Redaktionstreffen der NLZ-Mitstreiter

Veröffentlicht auf von anais

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Am vergangenen Freitag trafen sich die Mitstreiter der "Neuen Lychener Zeitung" zum alljährlichen Redaktionstreffen, um bei einem gemeinsamen Essen über die Weiterführung unserer Stadtzeitung zu beraten. In diesem September war Christian Blank, Leiter der "Uckermark-Fisch-GmbH-Filiale" am Großen Lychensee,  Gastgeber. Er selbst schreibt seit Jahren über seine Erlebnisse in der Fischerei.

Weil wir alle ehrenamtlich für die Veröffentlichung unserer Artikel und Informationen tätig sind, erhalten wir keine Honorare. Nur aus dem Überschuss vom Verkauf der Zeitung, der nach den Herstellungs- und Druckkosten übrig bleibt, organisiert die Herausgeberin, Frau Dr. Elke Schumacher, Lychener Ärztin, das jährliche festliche Essen. Dieses Mal konnten wir uns an einem kalten Büffet mit leckerem Räucherfisch und schmackhaften Salaten laben.

Dr. Elke Schumacher begrüßte die fröhliche Runde und - wie immer - mit der Bemerkung: "Wer heute wieder mitisst, verpflichtet sich, auch im kommenden Jahr aktiv mitzuwirken."

Herr Erich Köhler, Pfarrer i. R., lockerte die Runde auf mit einem Bericht aus seinen neuesten Recherchen über das geheime Liebesleben des letzten Großherzogs von Mecklenburg-Strelitz. Sehr amüsant. Nach Schmunzeln und Lachen erhielt Erich Köhler ordentlich Beifall.   

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 Während des Essens füllten wir Quiz-Fragebogen aus. Fischer Christian hatte sich kniffliche Fragen ausgedacht wie z. B. "Wie lange braucht der junge Aal von seinem Laichplatz bis Europa ?" oder "Welcher Fisch baut sich fürs Laichen ein Nest ?" Alle wussten, dass es der Stichling ist. 

 

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Nach der Auswertung wurden die ersten zwei Sieger geehrt. Der Erste wählte sich einen Netzbeschwerer aus gebranntem Ton aus.

Schon zu vorgerückter Stunde führte uns Christian Blank in das Museum. Über viele Jahre hat er Fang- und Handwerkszeug, Fotos, Briefmarken, Münzen, einen Eisschlitten, Netzsteine, Puppen u. v. m. aus mehreren Jahrhunderten und auch anderen Regionen der Erde gesammelt, liebevoll aufgearbeitet und ausgestellt. Auf dem unterstehenden, rechten Bild erklärte er, wie der Stucker funktioniert, ein Fanggerät im flachen Wasser.

 

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Somit war der Abend nicht nur kulinarisch wohltuend sondern auch informativ. Wir haben einiges aus der Fischerei erfahren, was uns vorher nicht bekannt war.

Vielen Dank vor allem dem Gastgeber!

Die Neue Lychener Zeitung vollendet im Dezember das 22. Jahr ihres Erscheinens. Ein gutes Ergebnis, finde ich. Unter den Lesern in Lychen und auch außerorts in Deutschland findet das Blatt großes Interesse. Die Stadtverwaltung hat ihr bisher wenig Anerkennung zukommen lassen. Wahrscheinlich, weil es auch kritische Beiträge enthält.

In der jeweils aktuellen Ausgabe der NLZ kann der Leser hier blättern, wenn er den Link rechts unten unter dem alten Lychener Stadtwappen anklickt.

 

 

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Archi 09/16/2013 21:04


Danke,


ich hätte das auswendig nicht gewusst.


 

anais 09/17/2013 21:25



Bitte. Ich hatte es auch nicht genau gewusst.



Archi 09/16/2013 06:57


Guten Morgen Joachim


Ein sehr informativer Abend, scheint mir.


Wie ist die Antwort zur Aalfrage ?


Mal schauen, ob du aufgepasst hasst ^^


lg Uli

anais 09/16/2013 17:34



Hallo Uli,


ich hatte angekreuzt "1 Jahr". unser Fischermeister aber sagte, die neuesten foraschungsergebnisse besagen, dass sie 2 Jahre brauchen. Verständlich, denn sie müssen ja auf ihrem Laichplatz, im
Sargasso-Meer, erst mal etwas heranwachsen, um die lange Strecke mit dem Golfstrom nach Europa zu schwimmen.


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vom Tanneneck 09/15/2013 22:14


Hallo Joachim,


eine beachtliche Zeit, die 22 Jahre der Lychener Zeitung. Und wenn man schon ehrenamtlich dafür arbeitet ist es wohl das Mindeste ein jährliches Treffen mit Essen für die Mitstreiter zu
organisieren.


Ja, die Stadtverwaltung sieht Kritik nicht gerne, dabei ist gerade Kritik etwas, um es künftig besser zu machen. 


Komm gut in die neue Woche!


Liebe Grüße, Katharina

anais 09/16/2013 17:30



Hallo Katharina,


na, das meine ich auch. und wir langen ordentlich zu. Ich habe mir dreimal aufgefüllt (aber kleine Portionen). Das ist heutzutage auch so ein Problem. Sie besuchen auch nicht die Ausstellungen
der Künstler z. b. beim roten Faden. Sicherlich gibt es noch mehr Beispile. Das muss sich in Zukunft ändern.


Liebe Grüße


Joachim