Zwei Stunden lang habe ich mit einer halben Flasche Cola Light am idyllischen Küstriner Bach verweilt, um meinen geliebten kleinen Eisvogel mit der Kamera zu erwischen. Dreimal ist er
blitzschnell herangeflogen, hat sich auf den im Wasser liegenden Erlenstamm gesetzt und genau so schnell war er wieder weg. Die blauen Florlibellen waren auch zu schnell, bzw. ich zu langsam. Da
blieb mir zum Schluß nur das Nestfoto, und das war leer. Ein Jammer!! Dazu kamen noch fröhliche Kanuten den Bach hinauf und ließen sich lärmend nach Homo sapiens Art häuslich auf dem Biwakplatz
des kleinen Naturwächters mit den langen Gummistiefeln nieder. Der hat mich hinter einer Erle versteckt erspäht. Wusste aber von weitem nicht wer, ich war und guckte immer wieder hin. Schließlich
habe ich es aufgegeben und mit ihm noch ein Weilchen geplauscht. Der Eisvogel ist so was von schnell. Aber ich habe ihn wenigstens gesehen und versuche es vielleicht noch einmal an einem sonnigen
Vormittag. Für ein Trostfoto stand mir ein Frosch von hinten Modell. Den sieht man ja auch nicht alle Tage. Und dann musste ich einen langen, langen Weg durch finsteren Wald
zurückwandern. Wie schön ist doch die Natur!
Eiserne
Eisvogel-Plastik in finsterer Couleur. Aber trotzdem hübsch.
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