Ein Traumhotel - ganz in Weiß

Veröffentlicht auf von anais

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Mittwoch, den 8. Februar 2012.

Um 6.30 Uhr erheben wir uns aus den Federn. Heute haben wir eine Bootstour vor zu den Manta-Rochen vor der Küste von Yap.

Frühstück bereiten wir uns im Zimmer vor, essen Knäckebrot mit Schnittkäse und Meat aus der Dose. Dazu gibt es einen Gepa-Kaffee zur Aufmunterung.

Zu 8.30 Uhr finden wir uns im Nachbarhotel, im "Manta Ray- Ressort", ein und machen uns mit Alex, unserem Guide, bekannt. Wir haben das Hochseeboot für eine Fahrt durch die Bucht vor Colonia und  den Kanal zu einem dahinter liegendem Riff gemietet, wo wir mit Wahrscheinlichkeit und Glück Mantas erleben können. Den Kanal haben die Deutschen 1898 von den Insulanern für die Schifffahrt bauen lassen, wie uns Alex erklärt.

Als wie den Kanal verlassen haben, ankert Alex auf freier See, nicht weit weg vom Riff. Unser Guide ist Vater von sechs Kindern. Zwei davon sind Mädchen. Er kennt sich gut in der Geschichte der mikronesischen Inseln aus. So erzählt er uns, weshalb es auf Chuuk mit dem Straßenbau nicht so recht voran geht: "Wenn eine Straße über Privatland gebaut werden soll, bekommt der Besitzer von einem Freund oder Bekannten aus dem Government einen Hinweis. Schnell pflanzt er Bäume auf dem Terrain, z. b. Palmen. Pro Palme verlangt er 1000 Dollar, wenn er für den Straßenbau den Platz frei geben soll. Das Governement zahlt, und so fehlt immer wieder Geld für das eigentliche Projekt.

Auf Yap aber scheint es so etwas nicht zu geben. Wir finden das sehr lustig und setzen uns gleich die Taucherbrille mit Schnorchel auf. Alex begleitet uns unter Wasser und führt uns zu den Stellen, wo er Mantas vermutet. Mich packt er mehrmals am arm und zieht mich in seine Richtung. Es dauert nicht lange bis wir die ersten Rochen an uns vorbei schweben sehen. Frank hat die Kamera und macht Aufnahmen. Ich hätte sie auch nur allzu gerne gehabt, weil ich plötzlich sehe, wie unter mir vier Mantas - der Große zuerst und hinter ihm drei Kleinere - langsam vorüberziehen.

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Nach einer Dreiviertelstunde wird Pause gemacht. Alex hat für uns alle Tee und Bananenkuchen mitgebracht. Nach einer halben Stunde Schnorcheln wie ein zweite Mal. Dann gehr es zurück zum Hafen. Zu Mittag essen wir im kleinen Oasis-Restaurant "Combo Special" für 6 Dollar, Viel Fleisch und Gemüse mit Reis. Sehr gut.

Draußen fängt es an zu trippeln und gießt sogleich in Strömen. Wir laufen hinüber in den Art-Shop des Manta Ray-Ressorts und schauen uns dort nach Geschenken für unsere Lieben zu Hause um. Die Preise können sich sehen lassen!

Am Nachmittag besuchen wir das "Yap Pacific Dive Ressort", eine traumhaft schöne Hotelanlage auf einer Anhöhe. Schon als wir mit dem Moped aus der Stadt gefahren waren, fiel uns das helle Haus am Hang auf. Heute schauen wir es uns aus der Nähe an.

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Im Restaurant bestellen wir uns einen Erfrischungsdrink. Frank erkundigt sich beim Personal nach der Anlage. Der junge Kellner lässt aber besser gleich den Geschäftsführer kommen, einen Österreicher. Er unterhält sich eine ganze Weile mit uns und erzählt, das Hotel wäre 11 Jahre alt, von einem Architekten im irischen Landhausstil entworfen und ganz aus Holz gebaut. Unser O' Keef's Waterfront wäre davon der kleine Ableger.

Es ist ganz auf Tauchsport ausgerichtet. Ein Tauchkurs von 4 Tagen kostet 400 Dollar. Der junge Mann macht uns das Tauchen schmackhaft. Frank ist begeistert und rechnet schon die nächste Reise aus. Für die Erläuterungen bedanken wir uns sehr herzlich.

Uns lockt es nach draußen in die herrliche Gartenanlage. Sie ist an einem Hang angelegt. Weiße Holztreppen, umgeben mit tropischem Grün und Blütensträuchern, führen hinab und hinauf. Seltene Gewächse wecken unser Erstaunen und unsere Bewunderung.

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Unten, am Ende des Parks, ist ein runder Platz für Events gedacht. Er liegt im schattigen Halbdunkel eines riesigen indischen Regenbaumes voller herabhängender Lianen und aufsitzender Epiphyten. Wir schwärmen und malen uns aus: Sollten wir wieder nach Yap zurückkehren, würden wir hier Quartier beziehen.

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Veröffentlicht in Taipeh Mikronesien und Palau

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xamantao 05/31/2012 04:45


Macht nichts, bin im Moment auch ein bisschen knapp bei Kasse. *lach*

anais 06/02/2012 16:57



Kaum zu glauben!!!



xamantao 05/29/2012 20:00


Nehmt mich mit, wenn Ihr wieder dahin wollt!

anais 05/30/2012 19:27



Hallo Xammi! Das kann ich mir gut vorstellen. Wir werden dran denken. Aber da wird noch viel Wasser an den Strand gespült, bis es wieder soweit ist.



Mr.Cornflaccks 05/09/2012 07:26


Halllo Mr.Noodles,das Hotel war einfach Zauberhaft sche mit der schene Gartenanlage Zu dem Regenbaum zu sagen der war
mal wieder BOMBASTIG.+Die Traumhaft schene Manta- rochen die durch das Wasser kleiten BOMBASTIG+DER TOLLE AUSFLUG DEN WIR HATTEN ,ACH WEHMUT KOMMT IN MIR HOCH


 


Liebe grüsse von Mr.Cornflaccks

anais 05/09/2012 22:25



Hallo Mr. Cornflaccckes! Sie scheinen ja völlig aus dem Häuschen zu sein wegen der herrlichen Erinnerungen. Kommt wieder was Neues, noch Unentdecktes.


Liebe Grüße von Mr. Bluflammed



Katharina vom Tanneneck 05/09/2012 00:17


Hallo Joachim, das Hotel erinnert mich stark an die Karibik. Auf Barbados gab es etliche Häuser in diesem Stil. Ich finde das Hotel sehr schön. Auch die Pflanzenwelt ist vielfältig und eine
Pracht. Das mit dem Straßenbau könnte auch bei uns sein. Abstauber gibt es überall! 


Liebe Grüße, Katharina

anais 05/09/2012 22:22



Hallo Katharina! Über die Abstauber überall muss ich herzhaft lachen. Aber hier in Deutschland fängt die Korruption so richtig in höheren Etagen und größeren Dimensionen an. Ich finde solche
Hotels in diesem Stil schöner als protzige Betonbauten.


Liebe Grüße


Joachim



Regina 05/08/2012 19:52


Der Regenbaum ist ja gigantisch aber Natur scheint es dort ja auch reichlich zu geben :-) die Geschichte mit dem Straßenbau ist witzig, so kann die Straße natürlich nie fertig werden. So
ein Manta kann glaube ich auch locker mal eine Spannweite von knapp 2 Metern bekommen ;-) oder verwechsel ich da jetzt was egal auf jeden Fall sind es sehr schöne Fische, l G Regina

anais 05/09/2012 22:19



Hallo Regina! Das stimmt. Ein Manta kann so groß werden. Unsere, die wir gesehen haben waren etwas kleiner, aber sehr schön. Sie schweben, können aber auch sehr schnell sein. Ja, die Geschichte
ist witzig. Müssten wir hier bei uns mal probieren. Aber bei uns fängt die Korruption weiter oben an.


Liebe Grüße


Joachim