Wednesday, 17. march 2010
3
17
/03
/März
/2010
07:38
Jetzt hat mir mal ein Schwedter seine Meinung zur kürzlichen gescheiterten Landratsstichwahl mitgeteilt.
Dafür bin ich ihm sehr dankbar, weil ich jetzt die Haltung vieler Schwedter verstehen kann. Wenn Schwedt als bedeutende Industriestadt unserer Region bisher durch die maßgeblichen Politiker des
Landkreises zu wenig beachtet und in der Entwicklung vernachlässigt worden ist, und die bisherigen Wahlkandidaten eventuell nichts Besseres verheißen, so muss man sich über die Wahlabstinenz nicht
wundern. Ähnliche Diskussionen so wie ich mich erinnere - gab es bereits kurz nach der Bildung des Landkreises Uckermark. Offensichtlich hat sich daran nicht viel geändert. Die
Wirtschaftsinteressen sind in den einzelnen Teilgebieten sicherlich sehr unterschiedlich, und den Politikern des Landkreises ist es bisher nicht gelungen, alle gerecht zu berücksichtigen und echte
Prioritäten zu setzen.
Mich verwundert nur, dass z. B. Roland Resch auf unserem Treffen mit ihm im Lychener Seniorenklub Schwedt sehr wohl in den Vordergrund gerückt hat und meinte, die Stadt hätte gut von den
Fördermitteln, auf die er Einfluss hat, profitiert.
Für den Kreistag sollte es jetzt Aufgabe sein, in dieser Angelegenheit einmal Klarheit zu schaffen und die Bedürfnisse unserer unterschiedlichen Teilregionen richtig zu beurteilen.
Ich empfehle, den sehr aufschlussreichen Kommentar unter meinem Artikel Wieder kein Landrat zu lesen, denn in
unser hiesigen Tagespresse habe ich eine solche Kommentierung noch nicht entdeckt. Deshalb hier auch den unter diesem Artikel stehenden Kommentar lesen!
ich möchte betonen, daß es in meinem Artikel nicht um die bloße Bereitstellung von Fördermitteln für die Stadt Schwedt geht, sondern eher um solche Dinge wie das Abziehen von Behörden (KFZ-Meldestelle), ständiger Druck auf andere Behörden vor Ort wie das Jugendamt und andere. Unter Benthin hat der Landkreis für das erste Minus im Stadthaushalt gesorgt, als er ca. 10 Mio DM für das Jugendamt in Schwedt, zweckgebunden bereitgestellt vom Land, an die Stadt Schwedt nicht weitergegeben hat. Anschließend führte man noch eine monatelange Streitdiskussion mit der Stadt und dem Land und verweigerte sich völlig. Das Resultat - die Stadt Schwedt gab das Jugendamt und die Obhut über die Schulen an den Landkreis unwillig ab.
Ähnlich verlief die Diskussion um eine finanzielle Beteiligung des Landkreises an der Schwedter Musik- und Kunstschule. Während andere Städte ihren Zuschuß bekommen, sollte Schwedt keinen erhalten, obwohl die Anzahl der hier aus dem Umkreis lernender Schüler enorm ist. Folge - drastische Beitragsanhebung für Schüler aus dem Umland.
Diese Liste kann man noch weiterführen und das haben die Bürger hier nicht vergessen. Die bisherigen Landräte hielten es nicht nur in Schwedt, sondern auch anderswo in der Uckermark nicht für nötig, in einen Disput mit Regionen und der Bevölkerung und deren spezifischen Besonderheiten einzutreten. Nur wenn es etwas zu "beweihräuchern" gibt, waren die politischen Spitzen, des Kreises zu sehen. Selten fragte einer nach Problemen der Bürger, sondern beschäftigt sich nur mit seinen eigenen, selbst verursachten (siehe Haushaltsdefizit). Typisches Zeichen, Schmitz Kandidatur ohne Werbetour, auf den Amtsbonus hoffend. Die selbe unbefriedigende, zögerliche Art wie bei seiner bisherigen Arbeit als Landrat. Entweder unfähig oder anmaßend. Und Resch tauchte hier irgendwann in der Presse auf wie ein UFO, ohne daß ihn irgend jemand zu Gesicht bekam oder wirklich zuordnen konnte. Seine Präsenz im Ostuckermärkischen konnte man an einer Hand abzählen. Dazu brauchte es nur 2 oder 3 Finger. Und dann erschien hier noch eine Anzeige von seinen Unterstützern, die in der Stadt Schwedt der "grünen Fraktion" zugeordnet werden muß. Das Theater um den Nationalpark hat bis heute offene Wunden bei allen Beteiligten hinterlassen.
Was erwartet man da vom Wähler ? Einfach zu viel. Ein Kandidat für einen Landratsposten muß doch schon vorher präsent sein. Das meine ich nicht nur physisch. Der Wähler erwartet klare Wort wie beispielsweise "... keine neuen Windkraftfelder...", Kostensenkung des Haushaltsdefizits durch Abgabe des Grundsicherungsamtes u.s.w. Was von den Kandidaten kommt ist Larifari und sagt so gut wie jeder ("..ich kümmere mich um Arbeitsplätze.." Wie denn?). Keiner grenzt sich wirklich vom anderen ab und bleibt somit ohne Gesicht.
MfG
Liebe Grüße
Joachim
Liebe Grüße,
Katharina
Liebe Grüße
Joachim
Liebe Grüße
Joachim
Liebe Grüße,
Katharina
Liebe Grüße
Joachim
Liebe Grüße von Margot
Liebe Grüße
Joachim
Wenigstens haben die gescheiterten Parteikandidaten aufgegeben. Schmitz wird ohne Chance sein und Roland Resch wird, dem neuen vermeintlichen SPD-Kandidaten kein ebenbürtiger Gegner sein. Hier nachzulesen !
Herzl Gruß
Joachim