Thursday, 22. october 2009
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Im bunt gefärbten Herbstwald sind nur noch wenige essbare Pilze zu finden. In den Buchenwäldern
leuchtet zur Zeit wieder überall der große Weiße Erdschieber. Wäre er genießbar, hätte man ein reichhaltiges Eiweißangebot. Aber wehe, wenn man ihn kocht. Dann stinkt das ganze Haus nach Karbol
oder irgendeiner ähnlichen Chemikalie. Fliegenpilze zeigen sich in ihrer bunten Pracht wie Glückspilze aus dem Bilderbuch. Ab und zu findet man am trockenen Wegesrain noch brauchbare Butterpilze.
Sollte das Wetter so mild bleiben, wachsen auf alle Fälle noch Grünlinge. Ich hatte vor einigen Tagen noch einmal Glück und hatte am Waldesrand vor einer ausgedehnten Wiese feste. kräftige
Steinpilze gefunden - die einzigen in diesem Jahr. Sie lassen sich sehr gut auf eine selbst zubereitete Pizza legen mit Tomaten, Schinken und Zwiebeln. Natürlich nicht als ganze Pilze, sondern fein
in Scheiben geschnitten.
Der Grünling ist nicht jedermanns Sache. Er wächst im trockenen Sandboden. Viele mögen ihn nicht wegen der Sandkörnchen, die selbst bei sorgfältigem Waschen doch ab und zu noch drin bleiben. Aber
als festen Pilz esse ich ihn sehr gerne mal.
Ich habe nach den Herbst-, auch Totentrompeten genannt, geschaut. Aber sie fallen wahrscheinlich in diesem Herbst wegen der vorangegangenen Trockenheit aus. Ein leckerer, würziger Pilz für
chinesische Gerichte und sehr gut zum Trocknen.
Nun aber heißt es, mit Spannung den Dezember abzuwarten, weil dann kurz vor Weihnachten die Ernte des Austernseitlings an alten Buchenstämmen beginnt - ein wohlschmeckender Handelspilz und gut zum
Einfrieren. bis dahin - Geduld!
von anais
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veröffentlicht in: Freizeitspaß
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