Thursday, 17. november 2011 4 17 /11 /Nov. /2011 08:20

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An diesem Grasgewächs ist jetzt nichts mehr grün. Die Pflanze hat sich braun verfärbt. Als Letzte habe ich vor ein paar Tagen die Erdmandeln geerntet. Im Frühjahr hatte ich einige Knöllchen durch Tausch erworben. Ich kannte sie allerdings schon von früher her, als ich sie im Garten hatte. Ich hatte sie als Einfassungen um Beete gepflanzt. Das sah gut aus. Die langen Grashalme lassen sich dekorativ in Blumensträußen verwenden.

In diesem Jahr habe ich das wieder genau so gemacht. In Wasser habe ich die Knollen etwas vorquellen lassen, bevor ich sie setzte. Den ganzen Sommer lang bis in den Herbst hinein bildeten sie den grünen Rand auf meinem Paprikabeet. Jetzt habe ich die Büsche ausgehoben und auf dem Steg im See ordentlich von der Erde frei gespült. anschließend habe ich die Knollen abgepflückt und noch mehrmals in einem Eimer gewaschen.

Erdmandeln-002.JPG

Nun werde ich überlegen, wie ich sie verwerte. Vor Jahren haben wir sie gemahlen und zum Plätzchenbacken verwendet. Sie sollen sich auch kochen lassen. Dann werden sie sicherlich weich. In Spanien, um Valencia, ist die Erdmandelmilch eine Delikatesse. Gehandelt und gegessen werden sie vor allem in Südeuropa und Westafrika.

Die Erdmandeln, auch Tigernüsse genannt, lassen sich frisch geerntet und gesäubert gut mit der Schale essen. Der Geschmack ähnelt Haselnüssen und Mandeln. Nach dem Trocknen werden sie ziemlich hart und müssen wieder eingeweicht werden.

Bei Wikipedia fand ich die wichtigsten botanischen Erklärungen:

Die Erdmandel (Cyperus esculentus) gehört zur Gattung der Zyperngräser und zur Familie der Sauergrasgewächse. Die dreikantigen, schmalen Gasblätter sind hellgrün. Die Pflanze soll von Juli bis September mit weißen Ähren blühen. Bei mir sind sie nicht zur Blüte gekommen. An den unterirdischen Ausläufern entwickeln sich die stark ölhaltigen Knollen.

Inhaltsstoffe: Die Erdmandel besteht zu 25 % aus Fett, 30 % Stärke, 7 % Eiweiß, viel ungesättigten Fettsäuren (Linolsäure), Vitamin H, Rutin und vielen Mineralstoffen.

Also - Fazit -: Wieder etwas für die gesunde Ernährung und zum Experimentieren.

 

Erdmandeln-003.JPG

von anais - veröffentlicht in: Küchenrezepte - Community: Natur und Wissenschaft
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Kommentare

Hallo Joachim, ich staune immer wieder was es bei Dir alles gibt. Erdmandeln habe ich noch nie gegessen und wußte auch nicht, das es so etwas gibt. Ich bin jetzt schon gespannt was Du daraus herstellst.

Liebe Grüße, Katharina

Kommentarnr1 gepostet von Katharina vom Tanneneck am 18.11.2011 um 16h31

Hallo Katharina! Frisch sind die Erdmandeln knackig. Getrocknet sind sie steinhart und sicherlich nicht gut für die Zähne. Man muss sie also wieder aufweichen oder mal kochen. Das werde ich, wenn ich Zeit habe, probieren.

Liebe Grüße

Joachim

Antwort von anais am 19.11.2011 um 11h13
Hallo Joachim. Ich bin gegen Mandeln allergisch. Gilt das auch für Erdmandeln ? Toller Blog :-) lg Archi
Kommentarnr2 gepostet von Archi am 20.11.2011 um 10h28

Hallo Archi! Herzlichen Danke für das Kompliment. Ich nehme an, die Erdmandeln sind besser und gesünder als Mandeln. Probiere es einfach mal!

Liebe Grüße

Joachim

Antwort von anais am 21.11.2011 um 19h19
Hi Joachim ich werde mal erst den Doc fragen. Sicherheitshalber :-) lg Archi
Kommentarnr3 gepostet von Archi am 21.11.2011 um 23h12

Hoffentlich kennt der Doc die Erdmandeln.

LG Joachim

Antwort von anais am 23.11.2011 um 09h09

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