Die Dohlen in der "Schlegelmulde"

Veröffentlicht auf von anais

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Freitag, den 19. Oktober 2012. 15 Minuten Gehweg zur "Schlegelmulde". Wir lassen uns Zeit und genießen die herrliche Berglandschaft. Zur Almhütte geht es bergab, denn sie liegt wirklich in einer Mulde. Das Bergmassiv steigt dahinter noch einmal steil an. Eine Piste und ein Lift führen hinauf auf den Gipfel, von dem aus die Parasailing-Fans mit ihren bunten Segeln starten. Wir haben eine Gruppe beobachtet. Schnell steigen sie hinauf. Als wir in die "Schlegelmulde" kommen, sehen wir, dass die Almhütte ein Restaurant ist. Eine Vielzahl an Speisen und Getränken wird angeboten. Frank möchte sich noch nicht auf die Bank setzen. Er meint: "ich wandere jetzt weiter den Berg hinauf. Mal sehen, wie weit ich komme." Er zieht los. Ich bleibe sitzen und bestelle mir ein großes Glas "Spezi" - Cola mit Limonade. Die ganze Zeit lang beobachte ich schon die schwarzen Vögel mit den gelben Schnäbeln. Um mir sicher zu sein, frage ich die Kellnerin: Entschuldigen Sie bitte. Sind das Dohlen?" "Ja," sagt sie, "es sind Dohlen." Na, davon gibt es hier aber eine ganze Menge. Flink fliegen sie auf die Tische, auf denen es was zu essen gibt. Sie lassen nicht locker und kommen immer wieder. Manch' Gast findet sie lästig und wehrt sie ab. Die Dohlen machen sich nichts daraus und suchen sich einen anderen Teller. Ich finde das lustig und beobachte die Dohlenattacken.

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Frank indessen ist schon ein ganzes Stück hinauf gewandert. In Abständen steht er still. Wahrscheinlich muss er verschnaufen, denn der Hang ist steil. Auf der Mitte kehrt er um. Ich sehe, wie er wieder heruntersteigt. Auf dem Weg hat er eine Aufnahme von oben gemacht.

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Er bestellt sich ein Stück Pflaumenkuchen, das lecker aussieht und nicht zu klein ausgefallen ist. Ich breche ein Stück ab und halte es einer Dohle hin. Es dauert nur einen Moment und - schwupp - hüpft sie auf meine Hand.

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Wir sind ausgeruht, haben uns erfrischt und gestärkt. Ein letzter Blick vor dem Abgrund hinunter ins Tal.

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 Jetzt heißt es zurücklaufen zur Seilbahnstation, damit wir die letzte Talfahrt um 16.30 Uhr erreichen. Sonst müssten wir wohl zu Fuß den Predigtstuhl hinunterkraxeln. Na, das wäre gar nicht auszudenken! Wir kommen schnell wieder in Bad Reichenhall an und lassen den späten Nachmittag mit einem Spaziergang zurück zum Hotel ausklingen.

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Abends sind wir zum Essen bei Zdenka und Matthias eingeladen. Matthias ist der Koch. Er hat Fleisch gegrillt, diverse Salate und Dipps zubereitet. Es war ein tolles Essen bei netter Unterhaltung. Dafür sind wir Beiden dankbar!

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