Mit dem Kajak durch seichtes Gewässer um Carp Island

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Montag, den 20. Februar 2012.

Heute vormittag wollen wir eine Kajaktour durch die Küstengewässer von Carp Island unternehmen.

Wir frühstücken wie üblich gegen 8.00 Uhr und bedienen uns in der Gaststätte am Buffet. Für ein Frühstück haben wir 10 Dollar, für den Lunch 15 Dollar und für das Dinner 25 Dollar zu bezahlen. Das Abendessen finden wir etwas teuer. Deshalb fragen wir Roland, den Geschäftsführer, weshalb der Preis so hoch sei. Er lacht und meint: "Abends haben unsere Gäste den größten Appetit. Da wird am meisten zugelangt. Deshalb kann jeder von allem so viel essen, wie er möchte." Das ist eine plausible Erklärung.

Wir bitten Roland, uns zwei Einer-Kajaks für den Vormittag auszuleihen. Nett, wie er ist, macht er uns einen guten Preis, wie er betont: 4 Stunden zum Preis von 2 Stunden = 20 Dollar. O.k!

Wir schnappen uns die Boote, ziehen sie ins Wasser und verstauen unseren kleinen Proviant mit Getränken.

In Richtung Westen der Küste entlang sieht es am schönsten aus. Zwischen den entfernt liegenden grünen Inseln vermuten wir sonnige Strände und stille Buchten.

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Nach ungefähr 45 Minuten fahren wir in das Innengewässer des  atollähnlichen Inselgebildes ein. Ziemlich flach ist hier das Wasser. Die Kajaks gleiten vielleicht 30 cm über den Grund entlang. Das stört uns wenig, weil wir die nahe Zukunft nicht voraussehen können.

Dem Ufer sind mehrere bewaldete Kalksteinfelsen vorgelagert. An einer Insel entdecken wir die erste Bucht mit weißem Sand und vielen fein gezeichneten großen Schneckenhäusern. Ich fotografiere eine viereckige, weiße Baumblüte, die ich gerade so mit der Linse erreichen kann.

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Indessen ist Frank schon mit einer Kokosnuss beschäftigt. Er will sie an einem Stein aufschlagen. Aber - die Kokosnuss scheint härter zu sein als der Stein. Mr. Cornflakes lässt das sein und späht nach oben in den Wipfel der Palme. Dort hängen die frischen, goldgelben Nüsse. Er versucht, mit Steinen und Knüppeln eine abzuschlagen. Das macht er mit bewundernswerter Ausdauer. Ich sitze abseits und amüsiere mich.

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Ein richtiges Robinson-Milieu, in dem Mr. Cornflakes den Freitag spielen könnte. Die Kugeln hängen zu fest. Wir schieben die Nachen wieder ins Wasser und paddeln weiter durch die seichte Lagune zum offenen Meer...

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Regina 07/27/2012 20:41


Die Bilder sind wieder absolut schön, was ein klares Wasser da kann man ja bis auf den Grund schauen. Das waren aber biestige Kokosnüsse  die wollten wohl einfach am Baum bleiben, l G Regina

anais 07/28/2012 17:24



Hier war der Grund unter dem Wasser sandig. Später finden wir wieder schöne Korallen. Mr. Cornflakes kann froh sein, dass ihm keine Nuss auf den Kopf gefallen ist.


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 07/25/2012 23:53


Hallo Joachim, einfach herrlich das kristallklare Wasser. Am liebsten würde ich da jetzt ein Bad nehmen.  Sicher war das Wasser sehr warm bei der geringen Tiefe. Egal, es sieht erfrischend aus. Danke für den schönen Bericht und die tollen
Bilder.


Liebe Grüße, Katharina

anais 07/27/2012 17:05



Hallo Katharina! Das Wasser hatte so um die 28 Grad. Trotzdem war es immer wieder erfrischend, wenn wir drin lagen. An der Bucht haben wir uns "abgekühlt". Sonst war das Wasser zu Flach und wurde
am Ende immer flacher.


Liebe Grüße


Joachim