Einsiedlerkrebs und Tropfsteinhöhle

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Mittwoch, den 22. Februar 2012. Wir verlaasen nach einer guten halben Stunde den einsamen Strand mit dem Sommerhaus und beginnen den Rückmarsch durch unseren Dschungel.

Am Rande unseres steinigen, von hohen Sträuchern und Kräutern umgebenen Pfades finden wir keimende Kokosnüsse an einem sonnigen Flecken.

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Wir kommen wieder an die Stelle, wo Mr. Cornflakes die Krabbe entwischt war. Dort warten wir voller Hoffnung, dass sich das große Schalentier noch einmal zeige. Frank schaut in das Loch. Die Krabbe winkt ihm nur mit einer Schere. Mehr gibt sie nicht von sich preis. Besser als gar nichts. Ich fotografiere sie.

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Etwas später lässt sich aber ein Einsiedlerkrebs in aller Ruhe beobachten Seine Glieder kann er wie eine Ziehharmonika zusammenlegen. Kurz vor dem Mangrovensumpf mit weißem Muschelkalkboden finden wie noch eine sandige Fläche mit Krabbenhöhlen. Hier zeigt sich allerdings genauso wenig Leben.

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Auf halben Rückweg bis zum Ausgang aus dem Urwald entdeckt Frank eine kleine Tropfsteinhöhle, fast so wie eine Miniaturausgabe der großen Touristenattraktionen. Es regnet wieder, und wir kauern uns in den Eingang zur Höhle, bis der Regen nachlässt.

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Jetzt marschieren wir schneller. Mr. Cornflakes eilt mir in langen Schritten voraus. Ich habe es gerade mal wieder nicht so eilig, weil ich mir die hohen alten Urwaldriesen anschaue. Als mein Blick wieder auf den Pfad fällt, ist Frank verschwunden. "Hätte er nicht langsamer gehen können," denke ich bei mir. "Jetzt muss ich das ganze Ende allein zurücklegen. Einsamkeit ist ja bisweilen wohltuend, jedoch nicht ganz allein. Mit solchen Gedanken trotte ich weiter. Plötzlich ruft eine Stimme hinter mir: "Hallo, Mr. Noodles! Wohin so eilig?" Da hat er sich also im Gebüsch versteckt, dieser Schlingel. Gegen 13.00 Uhr verlassen wir unseren lieb gewonnenen Dschungel.

Veröffentlicht in Taipeh Mikronesien und Palau

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Katharina vom Tanneneck 09/20/2012 00:18


Hallo Joachim, Du weilst ja noch im Urlaub.  Interessante Bilder sind das von Eurer Insel. Die keimende
Kokosnuß hätte ich gerne. 


Ich wußte gleich, Frank hat Dich im Dschungel nicht alleine gelassen!


Liebe Grüße, Katharina

anais 09/21/2012 17:26



Hallo Katharina! Es ist für mich angenehm, in Gedanken wieder in unseren Dschungel zurückzukehren. Ein bis zwei Folgen habe ich noch bis zur Abreise in die Heimat.


Liebe Grüße


Joachim



Regina 09/19/2012 19:12


Jetzt musste ich aber schmunzeln 222.Februar, das ist ein langer Monat, andererseits wenn alle Monate so lang
wären würde das Jahr nicht immer so laufen, ich wünsche Dir einen schönen Abend, l G Regina

anais 09/21/2012 17:24



Hallo Regina! Na sowas! Uns kam die Zeit dort unendlich vor in dieser paradiesischen Schönheit!


Ich habe das Datum dank Deiner Hilfe wieder unserer Zeit angepasst. Vielen Dank für den aufmarksamen Hinweis!


Liebe Grüße


Joachim