Banken in die Schranken

Veröffentlicht auf von anais

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Am vergangenen Sonnabend habe ich an der Demonstration gegen die Übermacht der Banken und für deren Kontrolle durch Staat und Gesellschaft teilgenommen.Um 12.30 Uhr sollte der Marsch zum Regierungsviertel starten. Der Beginn verzögerte sich aber über mehr als eine halbe Stunde, weil immer wieder weitere Teilnehmer aus dem Hauptbahnhof hinzukamen. Dann aber setzte sich der lange Zug in Bewegung. Gegen 14.00 Uhr hatten Tausende Demonstranten aller Altersgruppen, darunter wieder viele Jugendliche das Regierungsviertel umzingelt. Immer wieder wurde in Sprechchören gefordert: "Banken in die Schranken", "Kontrolle der Finanzen", Banken entflechten" u. a. Die große Protestaktion endete am Brandenburger Tor mit einer Kundgebung. Für mich war es ein Erlebnis mitzuerleben, wie viele entschlossene Bürger sich zu einer solchen Massendemonstration zusammen finden können, wenn der Wille da ist, in unserer kranken, vom Finanzkapital beherrschten, krisengeschüttelten Gesellschaft etwas zu verändern und Wege zu einem gerechten, solidarischen Europa der Völker zu finden. Wo viele Menschen zusammen kommen, gibt es auch Gestalten zum Fürchten und zum Staunen. Hier einige Fotos:

 

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Veröffentlicht in Kritische Meinungen

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Katharina vom Tanneneck 11/15/2011 00:19



Hallo Joachim, Du bist wenigstens Einer, der mitmacht und ich habe alle Achtung davor! Damit hilfst Du allen anderen Bürgern unseres Landes. Ich bedanke mich bei Dir! 


Die Bilder sind so schillernd wie Berlin. Eigentlich wie alle Großstädte in Deutschland aber besonders eben Berlin. Danke für diese schönen Ein- und Ausblicke. 


Ich wünsche Dir eine angenehme Woche und schicke liebe Grüße!


Katharina 



anais 11/17/2011 09:28



Hallo Katharina! Danke für die lieben Grüße! Interessant ist bei solchen Großdemos, wieviele Menschen man sieht und wie unterschiedlich sie so in ihrem Gehabe und in ihrem Äußeren sind. Wichtig
ist, das alle an solchen Protestaktionen teilnehmen und Forderungen nach Gerechtigkeit erhoben werden.


Liebe Grüße


Joachim



Reinhold.Einloft 11/14/2011 12:36



"Es ist kein Zeichen von Gesundheit gut angepasst in einer geistig kranken Gesellschaft zu sein" (Plakat) find ich Klasse! Auch, dass du da mit gemacht hast. Würde ich auch, aber in dem kleinen
Dorf hier kommt so was nicht an. Endlich mal wehren sich auch "normale" Bürger aller Couleur.


Eine schöne Woche wünsche ich dir


Beste Grüße RE 



anais 11/17/2011 09:21



Hallo RE! Diese Aussage auf dem Plakat fand ich auch sehr zutreffend. Wer die Möglichkeit hat, z. B. in den Großstädten, sollte zeigen, dass er gesund denkt, auch wenn ihm beim Umzug die glieder
weh tun. Von Lychen aus, ab Fürstenberg/Havel sind es nur 50 Minuten mit dem Regio bis zum Berliner Hauptbahnhof. Der Zug war an jenem Morgen auch voll.


Vielen Dank für die schönen Grüße und Grüße zurück!


Joachim