Jahreswechsel
Und wieder tropft ein müdes Jahr
wie eine Kerze aus.
Und alles, was so wichtig war –
man macht sich nichts mehr draus.
Stattdessen fragt sich jeder jetzt:
Was wird „das Neue“ bringen?
Wird man beglückt oder verletzt,
sich auf-, sich abwärts schwingen?
Es war dasselbe letztes Jahr,
wird nächstes wieder sein:
vergessen, was erst gestern war,
das Morgen zählt allein.
Wie gern man wüsste, was kommt dann!
Wie gnädig, dass man das nicht kann!
RoseM
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