Mit Jay und Cosmos auf Kurs nach Nan Madol, Teil I

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Cosmos, unser geschickter Bootsführer.

Freitag, den 20. Januar 2012. Um 10.00 Uhr brechen wir auf zur Tagestour über das Meer zum sagenumwobenen Nan Madol. Weil wir an diesem Tag sehr viel erleben, werde ich darüber in zwei Teilen berichten.

Emma, Britton, zwei Afroamerikanerinnen, Frank und ich laufen mit den beiden Guides Jay und Cosmos  den langen Weg hinunter zur Bucht, wo das Hochseeboot vor Anker liegt. Proviant wird aus dem Hotel mitgenommen, außerdem Taucherbrillen, Schwimmflossen und Schnorchel. Unser Boot ist mit zwei starken Yamaha-Motoren ausgerüstet.

Draußen auf See fährt Cosmos die Motore auf Tempo hoch. Das Boot klatscht auf die Wellen, so hart, als wäre es Beton. Wir spüren das am Allerwertesten, und der eine und der andere lässt vor Schreck einen Schrei los. Herrlich der Blick auf die Küste. An der Insel geht es entlang in Richtung Südosten. Dafür braucht das Boot eineinhalb Stunden. Cosmos ist ein geschickter Fahrer. Er schneidet die Wellen.

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Kleine Riffinseln tauchen aus dem Meer auf. Manchmal steht darauf nur ein vom Winde zerzauster Baum. Wir steuern nach gut einer Stunde auf eine Bucht zu und legen an. Das ist die erste Station, der Keprohi-Wasserfall. Eigentlich habe ich von Wasserfällen genug, aber dieser soll leicht zu erreichen sein.

Ein mit Natursteinen ausgelegter Weg, an beiden Seiten geschmückt mit leuchtend farbigem Croton, führt an einem Häuschen vorbei, wo der Eintritt bezahlt werden muss. Das erledigen aber die Guides.

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Noch ein Stück Weg und wir erblicken das herabstürzende Wasser. Breit wie ein Tempel steht der große Basaltfelsen vor uns. Über ihn ergießt sich das glasklare Wasser in die Tiefe. An seinem Fuß der See mit steinigem Grund.

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Wir haben unsere Wasserschuhe dabei und versuchen - teils schwimmend, teils kletternd - an die Kaskade heranzukommen. Vom herabstürzenden Wasser lassen wir uns die Schultern massieren. Es ist kalt und erfrischend. Wie die Kinder schwimmen wir im Becken und machen unsere Späße.

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Danach geht es zurück zum Boot.

Cosmos führt uns durch Mangroveninseln hindurch hinaus auf den bewegten Pazifik.

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Es ist wohl schon Mittagszeit. Cosmos lacht, sagt aber nichts. Er lenkt das Boot zu einem einsamen Eiland. Schon von weitem sehen wir das Traumbild eines Südseeparadieses: weißer, feinster Sand am langen Strand, azur- und türkisblaues Wasser, Kokospalmen uns skuril wirkendes, abgestorbenes Gehölz.

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Wir legen an zum Picknick. Jay packt Essen und Getränke aus. Die Vorbereitungen Dauern eine Weile. Wir ruhen uns aus und genießen die himmlische Ruhe.

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Nach dem Mittagessen steuert Cosmos das Boot auf die südöstliche Küste zu und gleiter mit uns wieder durch Mangrovenwälder, bis wir in naher Ferne scharzes Basaltgemäuer aus dem Grün erblicken. Wir ahnen: Das ist die Ruinenstadt Nan Madol, das "Venedig der Südsee",

Veröffentlicht in Taipeh Mikronesien und Palau

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Katharina vom Tanneneck 03/17/2012 23:24


Hallo Joachim, so kann man es aushalten.  Und dieses Mal hat es ja auch mit dem Wasserfall geklappt. Schöne
Bilder znd ein interessanter Bericht.


Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag!


Liebe Grüße, Katharina

anais 03/18/2012 16:49



Hallo Katharina! Das Picknick war wunderbar trotz der starken Sonne. Ich habe mich in den Schatten gesetzt. Nicht nur der Wasserfall war schön sondern auch der herrliche bunte Weg.


Liebe Grüße


Joachim



Mr.Cornflacks 03/17/2012 14:40


Hallo meine lieber Mr.NoodlesDas war ein zauberhafter Tag und sehr lustig .Wir haben viele gelacht und Spass gehabt,
einfach traumhaftDiese schönen Inseln und das Meer und


dann noch so viel Naturfreunde ,einfach göttlich.Ich werde es im in meinem Herzen tragen diese schöne Zeit Mit Ihnen+Emma +Britton +den anderen.Habe richtig starke Sehnsucht nach da.Ich hoffe wir
werden einmal zukehren hier auf diese schönen Inseln


Liebe grüsse von Mr. Cornflacks

anais 03/18/2012 16:47



Hallo Mr. Cornflacks! Eine wunderbare Zeit, die unvergesslich bleibt. Vielen Dank für die gefühlvollen Worte.


Liebe Grüße


Mr. Noodles