Friday, 23. december 2011 5 23 /12 /Dez. /2011 15:47

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Etwas Besonderes hat sich meine Bloggerfreundin Xammi vor wenigen Tagen einfallen lassen. Über die Adventszeit hat sie eine wunderbare Reise durch Länder, Landschaften und Städte in der ganzen Welt auf Ihrem Blog unternommen. Viel Sehens- und Wissenswertes ist dort zu sehen. Zugleich sind alle diese Stationen Zeugnisse für das wertvolle Lebens- und Kulturgut auf unserer Erde. Gerade jetzt, zur Weihnachtszeit, erinnern wir uns wieder daran, wie schützenswert all' diese Kostbarkeiten sind. Sie hat nach dem Alphabet, beginnend mit dem Buchstaben A, jedesmal einen anderen Ort mit ihren fantastischen Begleitern besucht. Als sie an den Buchstaben "U" gelangte, reiste sie durch unsere schöne Uckermark mit allerlei Links zum Anklicken und Schauen. Sehr schön farbig gestaltet mit "Lulu-Einhorn" als Begleiter.

Damit hat Xammi sicherlich viele neue Freunde für die Uckermark gewonnen. Ich bin ihr dafür sehr dankbar. Den Anfang des Beitrags wollte ich kopieren, habe aber nur die Schrift erwischt. Dies sind die ersten Zeilen:

   

 

Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser

 

Unsere Reisegruppe hat Finnland, das Land der vielen Wälder und der tausend Seen und die Kulturhauptstadt 2011 und Weihnachtsstadt Turku verlassen. Wir erreichen jetzt auf unserer Adventsreise von A. bis Z.  einen Landstrich der tausend Seen mit dem Buchstaben

U.    

 

 21.12.  In der Uckermark /   Nord-Ostdeutschland 

 

Schaut also auf Xammis Blog link und reist mit ihr durch eine herrliche Welt zur Weihnachtszeit.

 

 

   

 

von anais - veröffentlicht in: Interessantes über Lychen und Umgebung - Community: Sprechen durch Schreiben
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Monday, 19. december 2011 1 19 /12 /Dez. /2011 20:48

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Als ich heute nachmittag zum Gartenzaun hinschaute, erblickte ich die Winterblüte voller Knospen. In den vergangenen Jahren hatte sie nur wenige Blüten angesetzt. Jetzt hat sie sich toll herausgeputzt. Eigentlich sollte sie im Februar/März blühen. Jetzt tut sie es schon im Dezember. Vielleicht wieder eine Laune der Natur. Ich habe mir ein paar Zweige abgeschnitten und in die Vase gestellt. Die Blüten verströmen einen zarten Hyazinthen-Duft. Etwas Alternatives zum Adventskranz.

Die Winterblüte (Chimonanthus) ist in China und Japan beheimatet und soll in unseren Breiten nicht ganz winterhart sein. Bei mir ist sie allerdings noch nie zurück gefroren. Die Knospen sind dottergelb und die Blüten wachsartig mit einer roten Kelchmitte. Die Frucht soll bis 4 cm lang werden. Ich habe bisher noch keine gesehen. Insektenbestäubung ist jetzt nicht möglich. Vielleicht fruchtet sie doch einmal. Mal schauen, wie das Früchtchen dann aussieht.

Mit diesem vorweihnachtlichen Blütengruß aus der freien Natur wünsche ich allen meinen Freunden und Besuchern eine angenehme Woche.

 

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von anais - veröffentlicht in: Grüße zur Woche - Community: Natur und Wissenschaft
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Saturday, 17. december 2011 6 17 /12 /Dez. /2011 15:37

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Der Mangold kann bis in den Dezember hinein geerntet werden. Noch jetzt, kurz vor Weihnachten, sind die noch übrig gebliebenen Blätter grün und frisch. Ich habe vor einigen Tagen die letzten großen Blätter gepflückt, weil ich damit gefüllte Blattrouladen zubereiten wollte. Zuvor kaufte ich 250 Gramm Bio-Rinderhackfleisch im Supermarkt.

Aus dem Hackfleisch machte ich die Füllung. Dazu weichte ich ein Weizenbrötchen ein, drückte es aus und zerkleinerte es über dem Hackfleisch in der Schüssel. Eine mittelgroße, gelbe Zwiebel schnitt ich in kleine Würfel, ebenso eine große Knoblauchzehe, weil die Füllung einen kräftigen Geschmack bekommen sollte. Ein voller Esslöffel mit mittelscharfem Senf durfte nicht fehlen. Ein rohes Ei fügte ich hinzu und streute anschließend Salz und Pfeffer über die Masse. Alles wurde gut gemischt. Damit war die Füllung vorbereitet. 

Die Mangoldblätter habe ich gewaschen und die Stiele entfernt. Gebrüht, wie bei Weißkohlrouladen, habe ich sie nicht, denn sie schienen mir elastisch genug. Für jedes Röllchen legte zwei bis drei Blätter übereinander, tat die Füllung darauf, rollte es zusammen und befestigte es mit Rouladennadeln. Weil ich ziemlich viele Blätter hatte, wurden es sechs Röllchen. Etwas Hackfleisch für Bouletten blieb noch übrig. Ich wählte eine große Pfanne, bedeckte den Boden mit Bio-Rapsöl und ließ das Fett auf dem Herd heiß werden. Dann legte ich die Mangoldröllchen hinein, streute Schinkenwürfel darüber und ließ sie von zwei Seiten etwas anschmoren. Nicht zu lange, denn sonst werden sie schwarz. Anschließend gab ich warmes Wasser hinzu, um ausreichend Soße zu erhalten. Nach ca. 20 Minuten war das Gericht fertig.

Sauber gebürstete Pellkartoffeln, noch aus eigener Ernte, wählte ich als Beilage und garnierte mit Tomatenstückchen.Es hat vortrefflich geschmeckt. 

Zutaten:

- frische Mangoldblätter

-250 Gramm Rinderhackfleisch

-1 weißes Brötchen

-1 rohes Ei

-1 Esslöffel mittelscharfen Senf

-1 mittelgroße Zwiebel

-1 große Knoblauchzehe

-Salz

-Pfeffer

-Rapsöl

-Schinkenwürfel


von anais - veröffentlicht in: Küchenrezepte - Community: Natur und Wissenschaft
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Thursday, 15. december 2011 4 15 /12 /Dez. /2011 16:57



Stammtischglocke-002.jpg

Beim Aufräumen auf dem Dachboden fiel mir eine Kiste in die Hand. Ich öffnete sie und fand Hefte, kleine Bücher, Fotos und allerhand Kleinigkeiten aus längst vergangenen Zeiten. Ich nahm die Kiste mit in das Wohnzimmer und begann, alles genauer zu betrachten. So entdeckte ich eine Schrift, die mir zuerst fremd erschien. Es dauerte nur einen kurzen Augenblick, bis ich sie lesen konnte. Ich erinnerte mich, das auf einer nahen Insel einmal ein kleines Volk lebte, viel kleinwüchsiger als die Hobbits. Auf diesem Eiland in unserem See gründeten sie ihr Land. Sie bezeichneten es weder als Monarchie oder Republik noch Staat sondern schlicht und einfach als „Land Ceba“. Als Junge hielt ich mich jeden Tag am See auf. Und so sah ich das geschäftige Gewimmel auf der Insel. Das Völkchen schickte sich an, Häuser zu bauen, die langsam zu einer Stadt heranwuchs. Ich legte mich am Rande lang hin und schaute ihnen zu. Eine winzige Gruppe bemerkte mich, einer kam auf mich zu und sprach: „Willst Du ein Freund meines Volkes sein?“ „Oh“, freute ich mich, „er spricht Deutsch.“ Ohne zu zögern sagte ich „Ja, ich will Euer Freund sein.“ „So empfange hier diese Schrift, das Manifest der Ceben. Hilf' uns, damit wir in Frieden und Eintracht leben.“ Zugleich gab er mir das Alphabet, damit ich den Inhalt lesen konnte. Hier ist das Dokument, das lange Zeit in der Kiste geschlummert hat.

Insel-005.JPG

Übertragen in unsere Schrift ist zu lesen:

Das Volk der Ceben hat sich sein Land gegründet mit dem Ziel, allen seinen Bewohnern ein Leben in Gleichheit, Brüderlichkeit und Freiheit zu garantieren. Gerechtigkeit soll herrschen unter Unseresgleichen. Durch Arbeit und ehrlichen Tausch der Produkte sollen Alle in Wohlstand und keiner in Armut leben.

Der Rat der Gerechten“

Jeden Tag lief ich nachmittags zur Insel. Der Mutter ließ ich verstehen, ich wollte wegen der Schulaufgaben nicht gestört sein. Behutsam half ich meinen Freunden. Ich zeigte Ihnen, wie sie aus der geschmeidigen Erde Blöcke für den Bau ihrer Wohnhäuser und ihres großen Verwaltungspalastes formen konnten.

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Es entstanden ihre Hauptstadt, die sie „Pacifica“ nannten und eine Hafenstadt. Sie bewirtschafteten das Land und kultivierten ein seltenes Moos, das ihnen hochwertige Nahrung gab. Aus diesem Moos gewannen sie ein Elexier, das Demjenigen, der es zu sich nahm, lange Gesundheit versprach. Mit diesem Elexier gelang es ihnen, sich bei den Menschen einen der ersten Großrechner einzutauschen. Sie ließen ihn von findigen Köpfen minimieren und stellten ihn in das Verwaltungsgebäude. Als sie mir diesen Erwerb eines Tages freudig verkündeten, fragte ich voller Neugier: „Wozu braucht ihr dieses Ding?“ Mit verschmitztem Lächeln verriet mir der Älteste der Gerechten: „Der Rechner verwaltet unser Land. Wir geben alle wichtigen Daten für unser Leben ein, und er entscheidet für uns mit Unvoreingenommenheit zum Wohle aller. In gewissen Abständen wechselt das Eingabe-Team.“ „Was ist denn der tiefere Sinn des Ganzen“, fragte ich weiter. „Nun“, hob er mit vollem Ernst seine Stimme an, „Wir wollen nicht von Unsresgleichen regiert sein, denn das würde Ungerechtigkeit schaffen.“ Da schwieg ich still, weil ich als Junge nichts vom Regieren verstand.

Lange lebten die Ceben auf der Insel. Zogen die Menschen im Sommer in ihren Booten vorbei, so glaubten sie, ein Märchenland zu sehen. Die Ceben aber zeigten sich ihnen nicht. Sie zeigten sich nur mir. Im festen Glauben, dieses glückliche Land hätte ewigen Bestand, wurde ich nach Jahren bitter enttäuscht. Auf der Insel herrschte Schweigen. Nur wenig ist mir geblieben.

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Und heute? Ich pflanze Kartoffeln auf dem fruchtbaren Land.

 

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von anais - veröffentlicht in: Lychener Stammtisch-Geschichten - Community: Sprechen durch Schreiben
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Monday, 12. december 2011 1 12 /12 /Dez. /2011 09:25

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Vor einigen Tagen hatte ich noch einmal Glück, einen schönen Abendhimmel zu erleben. Am dem späten Nachmittag setzte ich mich auf das Fahrrad und fuhr zur Alten Strelitzer Landstraße - nur um ein Stückchen schwarzer Erde auf einer Wiese zu fotografieren. Ich brauchte ein solches Bild für mein Gedicht "Schwarze Erde", das zu meiner Gedichte- und Geschichten- Sammlung in Vorbereitung gehört.  Schwarze Erde Nachdem ich erfolgreich durch sumpfige Wiese gewatet war, machte ich noch einen Abstecher zum nahe gelegenen Wurlsee, weil aus dieser Richtung das Abendrot durch die Kiefern schimmerte. Am Strand des Sees hatte ich freie Sicht und nahm die Fotos auf. Als ich den sandigen Hang wieder hinaufgestiegen war, entdeckte ich auf dem Kinderspielplatz originelle Holzfiguren. "Fein", dachte ich bei mir, "jetzt hat Lychen wieder eine Eisenbahn, auch wenn sie nur aus Holz ist." Dann sah ich das lange Untier mit den großen runden Augen. "Aha", freute ich mich, das könnte zu dem Spaßgedicht "Schnördilör" passen.  Schnördilör! Als es schon fast dunkel wurde, kehrte ich in die warme Stube zurück.

Diese Bilder sollen auch ein herzlicher Gruß zur neuen Woche sein für alle meine Freunde und Besucher. Am Abendhimmel werden sich nun bald Schneewolken einstellen. wer weiß, ob er dann so malerisch sein wird. Viel Spaß bei den Vorbereitungen zum Fest. Es gibt noch viel zu tun. Ich wünsche gutes Gelingen!

 

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von anais - veröffentlicht in: Grüße zur Woche - Community: Geschichten, Gedanken, Gefühle
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