Als in den Jahren von 1902 bis 1912 die Heilstätten in Hohenlychen eingerichtet wurden, siedelten sich neue, z. T. recht wohlhabende Bürger in unserem Städtchen an. Bereits 1899
wurde die Eisenbahnlinie Templin-Lychen-Fürstenberg fertig gestellt. Damit war die Stadt an das wichtigste Verkehrsnetz angeschlossen mit direkten Zugverbindungen nach Berlin. Kaufleute,
Industrielle, Hoteliers u. a. bauten ihre Häuser außerhalb der Stadtmauer. So entstand um ab 1906 auch die lange Bismarkstraße, heute heißt sie im ersten Teil Berliner- und im zweiten Teil
Fontanestraße. Die Berliner Straße mit ihren architektonisch interessanten Gebäuden ist sicherlich die schönste von Lychen.
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