Lampenanzünder Vermum

Veröffentlicht auf von anais

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Als noch Petroleum für die Straßenlaternen benutzt wurde, war der Lampenanzünder im alten Lychen der Herr Vermum. Bei Eintritt der Dunkelheit musste er Laterne für Laterne anzünden. Wenn Vermum auf der Straße erschien, warteten schon versteckt in seiner Nähe junge Burschen, um ihm einen Streich zu spielen.
Nachdem er die erste Laterne geputzt und angezündet hatte und zur zweiten Lampe ging, kletterte einer der Jungen den schmiedeeisernen Pfahl nach oben und drehte den Docht ganz hoch. Im Nu war die Glocke vollkommen schwarz verrußt. Vermum fiel sofort auf, dass die eben angezündete Lampe nicht mehr zu sehen war. Kopfschüttelnd ging er zurück, reinigte sie erneut und schimpfte auf die verflixten Bengel. Die aber hatten ihren Spaß und lachten sich im Dunkeln eins ins Fäustchen.

Veröffentlicht in Lychener Stammtisch-Geschichten

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Katharina vom Tanneneck 02/28/2010 23:11


Ich freue mich schon darauf!
Wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche!
Liebe Grüße,
Katharina


anais 03/01/2010 14:13


Mal sehen, wer von den Herren und Damen der tollste Schlingel war.
Liebe Grüße
joachim


Katharina vom Tanneneck 02/27/2010 01:23


Wir haben doch alle, mehr oder weniger unsere Streiche unter die Leute gebracht. Wäre ja sonst recht langweilig gewesen. Das ist doch gut und schön wenn sich die Jungen immer noch ein paar Streiche
einfallen lassen. Früher waren die Einfälle wesentlich einfacher aber der Spass war auch etwas Besonderes.
Liebe Grüße,
Katharina


anais 02/27/2010 11:50


Vor allem waren die Streiche nicht gefährlich. Wir haben uns auch so manchen Spaß erlaubt. In der nächsten Stammtischrunde sollen mal alle ihre Streiche erzählen. Da bin ich gespannt.
Liebe Grüße
Joachim


xamantao 02/25/2010 19:36


Sag bloß, Du warst einer von den kleinen Bengels?


anais 02/25/2010 21:21


Wäre gerne dabei gewesen. Aber da saß ich noch auf dem Seerosenblatt. Wir haben aber auch tolle Späße gemacht. Das ist Thema des nächsten Historienstammtisches. Mal hören, was die Damen und Herren
früher so alles gemacht haben. Lach!
Liebe Grüße
Joachim