Lychener Geschichten in der Kleinen Galerie

Veröffentlicht auf von anais

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  Am vergangenen Sonnabend fand in der "Kleinen Galerie" in der Rutenberger Straße 1a eine Lesung mit Gedichten und Geschichten aus dem Lychener Alltagsleben in früheren Jahrzehnten statt. Die Freizeitmalerin Renate Trottner hatte mich in ihre Galerie eingeladen mit dem Wunsch, aus meinem Buch "Ernstes, Amüsantes und Pikantes von Einst und Jetzt, Gedichte und Geschichten" Erlebnisse und Episoden vorzutragen. Ich habe das sehr gerne getan, zumal mir das Ambiente in der Kleinen Galerie mit ihren wechselnden schönen Ausstellungen von Malerei und Fotografie sehr gefällt. Solche Lesungen mit verschiedenen Autoren, meine ich, könnten dort mehrmals im Jahr stattfinden. Erst kürzlich hatte die Lychenerin Rita Günter feinste Lyrik vorgetragen.

Schon  vor 15.00 Uhr traf ich ein, weil ich mir die Gemälde anschauen wollte, die von den Hobbykünstlern der PinneKothek seit mehr als einer Woche als neue Ausstellung zu besichtigen sind. Einige Bilder habe ich ausgewählt und die Fotos hier eingestellt. Diesmal sind es vorwiegend Aquarelle.

Meine Lesung kam gut an. Der kleine Kreis aufmerksamer und interessierter Zuhörer hat viel gelacht und auch mitgefühlt, weil sich zumindest die Senioren gut an die alten Zeiten erinnern konnten. Mit dem Gedicht "Terra Lychen" habe ich meine Zuhörer in wenigen Minuten darüber informiert, welche Völker und Menschen seit Jahrtausenden im Lychener Land lebten und der Stadt ihr Gepräge gaben. Über diese kurze Lektion haben sie gestaunt, denn normalerweise brauchte man dafür eine Vorlesungsreihe. Aus der Sammlung meiner Geschichten hatte ich solche ausgewählt, die von unserem einfachen, aber frohen und erfinderischen Leben nin der Nachkriegszeit berichten - und immer mit etwas Humor. 

 

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  Hier einige wenige der ausdrucksstarken Gemälde:

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  Zu den Öffnungszeiten u. a. siehe auch:  Ein Blick in die "Kleine Galerie"  und

Malerei und Poesie...

 

Veröffentlicht in Kunst von Profis und Laien

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Reinhold Einloft 08/10/2013 12:01


Lieber Joachim,


Glückwunsch zu dem gelungenen Event (sagt man wohl heute dazu, oder?) Dein Gedicht "Terra Lychen" interessiert mich. Kannst Du das nicht mal hier veröffentlichen?


Grüße RE

anais 08/11/2013 15:43



Hallo RE,


vielen Dank für Deinen Glückwunsch. Ich habe den Link zu dem Gedicht in den letzten Beitrag gesetzt. Ich muss hier etwas pausieren, weil ich bei over-blog z. Zt. keine Bilder hochladen kann.


Gruß Joachim



Archi 08/08/2013 10:10


Guten Morgen Joachim


Vielen Dank für deine Erklärung. Sie scheint mir sinnvoll.


lg Uli

anais 08/09/2013 18:36



Gerne geschehen, liebe Uli.



Conchi 08/08/2013 10:00


Hallo Joachim,


 


ja ich mag solche Gescheknke auch sehr gerne, und sie sind etwas besonderes. Das Bild mit dem Kernbeißer von meiner Postkarte habe ich inzwischen bekommen, und es ist wirklich schön. Ich habe
aber auch ihre anderen Bilder abfotografiert, und werde sie sicher bald hier zeigen. Ich glaube, ihre Bilder gefallen dir sicher auch.


 


LG und einen schönen Tag wünsche ich dir


Conchi

anais 08/09/2013 18:35



Hallo Conchi,


wenn es soweit ist, werde ich sie mir anschauen.


Ich wünsche Dir einen schönen Abend.


Liebe Grüße


Joachim



Archi 08/07/2013 20:32


Guten Abend Joachim


Ja richtig. Es muss bunt sein oder einen tieferen Sinn haben.


Das Mädchen mit dem Fliegenpilz finde ich besonders schön.


Staunt es nur über die Schönheit oder hat es eher negative Gedanken ?


Ich wünschte mir zu verstehen, was der Künstler sagen möchte.


lg Uli

anais 08/08/2013 09:41



Hallo Uli,


die Hobbymalerin hat dem Bild den Titel gegeben: "So schön..." Das Mädchen staunt wohl über diese Fliegenpilz-Schönheit. Die Meinung vieler Maler ist wohl, dass der Betrachter im Bild seine
eigenen Gedanken finden soll. Bei den abstrackten Bildern kann es gar nicht anders sein.


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 08/06/2013 11:19


Hallo Joachim,


so wie es aussieht, warst Du da wohl der Hahn im Korb.  Ich kann mir vorstellen, dass die Damen und Herren Dir
gerne zugehört haben und sich über die Lychener Geschichten freuten. 


Die Bilder sind schön aber nicht unbedingt mein Fall. Über Kunst kann man streiten aber ändern kann man nichts. Entweder es gefällt oder es gefällt nicht. Vielleicht sehen sie in natura auch ganz
anders aus?


Liebe Grüße, Katharina

anais 08/07/2013 09:58



Hallo Katharina,


wir waren mehrere Hähne im Korb. Als jüngster Hahn war Juttas Sohn, der Stahlkünstler Uwe dabei. Auch der Ehemann von Renate Trottner, ein Maler und drei, vier andere. Es gab hinterher guten
Kaffee und Quarktorte, von Herrn Trottner gemacht. Lecker.


Liebe Grüße


Joachim