Die Regenbogenfahne - Symbol für Toleranz

Veröffentlicht auf von anais

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Seit Sonnabend weht die Regenbogenfahne als Zeichen für Toleranz und friedliches Miteinanderleben aller Menschen unserer Gesellschaft auf dem Templiner Marktplatz. Zum dritten Mal ist die Stadt Veranstaltungsort für das "Queer Days"-Festival. Der Verein "UM Queer" e. V., die Community für Schwule und Lesben in unserer Region hat zu diesem überregionalen Ereignis in die Kurstadt eingeladen. In Zusammenarbeit mit zahlreichen Einrichtungen aus Templin und Brandenburg bietet ein abwechslungsreiches Programm für Schwule und Lesben und deren Angehörige und Freunde die Möglichkeit zum besseren Kennenlernen und zum Gedankenaustausch mit Allen, denen ein tolerantes Zusammenleben und Achtung anderer Interessen, Auffassungen und Lebensgewohnheiten am Herzen liegt. Deshalb sind alle interessierten Einwohner und Gäste der Region zu allen Veranstaltungen willkommen. Das diesjährige "Queer Days"-Festival ist die Auftaktveranstaltung des "Christopher Street Day" (CSD) im Land Brandenburg unter der Schirmherrschaft des Brandenburgischen Sozialmininisters Günter Baaske. Vertreter der Landesregierung waren am Sonnabendvormittag auf der Eröffnungskundgebung dabei, als die Regenbogenfahne gehisst wurde. Ich traf leider zu spät auf den Templiner Marktplatz ein, um Fotos von der Kundgebung aufzunehmen, weil ich kurz zuvor eine Stadtführung in Lychen hatte. So blieb mir vorerst nur dieses Bild. In einem freundschaftlichen Gespräch mit denOrganisatoren wurde mir allerdings zugesagt, mir Fotos per Mail von der Kundgebung zu senden. Wenn es klappt, werde ich sie hier hinzufügen. Ich finde es gut, dass der Templiner Verein "UM Queer" so initiativreich ist und für modernes, zeitgemäßes Denken und Handeln in unserer Region eintritt. Dafür wünsche ich ihm weiterhin  Zivilcourage und viele gute Ideen! Weitere Informationen sind zu finden unter  www.queerdaysfestival.de .

Und hier einige der Fotos, die mir die Organisatoren des Festivals per Mail übermittelt haben:

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Katharina vom Tanneneck 06/01/2010 21:54



Hallo Joachim! Ich schrieb ja, toleranter sollten die Menschen sein und das ist doch wirklich nicht schwer!


Liebe Grüße, Katharina 



anais 06/02/2010 21:24



Ja, so hast Du geschrieben, und das sollten die Menschen wohl sein!


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 05/31/2010 22:55



Stimmt! Das ist mir auch schon aufgefallen! Dabei haben sie alle ein Fernsehgerät! Da könnte man doch etwas toleranter sein. Aber nein, das war ja schon immer so.


Liebe Grüße, Katharina



anais 06/01/2010 18:19



Hallo Katharina! Es muss ja nicht jeder alles akzeptieren. Aber tolerieren - das reicht schon aus, und niemand bricht sich dabei einen Zacken aus der Krone.


Liebe Grüße


Joachim



xamantao 05/31/2010 21:10



Lieber Joachim, eine bunte Fahne für die Vielfalt des Denkens und Akzeptanz Andersmeinender finde ich ein gutes Symbol.



anais 06/01/2010 18:11



Das sehe ich auch so!


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 05/30/2010 20:57



Eigentlich sollte es selbstverständlich sein! Jeder kann und soll so leben wie er mag. Vielleicht war ich mir dessen nicht bewußt weil es in Heidelberg, wo ich lange lebte ganz normal war. Wie
heißt es so schön - Leben und leben lassen!


Liebe Grüße, Katharina



anais 05/31/2010 13:38



So ist es, liebe Katharina! Leben und leben lassen. In den ländlichen Gebieten gibt es allerdings noch oft überholtes, engstirniges Denken.


Liebe Grüße


Joachim



Regina 05/30/2010 18:10



Hallo Joachim, das finde ich Super denn Toleranz kann es nie genug geben, ich wünsche Dir noch einen schönen Sonntag, lieber Gruß Regina



anais 05/31/2010 13:36



Vielen Dank, liebe Regina! Wenn sich die Gelegenheit bietet, sollte man sich auch selbst zur Toleranz bekennen.


Liebe Grüße


Joachim



Sunny 05/30/2010 13:11



Hallo Joachim,


ich kann mich meiner "Vorschreiberin" nur anschließen. Es ist wichtig, jedem Menschen den Raum zu lassen, damit er sein kann wie er ist. Aber es ich ebenso wichtig, Menschen die anders sind als
man selbst auch so anzunehmen. Toleranz, Verständnis und Freundschaft auch anderen Lebenskonzepten gegenüber ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Heute mehr denn je.


Ein Buch kauft man auch nicht wegen den Covers sondern wegen des Inhaltes. Man sollte sich also die Zeit nehmen andere Menschen richtig kennen und schätzen zu lernen. Und wenn jemand anders
lebt  und denkt, so kann man das doch zumindest akzeptieren, wenn man es vielleicht auch nicht wirklich versteht. Dann wäre das Miteinander bestimmt oft viel einfacher und lockerer.


LG Sunny


 



anais 05/31/2010 13:33



Hallo Sunny! Der Vergleich mit dem Buch ist gut. Wissen, was drin steckt, kann man erst, wenn man hineinschaut und sich gedanklich mit dem Inhalt auseinandersetzt. Genauso ist es auch mit dem
Verhältnis unter Menschen.


Liebe Grüße


Joachim



Margot 05/30/2010 10:22



Lieber Joachim, das ist eine Veranstaltung, der ich wirklich großes Interesse wünschen würde. Ist doch Toleranz für viele immer noch etwas, das man sich von anderen erwartet, aber selbst nicht
leben möchte. Ich glaube sogar, dass eine Gesellschaft, die andere Lebensweisen fürchtet oder nicht zulässt, über kurz oder lang eine sehr arme Gesellschaft wird, nicht im Sinn von finanziellem
Wohlstand, sondern weil sie den Reichtum der Gedanken einschränkt. Darüber hinaus ist sie auch eine arme Gesellschaft, weil ihr der Gedanke des Miteinander fehlt. Einen Menschen danach zu
beurteilen, wie er geboren wurde, zeugt von einer armseligen Geisteshaltung. In diesem Sinne hoffe ich auf eine bessere Zukunft, die jedem Raum lässt, so zu sein, wie er ist.


Liebe Grüße von Margot



anais 05/31/2010 13:29



Hallo Margot! Da bin ich mit Dir einer Meinung! Deshalb habe ich auch den Artikel veröffentlicht. Es gibt leider immer noch viel Intoleranz. Und - wenn sich die Gelegenheit ergibt, sollte man
etwas dagegen tun.


Liebe Grüße


Joachim