Paprika für eigenes Saatgut

Veröffentlicht auf von anais

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Die Paprikaernte ist in diesem Jahr zufriedenstellend. Der Gemüsepaprika hat ausgereicht, um 16 Gläser Letscho für die Wintermonate herzustellen. Gefüllten Paprika und Schoten für frischen Salat gab es ebenfalls.

Hier habe ich Exemplare verschiedener Sorten auf dem Tablett nachreifen lassen, damit sich die Samen voll ausbilden.

Seit zwanzig Jahren nehme ich z. B. den Samen vom Tomatenpaprika (o. l. von meiner eigenen Ernte, und immer wieder bilden sich an den Pflanzen schöne Früchte.

Genauso  auch von dem kleinen, sehr scharfen violetten Chilli.

Die mittelgroßen roten Schoten (o. r.) habe ich das zweite Jahr. Es ist ein mittelscharfer Paprika, gut zum Marinieren und Konservieren.

Der gelbe Spitze, ein milder Gemüsepaprika der Sorte "Feher". Er wächst an der Staude aufrecht wie Kerzen.

Die dicke, grünrote Schote ist der handelübliche Paprika, wobei diese hier wegen ihrer Form nicht der EG-Norm entspricht. (Lach)

Der blaugrüne Runde (r.) ist eine Hybride, die sich im Garten selbst gebildet hat - eine natürliche Kreuzung zwischen dem kleinen , blauen Scharfen und dem Tomatenpaprika.

Sehr ergiebig ist der lange,spitze rote Gemüsepaprika, vor Jahren im Supermarkt gekauft und immer wieder selbst aus eigenem Saatgut gezogen.

Die Krönung der diesjährigen Ernte aber ist der Penis-Pepper (v. l.) Er ist höllisch scharf. Zerkleinert und getrocknet besser als Pfeffer. Er wird im kommenden Jahr wieder angebaut. Vielleicht bemüht er sich dann um glattere Formen.

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Archi 10/07/2013 21:54


Guten Abend Joachim


Diese Minikugeln sind auch Paprika, die blauen ? Was es nicht alles gibt *staun


Der Penispaprika sieht doch auch verschrumpelt gut aus, finde ich  ^^


lg Uli

anais 10/09/2013 11:11



Guten Morgen Uli.


die Blauen werden auch rot, wenn sie ausgereift sind. Den Samen habe ich mir gleich nach der Wende aus Frankreich schicken lassen. Es ist eine Chilli-Art und scharf. Der Penis-Pepper steht dem
aber in Schärfe nichts nach. Klar, verschrumpelt sieht er lustig aus.


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 10/07/2013 21:05


Hallo Joachim,


bei mir war dieses Jahr die Ernte nicht so reichlich wie im letzten Jahr aber ich bin zufrieden. Auch ich pflanze von eigenem Samen meine Paprika. Das geht sehr gut, kostet nichts und man weiß,
was man hat. Auch von den Tomaten habe ich eigenen Samen zurück gelegt und das klappt alles prima. 


Ich mache mir allerdings nicht so viel Mühe wie Du. Ich entnehme den Samen, wenn ich die Paprikaschoten verarbeite, genau wie bei Tomaten. Es geht ja wirklich fast jedes Samenkorn auf. So habe
ich auch noch von all Deinen Sorten, die Du mir mal mitgebracht hast, Samenkörner. Darauf bin ich mächtig stolz. Vielen Dank für alles.


Liebe Grüße, Katharina

anais 10/09/2013 11:08



Hallo Katharina,


ich freue mich, dass Du von meinen Paprikasorten eigene Nachzucht hast. Du wirst sie sicherlich im kommenden Frühjahr wieder aussäen. Ich entnehme demnächst die Samen aus den nachgereiften
Schoten und verwerte die Früchte für frischen Paprikasalat. Es ist schon gut, wenn man sein eigenes Gemüse hat, denn das schmeckt viel kräftiger und ist gesünder als das im Supermarkt
gekaufte.


Liebe Grüße


Joachim