Monday, 24. august 2009
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von anais
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veröffentlicht in: Kunst von Profis und Laien
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Wednesday, 12. august 2009
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20:40
Das Gemälde "Marionetten", Öl, ist ein Werk des jungen surrealistischen Malers Olaf Holder, der seine Galerie "Swings",
gleich neben der meines liebsten Weltbetrachters, Galerie "Wings", in Berlin-Lichtenberg, Skandinavsche Straße, eingerichtet hat. Beide sind befreundet und schaffen vieles gemeinsam. Olaf Holder
besucht gerne das "Feld der Träume" in Lychen, um sich beim abendlichen Lagerfeuer am "Politiker" gedanklich mit Freunden auszutauschen. Er hat zahlreiche meisterhaft gestaltete Gemälde mit tiefem
Sinn und menschlichem Gefühl geschaffen. So hat er auch den Marionetten etwas Menschsein eingehaucht. Offensichtlich haben sie sich sehr gern. Man muss nur genau hinschauen. Weitere Gemälde
des jungen Malers siehe Seite "Olaf Holder - surrealistische Malerei".
von anais
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veröffentlicht in: Kunst von Profis und Laien
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Sunday, 9. august 2009
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13:06
Als ich vor einiger Zeit das "Kirchlein im Grünen" fotografierte und beschrieb, inspirierte es mich zum Malen. Ich hielt es für nicht allzu schwer, weil es nur ein kleines Bauwerk ist.
Da hatte ich mich aber getäuscht, denn - die Proportionen müssen einigermaßen stimmen. Es war eine Aufnahme vom späten Nachmittag, und schließlich sah ich Blätter über Blätter in allen möglichen
Schattierungen. Freunde meinten: "Da kaufe Dir mal genügend Ölfarbe und ausreichend Grün." Farben hatte ich, weil ich beim Aufräumen des Kellers das Kästchen mit den Ölfarben meines Vaters von
1945 entdeckt hatte. Er hatte mit seiner Malerei damals unsere Familie ernährt, denn die Kulturoffiziere der Roten Armee aus Hohenlychen haben sie ihm abgekauft. Die meisten Tuben waren noch
weich, und ich konnte zwei Bilder mit den alten Farben malen. Ich freue mich, dass es die alten Tuben von Vater sind. Für das Kirchlein allerdings haben sie nicht gereicht. Ich kaufte ein neues
Set und auch Leinwand. So habe ich mich - immer zwei Stunden lang - durch die Kirchenlandschaft gemalt, und heute Vormittag kam ich zu dem Schluss: Es reicht! Also - jetzt zeige ich mal mein
eigenes Werk. Es ist wohl mehr naturalistisch und nicht so surrealistisch wie die Stahlplastiken meines liebsten Weltbetrachters. Aber - man kann sich ja noch entwickeln.
von anais
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Thursday, 6. august 2009
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17:36
Anlass für die Gestaltung dieser ästhetischen Plastik gab vor einiger Zeit ein kleines, knappes, schwarzes Kleidungsstück, das im Garten meines liebsten Weltbetrachters und Künstlers in
einem Zierstrauch hing. Heftige Diskussionen entbrannten. Auf dem angrenzenden Grundstück steht nämlich ein renommiertes Hotel. "Da fand gestern abend ein feucht-fröhliches Klassentreffen statt",
deutete der pfiffige Künstler sofort die Herkunft des Dessous an. Welche Größe hat das Ding? Welch' schöne Formen mag es nur spärlich bedeckt haben? Und weshalb ist es bis auf den Strauch
gesegelt? Nach langem Hin und Her, vielem Für und Wider ließ sich der Surrealist und Gestalter abstrakter Formen auf ein neues Experiment ein. Er kreierte einen Po. Behutsam, wie man mit solch'
einem Körperteil umgeht, schuf er die Rundungen aus Stahldrähten und setzte für alle diejenigen, die das eventuell als entartet erachten, ein Zitat von Karl Liebknecht darunter, der damit Partei
für die Moderne ergriff.
"Alle diese Zotenriecher und Schmutzriecher sind es ganz gewiß nicht, die imstande wären, die Kunst in irgendeiner Weise würdig zu
beurteilen (>Ah< im Zentrum). Das sind Rückständigkeiten kulturwidriger Art, wenn man der Kunst nicht auf dem Gebiete, das Sie (zum Zentrum) am liebsten aus der Kunst ausschließen möchten,
auf dem Gebiete der Erotik eine gewisse Bewegungsfreiheit geben will (Rufe: >Ah!<. Unruhe im Zentrum und rechts). Damit würde die Kunst in ihrem eigensten Lebensnerv unterbunden
sein."
Karl Liebknecht im preußischen Abgeordnetenhaus am 28. 4. 1910
Mehr kann man vom Künstler doch nicht erwarten. Oder?
von anais
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veröffentlicht in: Kunst von Profis und Laien
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Monday, 3. august 2009
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09:50
Die
Großplastik hat bei der Namensfindung zu sehr originellen Ideen angeregt. Die Suche nach einer treffenden Bezeichnung kreiste zu ca. 90 Prozent in den oberen sozialen Schichten unserer
abendländischen Gesellschaft (Siehe Kommentare zur Plastik). Das mag wohl seine Gründe haben. Also kurz: dort, wo zwar schon die Taschen prall mit Moneten gefüllt sind, aber die Unersättlichkeit
trotzdem keine Grenzen findet. Minister wurden in die engere Wahl gezogen, Banker, Energieriesen, Ämter - bis hin zum Dealer. Etwas außer Konkurrenz stand der edle Prometheus - wohl wegen des
Feuers, das er den Menschen vom Olymp gebracht hat. Aber das hat er doch wohl auch gestohlen, der Schlimme.
Wir werden am besten alle Namen in das Geburtsregister eintragen. An erster Stelle wird aber kurz und prägnant stehen: Der Politiker.
Aus der
spontan entstandenen Taufgemeinschaft erhalten als Dank für die Vorschläge;
- Die Meeresbuchtlink: Eine erfrischende Brandungswelle aus dem Indischen Ozean.
-Xammilink: Eine Spinnenblume, die ihr so gefällt,
aber in lila (was aber nicht "letzter
Versuch bedeuten soll).
-Dorislink: Eine Taglilie, die ihr immer sonnige Zeiten bescheren soll.
-Margotlink: Eine edle Rose. So edel wie
Prometheus.
Ich hoffe, Ihr freut Euch ebenso über das Ergebnis wie wir!
von anais
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