Ausgleichsbeträge im Altstadtkern Lychen

Veröffentlicht auf von anais

In den vergangenen Wochen haben die Grundstückseigentümer im Sanierungsgebiet "Altstadtkern Lychen" Informationsschreiben von der Stadtverwaltung zu Ausgleichsbeträgen im Sanierungsgebiet erhalten. In diesem Schreiben ist die jeweils vom Eigentümer zu zahlende Ausgleichssumme aufgeführt, berechnet nach unterschiedlichen Ausgleichsbeträgen pro Quadratmeter. Zugleich bietet die Stadtverwaltung eine gestaffelte Reduzierung der Beträge bei frühzeitiger Zahlung an. Der rechtsgültige Bescheid wird erst im Jahr 2013 zugestellt. Ab diesem Zeitpunkt ist die vollständige Summe zu zahlen. 

In dem Informationsschreiben sind die gesetzlichen Rechtsgrundlagen aufgeführt, auf die sich die Erhebung der Beträge stützt.

Für die betroffenen Bürger kamen diese Schreiben sehr plötzlich und unvorbereitet, und bei vielen stellten sich Unsicherheit, Angst und zahlreiche Fragen ein. Die Stadtverwaltung hatte es versäumt, die Eigentümer zuvor auf einer öffentlichen Veranstaltung zu informieren. Immerhin ist in einigen Informationsschreiben von Summen bis zu 10 000 Euro die Rede.

Aus diesem Grund haben sich betroffene Grundstückseigentümer zusammengesetzt und eine öffentliche Informationsveranstaltung zu diesem Thema vorbereitet. Sie findet am 18. 04.2011 um 18.00 Uhr im Alten Kino in Lychen statt. Diese Veranstaltung ist kostenneutral. Jeder Teilnehmer sollte aber 1  bis 2 Euro für die Saalmiete mitbringen.

Die Informationsveranstaltung wird vom Verband Deutscher Grundstücks-Nutzer (VDGN) durchgeführt unter Teilnahme sachkundiger Experten.

Alle Lychener können die Fragen stellen, die sie bewegen, um Sicherheit zu erlangen, wie wir mit der Forderung der Ausgleichsbeträge umzugehen haben. 

Siehe dazu auch weitere Bemerkungen in dem  Artikel  link

Veröffentlicht in Kritische Meinungen

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Katharina vom Tanneneck 04/18/2011 23:37



Hallo Joachim, Papier ist geduldig! Achte mal gut darauf, was sich die Staatsdiener noch alles leisten wollen.
Es kann nicht nur die KITA sein.


Liebe Grüße, Katharina 



anais 04/20/2011 17:51



Hallo Katharina! Ich werde das zusammen mit anderen Bürgern beobachten. Wir werden wahrscheinlich eine "Betroffenengruppe" bilden.


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 04/17/2011 18:23



Hallo Joachim, so einfach können sich die Staatsdiener es sich aber nicht machen! Wenn kein Geld vorhanden ist, dann kann auch der mondäne Hafen nicht gebaut werden. Dafür werden sie wohl das
Geld benötigen! Man kann nicht einfach für etwas schickes Geld ausgeben wenn man es gar nicht hat. Sie wurden gewählt um das Beste für die Bürger des Ortes zu machen und nicht um das Geld mit
vollen Händen zum Fenster rauszuwerfen. 


Liebe Grüße, Katharina



anais 04/18/2011 16:53



Halo Katharina! Der Bürgermeister hat jetzt in der Zeitung geschrieben, dass die Stadt dringend Geld für den Kita-Neubau benötigt. Für den Stadthafen will er es nicht einsetzen. Ich hoffe, er
hält sein Wort! Wir werden wohl nicht drumrum kommen, die Sanierungsabgaben zu bezahlen.


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 04/16/2011 00:29



Hallo Joachim,


eine saubere Angelegenheit was sich die Regierenden da wieder leisten! Sie kassieren, wo immer sie können. Woher das Geld kommt, interessiert sie nicht. Wofür wird das Geld denn gebraucht? Was
soll denn da saniert werden? Man ist einfach machtlos als Bürger dieses Bananenstaates Deutschland. 2100 €uro sind eine Menge Geld!


Liebe Grüße, Katharina



anais 04/17/2011 10:49



Hallo Katharina! Die Ausgleichsbeträge werden jetzt kassiert, nachdem in der Innenstadt einiges gebaut und restauriert wurde, wie das Alte Kino und der Kirchtum. Jetzt braucht die Stadt Geld,
denn sie kann den Kita-Bau nicht finanzieren. Also werden wir wohl oder übel zahlen müssen. Normalerweise müssten
die Gemeinden durch Umlagen vom Land und Fördermittel genug Geld erhalten, um solche Projekte zu finanzieren. Aber wir wissen ja, das Geld fließt vor allem in Privattaschen.


Liebe Grüße


Joachim



Reinhold.Einloft 04/15/2011 12:53



Das hatten wir auch mal mit der Sanierung der Strassen. Stadtverwaltungen scheinen gerne die Bürgerbeteiligung zu "vergessen". Durchregieren ist einfacher. Viel Glück!


Gruß RE



anais 04/15/2011 21:22



Hallo RE! Da haben sie uns ganz hübsche Beträge aufgebrummt. In meinem Fall geht es noch. Aber 2100 euro sind für mich eine Menge Geld, und zusätzlich hier Geld verdienen kann ich in diesem
kleinen Ort nicht, wo schon so viele ohne Arbeitsind.Mal sehen, was uns die Veranstaltung gibt. Leider sind Bürgerbeteiligungen an Entscheidungen den Herrschaften früher wie heute
unbequem.


Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!


Joachim