continué la route car nous voulions visiter les Teletubbies ...

Fahrt zur Diamond Beach und zur Atuh-Beach
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Katharina vom Tanneneck 05/05/2020 23:13

Hallo Joachim,
sehr schöne Bilder hast Du uns wieder präsentiert, danke dafür.
Der Plastikmüll aber auch anderer Müll ist wohl überall ein Problem, selbst in Deutschland. Auch bei uns gibt es viele wilde Müllplätze, da manchen das richtige entsorgen zu teuer ist. Wir hatten schon etliche Container mit Bauschutt, die jedesmal 400 Euro gekostet haben. Bei Neubrandenburg wird dann alles auf einen Haufen geschüttet und später entstehen dann Berge in MeckPomm. Oder was meinst Du, was die mit dem Schutt machen? Ein großes Problem wird noch der Abbau der vielen Windräder, die nach 20 Jahren meist erledigt sind.
Liebe Grüße,
Katharina

anais 05/07/2020 07:51

Hallo Katharina,
die Hausmüllentsorgung ist je hier bei uns einigermaßen geregelt. Es gibt auch Verbrennungsanlagen. Vor 20 Jahren wurde noch Müll auf Halden bei Prenzlau verbrannt. Oft, wenn ich dahin zur Arbeit gefahren bin, hat es in der Gegend mächtig gestunken. Der Bauschutt wird sicherlich als Hügel später mit Erde abgedeckt. Windräder, Auto-Elektrobatterien usw., da kommt noch einiges auf uns zu.
LG Joachim

Archi 05/04/2020 17:35

Guten Abend Joachim
Habe ich das richtig verstanden, dass man die Plastikflaschen einfach in eine Grube wirft bzw sammelt, um sie später mit Erde zuzudecken - aus dem Auge aus dem Sinn ?
Welcher Irre deckt denn Giftmüll, den man entfernen könnte, einfach mit Erde ab ? Sollte es nicht im Allgemeinen um die nachfolgenden Generationen gehen, die auch noch gesund leben wollen ? Unfassbar, solch Eigennutz !

Die Natur ist ist in deinen Bildern berauschend. Es sieht so friedvoll aus, leider wohl nicht genug einsam. Ich kann mir gut vorstellen, dass die laute Gespräche gestört haben, während du den Ausblick inhalieren wolltest.

Der braune Sitz auf dem Bild, 2.von unten ist die Seewacht ?

Ein toller Bericht
lg Uli

anais 05/05/2020 14:34

Hallo liebe Uli,
es gibt auf den Inseln keine organisierte Müllentsorgung, keine Firma, kein Betrieb, der Plastikmüll abholt und verwertet. Den Bewohnern kann man kaum Schuld geben, wenn sie die Plaste so ablagern. Es gibt kaum Sammelplätze für Plaste. Nur auf Lembongan haben wir eine Müllverbrennungsanlage gesehen, aber keine Fabrik. Die Müllhalden wurden auf einem großen Platz im Freien angesteckt. Es stank entsetzlich. Es wäre eine Aufgabe des indonesischen Staates, ein Entsorgungssystem einzurichten. Ist aber ein Inselstaat mit über tausend Inseln. Auf den kleinen Inseln mit Tourismus sollten nur Glasflaschen als Mehrwegflaschen erlaubt und Entsorgung in freier Natur bei Strafe verboten sein. aber auch dafür müsste es ein Transportsystem geben. In den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern ist das nicht organisiert. Den Tourismus auf Nusa Penida gibt es erst seit sechs Jahren. Es sind vor allem junge Leute aus aller Herren Länder, die oft als Rucksacktouristen dorthin reisen. Bei mehr als einer Person sind sie eben mal laut.
Der braune Sitz unten ist ein Korbgeflecht, ein Aussichtssitz für Touristen. Vielen Dank für Deinen Kommentar.
LG Joachim

virjaja 05/04/2020 11:20

sable blanc et eau turquoise, ça fait rêver, merci pour le voyage! bisous Joachim. cathy

anais 05/05/2020 14:38

Oui, c'est merveilleux de rêver. Mais en réalité, toujours lié à l'effort physique, chère Cathy.
Bisous.
Joachim