Am
Sonnabend, zur nächtlichen Stunde, bereitete uns Uwe - mein liebster Weltbetrachter, Künstler und Philosoph - leckere Hähnchenkeulen nach seiner Art auf dem Grill zu. Als sparsamer Zeitgenosse
kauft er keine Grillkohle im Supermarkt. Viel lieber nutzt er die Brennstoffe aus der Natur auf seinem üppig bewachsenen Grundstück. Weil er auch keinen Grillanzünder sondern lieber seine Lungen
als Blasebalg benutzt, räucherte er seine Gäste erst einmal kräftig ein. Nach frischer Luft schnappend machten wir uns mit großem Appetit über die schwarzbraunen Schenkelchen her. Ich konnte mir
meinen Kommentar nicht verkneifen: "Hähnchenschenkel wie frisch aus dem Krematorium." Da freute sich mein liebster Weltbetrachter, denn er fand die Bemerkung super.
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