Das Blaue Fenster in der Dwejra Bay

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Kaum hatten wir die von Menschenhand vor langen Zeiten geformten Megalithe verlassen, so gelangten wir nach kurzer Fahrt zu bizarren, nätürlichen Felsvormationen. Die Fahrt führte uns nach Dwejra an die Westküste Gozos. Vor uns lag die Inlandsee. So jedenfalls wird der See genannt, der nur Zugang durch ein Fels- und Grottenlabyrinth zum Meer hat.

Kleine Motorboote, voll besetzt mit Touristen kamen aus dem schwarzen Tor heraus, ließen an einem glitschigen Steg aussteigen und luden wieder neue Passagiere ein. Wir machten die abenteuerliche Fahrt mit. 5,00 Euro pro Person. Wir saßen zu Sechst in der wackeligen Jolle plus Bootsführer. Macht er mehrmals diese Fahrt bis zum Abend, dachte ich bei mir, verdient er nicht schlecht. Wobei zu berücksichtigen ist, dass bei allzu hohem Wellengang auf dem Meer so etwas nicht möglich ist.

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Durch einen schmalen, hohen Tunnel lenkte der Bootsführer gekonnt den von einem Außenbootsmotor angetrieben Nachen bis auf offene See. Hier schlugen die von außen kommenden kurzen, aber kräftigen Wellen mit den vom Fels zurückschlagenden zusammen. Wir kamen uns vor wie in einem Hexenkessel. Es ging auf und nieder, hin und her. Wir hatten Angst, das Boot würde kentern. Aber der Fahrer beherrschte sein Metier.

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Jutta saß an meiner Seite. Wegen des spritzenden Seewassers zog sie sich die Kapuze über den Kopf. So geschützt, kommentierte sie den Tanz auf dem Wasser mit humorvollen Bemerkungen - als Einzige. Wir anderen schwiegen still. Ich bewunderte die steilen Felswände.

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Nicht immer waren sie glatt. Eine Vertiefung ist mir sofort ins Auge gefallen. Wollte allerdings meiner Fantasie keinen wörtlichen Ausdruck geben. Wir schauten uns den Felsbogen, das "Blaue Fenster" aus repektvoller Nähe an und kehrten wieder durch die schmale Felsritze zurück zum Inlandsee. Es hat uns Spaß gemacht!

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Die Dwejra-Bucht gehört zum Weltkulturerbe. Vor 25 Millionen Jahren soll sich das Felsmassiv aus dem Meer erhoben haben. An seinen Hängen wachsen 17 endemische Pflanzen, darunter der Malteser Schwamm, ein seltener Heilpilz. Den hätte ich gerne mal gefunden...

Veröffentlicht in Malta und Gozo

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Conchi 03/21/2013 19:34


Hallo Joachim,


 


ja, das ist wirklich ein sehr schönes Miteinander, und sie dankt mir


meine Hilfe wirklich. Naja, und ich mache auch ganz sicher weiter so. :)


 


LG an dich


Conchi

anais 03/22/2013 15:01



Hallo Conchi! Ich wünsche Dir dabei weiterhin viel Freude.


Liebe Grüße


Joachim



Conchi 03/20/2013 18:33


Hallo Joachim,


 


ja, das ist wirklich bewundernswert, und ich glaube, sie ist auch nur


deshalb so fit in ihrem hohen Alter, weil sie immer so viel arbeitet.


Das Miteinander hier ist tatsächlich toll, sowas erlebt man in der Stadt


nicht mehr, und ihr Gemüse schmeckt ganz besonders lecker. :)


Von mir gibt es dafür ganz besonders tolle Holunderbeeren, und Hilfe.


 


GLG an dich


Conchi

anais 03/21/2013 18:09



Hallo Conchi! Das ist ja dann ein wechselseitiges Geben und Nehmen. So sollte es immer sein. Für Deine Hilfe ist die alte Dame sicherlich sehr dankbar. Macht weiter so!


Liebe Grüße


Joachim



Conchi 03/19/2013 17:40


Das glaube ich dir, lieber Jochim,


für manches ist es ja auch sonst schon zu spät. Meine Nachberin hat


ihren Gemüsegarten in jedem Fall schon bearbeitet, und alles mögliche


eingepflanzt. Ich bewundere diese alte Dame, denn sie ist immer so


fleißig und selbst bei Eisekälte draußen. Sie ist 87 Jahre alt, und ihr


Gemüse, wovon sie mir immer etwas gibt, schmeckt hervorragend gut!!


 


GLG an dich


Conchi

anais 03/20/2013 17:20



Hallo Conchi! Das ist bewundernswert. Wenn die Nachbarin schon 87 Jahre alt ist und immer noch ihren Garten fleißig bearbeitet. Und wenn sie Dir frisches Gemüse abgibt, hast du etwas Gesundes und
Gutes zum Essen. Solche Nachbarschaftsbeziehungen findet man nicht so oft.


Liebe Grüße


Joachim



Conchi 03/19/2013 11:07


Lieber Joachim,


 


das klingt ja supertoll, und ich liebe Seen auch sehr. Aber in dieser Gegend


Deutschlads, war ich bisher noch nie. Es ist für mich auch unvorstellbar,


45 Minuten lang an einem Stück zu schwimmen, aber ich gehe auch sehr


gerne um die Seen herum spazieren, oder lege mich gemütlich ans Ufer.


Naja, aber dafür muss es ja erst mal etwas wärmer werden, nicht wahr? ;)


 


GLG an dich


Conchi

anais 03/19/2013 15:54



Hallo Conchi! Ich warte mit Ungeduld auf Sonne und Wärme. In früheren Jahren haben wir hier schon im April, spätestens am 1. Mai angebadet.


Liebe Grüße


Joachim



Conchi 03/18/2013 10:35


Guten Morgen lieber Joachim,


 


ja, diese Felsen sind ein Traum, und die Farbe vom Meer auch.


Wo in Deutschland wohnst du denn? Heute sieht es hier bei uns ja schon


richtig toll frühlingshaft aus. Der Himmel ist strahlend blau, und die Sonne


zeigt sich von ihrer besten Seite. ja, und die Vögel sind putzmuter und glücklich,


dass der Schnee nun fast weg ist. Wie groß ist denn der See, an dem du lebst?


Er wird auch sicher bald seine schöne Farbe zeigen, schon alleine durch die


Sonne, und was das Verreisen betrifft, hast du natürlich vollkommen Recht.


Ich bin schon sehr viel herum gekommen, und viele Jahre lang häufig verreist,


aber es wird noch etwas dauern, bis ich wieder mal los kann. Hier ist es jedoch


so schön, dass ich ganz gut damit leben kann, undweis, was ich hier habe. :)


 


Alles GUte und Liebe zu dir


und herzliche Grüße an dich


Conchi

anais 03/18/2013 16:59



Hallo Conchi Ich wohne in der Kleinstadt Lychen im Landkreis Uckermark im Norden des Landes Brandenburg. Von uns aus bis Berlin sind es 100 km. Lychen ist von sieben Seen umgeben und liegt
faktisch auf einer Insel. Der Stadtsee gehört zu den beiden kleineren. um ihn der Länge nach zu durchschwimmen, braucht man ca. 45 Minuten.


Liebe Grüße


Joachim