Offene Gärten in der Uckermark

Veröffentlicht auf von anais

Pimpernuss-021.JPG

 Zuallererst und bevor Ihr weiterlest möchte ich allen meinen Freunden und Besuchern ein schönes, sonniges Pfingstfest wünschen!

Am 25. und 26. Juni und am 24. und 25. September 2011 gibt es zum ersten Mal die Tage der "Offenen Gärten in der Uckermark". In diesem Jahr werden 28 Naturfreunde und Hobbygärtner - über die ganze Uckermark verstreut - ihre privaten Paradiese öffnen, um interessierte Besucher durch die Anlagen zu führen, angeregte Gespräche mit ihnen zu führen, Hausgemachtes zu probieren und  um die eine oder andere Pflanzenrarität anzubieten. Die "tmu Tourismus Marketing Uckermark GmbH" hat dazu einen gut gestalteten, mit vielen Farbfotos und Erläuterungen zu den Gärten und Anlagen versehenen Flyer herausgegeben, der in allen Tourismus-Informations-Büros der Uckermark und hier in Lychen auch im "Haus Vogelgesang" ausliegt.

Ich gehöre mit zu denen, die dieses Experiment wagen und bin auf dem Flyer unter Punkt 10 zu finden. Wer meinen Garten kennt, weiß, dass es ein Nutzgarten mit schöner Lage am Stadtsee ist. Wer von meinen Besuchern möchte, kann gerne eine kleine Stadtseefahrt mit dem Ruderboot unternehmen.

Ich kultiviere vor allem Gemüsearten auf natürlicher Nährstoffgrundlage zur Eigenversorgung im Freiland und im Gewächshaus. Neues, exotisches Gemüse probiere ich jedes Jahr mit Interesse aus. Dazu gehören z. B. Yacon, Topinambur und in diesem Jahr Oca, in Südamerka beheimatet. Verschiedene bunte Tomatensorten gehören dazu, ebenso Paprikasorten und Zucchinis.

Minzensorten und Schwarznessel, auch unter dem Namen "Perilla" bekannt, liefern schmackhafte Kräutertees und Erfrischungsgetränke.

Vielfältig ist die Blumenpracht, wobei selbstverständlich nicht alles zur gleichen Zeit blüht. Am farbenprächtigsten ist der Garten Ende Mai / Anfang Juni mit den Iris, Pfingstrosen und Freilandorchideen. Viele Blütengewächse habe ich hier bereits auf meinem Blog vorgestellt. Etwas Besonderes sind der Korallenstrauch Der Korallenstrauch blüht zum zweiten Mal!  und die Pimpernuss, von denen ich auch in kleiner Anzahl Jungpflanzen abgebe.

Perilla-Tee zum zu Hause Probieren steht in Töpfchen bereit, ebenso auch noch Yacon-und Pimpernuss-Jungpflanzen. Fruchtiger und würziger Perilla-Tee Yacon Die Pimpernuss

Also - ich freue mich auf Besucher und werde deshalb an diesen Tagen jeweils von 10.00 uhr bis 18.00 Uhr die Haustür in der Vogelgesangstraße offen lassen. 

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xamantao 06/20/2011 23:14



Achje, lieber Joachim, entschuldige bitte meine Drängelei!


.Schließlich sollst Du am Wochenende ja Deinen Garten präsentieren - und nicht müde und zerschlagen herumhängen.
Also  schaff nicht so viel! Die Spaten, Rechen und Gießkannen brauchen nicht in Reih und Glied zu stehen. Liebe Grüße



anais 06/22/2011 11:59



Hallo Xammi! Du bist aber eine angenehme "Dränglerin"! Deine Ratschläge beherzige ich!


Liebe Grüße


Joachim



Silke 06/20/2011 21:23



Dann  vergiss nicht, ein paar Fotos für diejenigen von uns zu machen, die nicht dort sein können.  Durch den
vielen Regen + Sonne schiesst das Unkraut sicher wie verrückt. Ich kann mir gut vorstellen, wie viel Arbeit das bis dahin noch ist. Ich wünsche dir viel Spaß für das Wochenende :-)


Liebe Grüße


Silke



anais 06/22/2011 11:58



Hallo Silke! Fotos werde ich machen. Es hängt ja vom Wetter ab, ob überhaupt Leute kommen. Wenn nicht essen und trinken wir alles allein.


Liebe Grüße


Joachim



xamantao 06/19/2011 07:04



Wie lief denn die Präsentation Deines schönen Gartens? Bin neugierig.


Liebe Grüße, Xammi



anais 06/20/2011 18:18



Hallo Xammi! Die Tage der Offenen Gärten in der Uckermark sind erst am kommenden Wochenende. Ich bin immer noch am Aufräumen, Unkraut ziehen und ordnen, damit, falls Besucher kommen, sie nicht
vor Schreck vor der Wildnis wieder das Weite suchen. Lach!


Liebe Grüße


Joachim



xamantao 06/19/2011 07:01



Hallo Joachim, gestern wollte ich Deinem Tipp probieren, frische Erde für die Pimpernuss. Ich hatte ihr eigentlich Erde gegeben, bevor ich sie nach dem Winter raus stellte.


Siehe da, eine Knospe ist aufgebrochen. Sie explodiert fast, und es kommt ein kleines "Feuerwerk" an Blattspitzen heraus. Da hat die Pflanze erstmal ganz viel Kraft gesammelt, um - hoffentlich -
jetzt richtig los zu legen.


Ich freue mich, habe das gleich heute in meinem heutigen Artikel (ganz unten) erwähnt. Einen schönen Sonntag! Xammi


 



anais 06/20/2011 18:15



Hallo Xammi! Na siehst Du! Bei Pflanzen muss man immer Geduld haben.Ich schaue manchmal auch dreimal hin und murmele beschwörende Worte. Na, da muss ich doch gleich bei dir mal auf den Blog
schauen!


Liebe Grüße


Joachim



Silke 06/16/2011 20:37



Hallo Joachim!


Es ist wirklich toll, was du in deinem Garten alles ausprobierst. Vor allem gefällt mir, dass du die Ernte hier hinterher als Rezepte präsentierst :) So sieht man wirklich den ganzen Weg vom
einpflanzen, bis zum leckeren Ende


Momentan ist es in Deutschland ja eher stürmisch und verregnet, so dass die Gartenarbeit ein wenig ruht (?) Auf jeden Fall ist es gut für die Pflanzen :)


Ich wünsche dir ein schönes Wochenende


liebe Grüße


Silke



anais 06/20/2011 18:12



Hallo Silke! Etwas spät, aber um so herzlicher: Vielen Dank für die netten Wünsche zum Wochenende. Ich bin schon kräftig beim Ernten. Jetzt sind die Süßkirschen dran und der Mangold. Ansonsten
ist Jäten angesagt, damit am kommenden Wochenende, wenn Besucher kommen sollten, diese nicht vor der Wildnis Reissaus nehmen.


Liebe Grüße


Joachim



Cebulon 06/15/2011 15:42



Ja, etwas Gutes getan habe ich ihnen bestimmt!


Gestern als ich die Rolllade in der Küche hoch zog, sah ich ein Reh gemütlich im Nachbargarten in den Blumen weiden (oder äsen, waidmännisch gesagt!). Als ich dann nachmittags mit der Sense in
den Garten zog um eine Wiese zu mähen, scheuchte ich ein Reh auf, das sich darin wohl ein Lager eingerichtet hatte.


Kurz danach kam dann meine Mutter und berichtete mir das ein Reh in ihrem umzäunten Garten war. Dieser Garten ist von drei Seiten von einem Maschendrahtzaun umgeben, und von einer Seite von einer
Buchenhecke. Diese Hecke ist schon mit eingesteckten Stangen. kurzen Maschendrahtstücken usw. verstärkt, aber irgendwie hat sich das Reh doch noch durch gezwängt.


Und als ich dann zur Arbeit fuhr lief etwas auf der Strasse herum, das ich von weitem (Oh Schreck!) für eine Dogge hielt, was sich dann aber auch als Reh entpuppte. Wahrsacheinlich wird morgen,
wenn ich nach der Nachtschicht ausgeschlafen habe und in die Küche komme eins am Küchentisch sitzen und mit meiner Frau Kaffee trinken.


Naja, hört sich ja ganz lustig an, aber etwas traurig ist es schon: Alles was man im Garten pflanzt oder sät, wird , sofern es nicht von einem hohen (die können auch ganz schön hoch springen) Zaun umgeben ist Rehfutter. Da macht die ganze Gartenarbeit keinen Spaß mehr!


Naja, damit hast du ja Gott sein Dank keine Last. Das die Fische aus dem See heraus kommen und sich über dein Gemüse und deine Blumen her machen ist ja wohl eher nicht zu befürchten! ;-)


Also viel Spaß noch in deinem Garten und viele, und vor allem nette, Besucher!



anais 06/18/2011 11:14



Hallo Cebulon! Vielen Dank! Hoffentlich kommen nur nette Besucher! Man weiß ja nie.


Liebe Grüße


Joachim



Cebulon 06/15/2011 15:32



Ja, etwas Gutes getan habe ich ihnen bestimmt!


Gestern als ich die Rolllade in der Küche hoch zog, sah ich ein Reh gemütlich im Nachbargarten in den Blumen weiden (oder äsen, waidmännisch gesagt!). Als ich dann nachmittags mit der Sense in
den Garten zog um eine Wiese zu mähen, scheuchte ich ein Reh auf, das sich darin wohl ein Lager eingerichtet hatte.


Kurz danach kam dann meine Mutter und berichtete mir das ein Reh in ihrem umzäunten Garten war. Dieser Garten ist von drei Seiten von einem Maschendrahtzaun umgeben, und von einer Seite von einer
Buchenhecke. Diese Hecke ist schon mit eingesteckten Stangen. kurzen Maschendrahtstücken usw. verstärkt, aber irgendwie hat sich das Reh doch noch durch gezwängt.


Und als ich dann zur Arbeit fuhr lief etwas auf der Strasse herum, das ich von weitem (Oh Schreck!) für eine Dogge hielt, was sich dann aber auch als Reh entpuppte. Wahrsacheinlich wird morgen,
wenn ich nach der Nachtschicht ausgeschlafen habe und in die Küche komme eins am Küchentisch sitzen und mit meiner Frau Kaffee trinken.


Naja, hört sich ja ganz lustig an, aber etwas traurig ist es schon: Alles was man im Garten pflanzt oder sät, wird , sofern es nicht von einem hohen (die können auch ganz schön hoch springen) Zaun umgeben ist Rehfutter. Da macht die ganze Gartenarbeit keinen Spaß mehr!


Naja, damit hast du ja Gott sein Dank keine Last. Das die Fische aus dem See heraus kommen und sich über dein Gemüse und deine Blumen her machen ist ja wohl eher nicht zu befürchten! ;-)


Also viel Spaß noch in deinem Garten und viele, und vor allem nette, Besucher!



anais 06/18/2011 11:10



Hallo Cebulon! Ihr wohnt wohl ziemlich nahe am Wald. Da passiert es schon, dass die Rehe im Gemüsegarten äsen. Bei mir kommen höchstens mal Wildgänse ans Ufer und fressen das Gras. Weil ich Gänse
sehr mag, freue ich mich darüber. Ansonsten habe ich das große Übel mit den gefräßigen Nacktschnecken. Kartoffelkäfer halten sich in diesem Jahr in Grenzen. ein glück!


Liebe Grüße


Joachim



xamantao 06/12/2011 10:02



Ach so ja, appropos Pimpernuss. Du hast mir voriges Jahr ein Exemplar geschenkt und sie wuchs prächtig. Als es kalt wurde habe ich sie über den Winter lieber reingeholt. Nun steht sie draußen,
hat Knospen. Aber sie will nicht pimp... nicht... also irgendwie rührt sie sich nicht Hast Du einen Tipp? Ich
glaube schon, dass sie noch lebt, aber irgendwie im Dornröschenschlaf ist.


Liebe Grüße! Xammi



anais 06/18/2011 11:04



Hallo Xammi! Ich hoffe, dass die Pimpernuss inzwischen ausgetrieben hat. Wenn nicht, solltest du ihr neue Erde geben!


Liebe Grüße


Joachim



xamantao 06/12/2011 09:59



Lieber Joachim,


schade, dass ich so weit weg wohne und nun vorerst keinen Urlaub habe! Du wirst sicher begeisterte Menschen in Deinem schönen Garten haben. So außergewöhnliche Gemüsesorten wie Du bauen gewiss
nicht viele andere Hobbygärtner an. Ich freue mich schon auf Deinen Bericht!


Aber jetzt erstmal wünsche ich Dir ein superschönes Pfingstwochenende! Xammi



anais 06/14/2011 22:06



Hallo Xammi! Wir wollen mal abwarten, ob überhaut Besucher kommen , und wie das dann alles so abläuft. Das werden Tage des Wartens und der Mühe für mich sein. Ob sie mir am ende gut tun, weiß ich
noch nicht. Ich hoffe, Ihr hattet ein schönes Pfingstwochenende! Und - nicht so angestrengt arbeiten!!!


Liebe Grüße


Joachim



Cebulon 06/11/2011 10:27



Das würde ich mir natürlich gerne anschauen, aber du weißt ja, die Entfernung......! :-(


 


Ich gärtnere eigentlich auch sehr gerne, aber leider mußte ich es irgendwann aufgeben weil es nichts mehr "brachte". Wir hatten immer sehr viel Garten, unser Haus war ja mal ganz früher ein
4-Familienhaus + Mansarde, und jeder der da wohnet hat reichlich Gartenbau betrieben. Platz genug war ja auf unserem 4300 m2 großem Grundstück. Irgendwann wurde auch in Gemeinschaftsarbeit alles
umzäunt.


Von all diesen fleßigen Leuten bin aber nun nur noch ich, mit 3 Frauen im Haus, übrig geblieben. Und da mir Zeit, und auch Geld fehlten um den Zaun um das große Grundstück zu erhalten, klaffen
inzwischen größere Lücken darin, was einige Tiere, wie Rehe, Hasen usw. zum Anlaß nahmen den Garten als Weidefläche zu benutzen. So kam es dann das ich von einem Beet, in das ich viel Arbeit
gesteckt hat, öfter mal nur noch eine kahle Fläche vorfand.


Und so ist unser gesamter Garten nur noch eine große Wiesenfläche. Da dürfen sie gerne weiden, denn dass Gras das gefressen wird muss ich nicht mehr mähen! ;-)


Meine Mutter kann allerdings nicht ohne Garten sein, deshalb habe ich für sie ein Stück in Hausnähe, das früher ein Auslauf für unsere Hühner war, eingezäunt, wofür sie das Material bezahlt hat.


Wenn ich Rentner bin, oder die Lage es erfordert wieder zum Selbstversorger zu werden, werde ich mir vielleicht auch selbst wieder einen Garten einzäunen!



anais 06/14/2011 21:58



Hallo Cebulon! Da hast Du ja auf dem Grundstück viel Arbeit reingesteckt und einiges erlebt. Obwohl wir ja alle die Wildtiere lieben, ist es schon ärgerlich, wenn sie in den Garten einbrechen und
alles wegfressen. Andererseits hast du ihnen etwas Gutes getan. Hätten wir hier nicht den See vor dem Grundstück, könnte wohl Ähnliches passieren. Mal sehen, wie das Wochenende der "Offenen
Gärten" wird. allzu viel verspreche ich mir nicht.


Liebe Grüße


Joachim