Artikel teilen! Der Clanssee - ein Relikt der Eiszeit: In der Nähe des Dorfes Beenz bei Lychen liegt der Clanssee inmitten ausgedehnter Felder und kleiner Wälder. B ...
In der Nähe des Dorfes Beenz bei Lychen liegt der Clanssee inmitten ausgedehnter Felder und kleiner Wälder. Bald werden seine Ufer ihr farbenfrohes Herbstkleid anlegen. Das Gewässer
weist einige Besonderheiten auf. Er zählt zu den kalkarmen Klarwasserseen, die in Mitteleuropa sehr selten geworden sind. Obwohl relativ nährstoffarm, ist er artenreich an Fischen und
Wasserpflanzen. Bis 1921 lieferte der See Edelkrebse, die aber mittlerweile ausgestorben sind. Er wird heute privat befischt. In dem flachen Gewässer sind selten gewordene Pflanzen beheimatet, wie
z. B. Laichkräuter, Wasserpfeffer, Nadelsimse, Borstenblättrige Schuppensimse. die Krebsschere und Armleuchteralgen sollen vorkommen. Würde der Besucher den Clanssee aus der Luft betrachten, so
könnte er mit etwas Fantasie feststellen, dass er Menschengestalt hat. Die alten Beenzer gaben den Buchten dementsprechende plattdeutsche Namen. Sein Kopf, das ist die Poggenkuhl (Poggen -
Frösche). Dann folgt ein schmales Stück, der Hals, auf Platt Hälsing. Die breite Mitte, der Rumpf, trägt keinen besonderen Namen. Aber die zwei Buchten, die den Rötberg umschließen, heißen Fööt,
das sind nämlich die Füße.
Das ist der linke "Fuß".
Im Hintergrund der
Rötberg.
Liebe Grüße von Margot
Liebe Grüße
Joachim
Liebe Grüße
Joachim