Die Maibeere

Veröffentlicht auf von anais

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Maibeere (Lonicera kamtschatica. Foto: J. Hantke.

Ich habe es jetzt schon gut und muss nicht warten, bis die Heidelbeeren im Juli im Wald reifen. Vor einigen Jahren habe ich mir die Maibeere, zwei Sträucher, in den Garten gesetzt. Sie trägt zur Zeit ihre blauen länglichen, kleine Beeren, die genau wie Blaubeeren schmecken. Von fern sind sie kaum zu sehen. Man muss schon nahe herangehen und unter die Zweige schauen, um die Früchte zu entdecken. Die Maibeere ist ein Geißblattgewächs und im nördlichen Sibirien beheimatet. Daher auch der botanische Name Lonicera kamtschatica. Es ist ein sommergrüner Strauch. Die Blätter sind gegenständig, und die blassgelben, paarig stehenden Blüten erscheinen bereits Ende März bis April. Bald darauf setzen die erst grünen Beeren an, die bis Ende Mai reifen. Bei guter Befruchtung trägt der Strauch gut. Allerdings haben wir heutzutage das Problem, dass zu wenig Bienen zur Bestäubung da sind. Die Maibeeren werde ich jetzt pflücken. Das heißt aber nicht, dass ich im Sommer nicht in den Wald radele, um mir ein Eimerchen Heidelbeeren zu holen.    

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Katharina vom Tanneneck 05/27/2011 01:31



Hallo Joachim, diese Maibeere kannte ich noch nicht. Schmeckt sie wirklich so wie die Heidelbeeren? Ich kann mich noch gut erinnern als wir Kinder waren und auf Heidelbeersuche gingen. Geschmeckt
haben mir die Heidelbeeren aber da man immer eine blaue Zunge und dunkle Zähne davon bekam, wollte ich sie nicht so oft. Naja, ich war schon eine kleine, eitle Göre.   


Liebe Grüße, Katharina



anais 05/30/2011 11:54



Hallo Katharina! Der Geschmack der Maibeere ist genauso wie der der Heidelbeere. Ob ich nach dem Essen eine blaue Zunge habe - da muss ich sie mal hinterher vor dem Spiegel rausstrecken. Schön,
dass du als Mädchen bereits so fein auf Dich geachtet hast. Das behält man sein Leben lang und ist gut! Lach!


Liebe Grüße


Joachim