"Kohlmeisenlied"
Ganz oben in der Erle,
da singt ein Meisenhahn
das Lied vom "Frühling, Frühling",
der neu wird aufgetan.
Liegt auch in weiten Landen
noch sehr viel Schnee und Eis,
der Winter geht zu Schanden,
weil es die Meise weiß.
Drum singt sie ruhig weiter
ihr kleines Liebeslied
vom "Frühling, Frühling, Frühling" -
bis alles wieder blüht.
Herbert Hahn (1901 - 1991), Lenkawa, 1942.
Anmerkung: Herbert Hahn, Vater von RoseM, verfasste u. a. dieses kleine Gedicht, als er mit 40 Jahren als einfacher Soldat und Andersdenkender an die Ostfront geschickt wurde. Immer in der
Hoffnung und Zuversicht, dass der Krieg wie der Winter zu Schanden geht und der Frieden wie der Frühling zurückkehrt.
Liebe Grüße,
Katharina
Liebe Grüße
Joachim
Liebe Grüße von Margot
Liebe Grüße
Joachim
Voller Hoffnung an der Front, dass alles Schlimme bald vorbei sein wird und das Gute, der Frühling bald kommen möge.
Liebe Grüße
Joachim