Die Rotunda Santa Marija Assunta in Mosta

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Weil heute Karfreitag, ein christlicher Feiertag,ist, habe ich Bilder von der Rotunda in Mosta eingestellt. "Mosta" bedeutet "Mitte". In diesem Ort mit 17 000 Einwohnern im Zentrum Maltas wurde diese Pfarrkirche ab 1833 errichtet. Sie entstand als eigenhändiges Werk der damaligen Dorfbewohner, die für den Bau fast 30 Jahre brauchten. Ein stabiles Bauwerk, dessen Gewölbe aus maltesischem Kalkstein so konstruiert wurde, dass sich die einzelnen Steine zwischen den Widerlagern verspannen und auf diese Weise ihr Gewicht selbst tragen. Im II. Weltkrieg hielt das Bauwerk sogar Fliegerangriffen stand.

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Innen reich mit Gemälden aus der bilischen Geschichte ausgestattet thront auf dem Gemäuer die viertgrößte Kirchenkuppel Europas, wenn man den Durchmesser als Vergleich nimmt. Die mächtige Halbschale hat eine Spannweite von 39 Metern. Davor liegen das Pantheon (43 m) und der Petersdom (42 m) in Rom sowie der Florentiner Dom ( 41 m ).

Wir waren beeindruckt, als wir in die Höhe schauten. Ein Meisterwerk der traditionellen Steinbaukunst.

 

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Nach der Betrachtung der wertvollen sakralen Kunst und Gegenstände und dem immer wieder in die Höhe schweifenden Blick gönnten wir uns am Rande des zentralen Platzes einen guten Kaffee.

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Veröffentlicht in Malta und Gozo

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Conchi 04/02/2013 12:02


Hallo Joachim,


 


ja, wenn der Pfarrer sich nicht so eingesetzt hätte, wäre gar nichts renoviert worden, und es ist schon schade, wenn die Kirchen nicht Instand gehalten werden. Aber die Kirche spart nicht nur
daran, sondern auch an Gehältern für die Pfarrer. Unser Pfarrer hat eine so groe gemeinde, dass die Arbeit gar nicht zu schaffen ist, und die Bürger selbst sehr viel selbst machen müssen. Dabei
werden die teuersten Gehälter der "Gottesdiener" sogar vom Staat, also von uns Bürgern bezahlt, und nicht von der Kirche selbst. Aber es freut mich, dass eure Kirche wieder schön renoviert wurde,
und der Pfarrer wohl gute Beziehungen hat.


 


Liebe Grüße auch an dich


Conchi

anais 04/02/2013 18:30



Hallo Conchi,


ja, und außerdfem gibt der Staat auch Geld für die Restaurierung der Kirchen. Die hohen Gehälter werden sicherlich auch in der Kirche oben gezahlt. Ich weiß es auch von unseren Pfarrern, dass sie
sehr große Gemeinden zu betreuen haben. Früher gab es dafür zwei Seelsorger.


Liebe Grüße


Joachim



Conchi 03/31/2013 11:59


Hallo Joachim,


 


ja, das kann gut möglich sein, aber ich weis von unserem nachbardorf, wie schwer es ist, von der Kirche selbst Geld zu bekommen, um die Kirchen zu renovieren und in Stand zu halten. Nur weil
unser vorheriger Pfarrer sehr darum gekämpft hat, wurde sie repariert. Und in unserem Dorf wurde die kapelle von den Bürgern gebaut, die sie auch in Stand halten. Die Kirche hat scheinbar auch
Geldprobleme


 


LG an dich


Conchi

anais 04/01/2013 17:04



Hallo Conchi, wahrscheinlich werden manche kleine Kirchen vergessen, wenn sich der Pfarrer nicht beharrlich für sie einsetzt. Unsere große Feldsteinkirche wurde in Laufe der letzten drei Jahre
von außen total renoviert, auch die Dächer. Es kamen viele Spenden von einem Krchenkreis aus Westdeutschland. Sicherlich wird unser Pfarrer dorthin gute Kontakte gehabt haben. Kirchen sind
schließlich auch wertvolle Kulturdenkmäler.


Liebe Grüße


Joachim



Conchi 03/30/2013 12:53


Hallo lieber Joachim,


 


diese Kirche ist ja wunderschön, und besonders imponiert mir die tolle Kuppel.


Da kann ich mir gut vorstellen, dass sie dreißig Jahren lang gebracht haben,


um sie zu bauen, und ich hoffe, dass sie diese außergewöhnliche Kirche auch


gut Instand halten. Vielen Dank für die tollen Fotos, sie passen sehr gut heute.


 


GLG an dich


Conchi

anais 03/31/2013 11:18



Hallo Conchi! Ich glaube, für den Erhalt der Kirchen wird viel gespendet. Sicherlich erhalten die Malteser dafür auch Geld vom Vatikan.


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 03/29/2013 17:47


Hallo Joachim,


das ist ja eine wunderschöne Kirche und passt gut zum heutigen Feiertag. Danke, dass Du uns daran teilhaben lässt. Ich schaue mir Kirchen sehr gerne an, die schönste habe ich in Palermo gesehen
aber jede Kirche hat ihren eigenen Reiz. 


Liebe Grüße, Katharina

anais 03/30/2013 12:52



Hallo Katharina,


ich schaue mir auch sehr gerne Kirchen an. Wenn ich hier durch die Gegend fahre, halte ich in Dörfern an und schaue mir die Dorfkirchen an. Viele sind noch aus der Zeit der Feldsteingotik. Solche
Neobarock- Kirchen, wie z. b. auf Malta und in Italien sind natürlich eine Pracht.


Liebe GRüße


Joachim