Über Korallen schweben

Veröffentlicht auf von anais

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Montag, den 13. Februar 2012.

Das Boot ankert am Korallenriff. Das Wetter hat sich etwas beruhigt. Der Guide erklärt uns die Lage des Riffs und macht uns auf die Strömung aufmerksam, die uns vom Ankerplatz schnell wegtreiben wird. Er versichert uns, er würde uns nach dem Tauchen und Schorcheln "einsammeln". Mr. Cornflakes steigt zuerst ins Wasser, ich hinterher. Wir schwimmen mit der Strömung.

Das klarblaue Wasser tönt sich bis ins tiefe Dunkelblau in der Tiefe. So viele Fische am Rande der steil abfallenden Korallenbank haben wir bisher noch nicht gesehen. Alle Farbtönungen sind vertreten, von Schwarz bis Weiß, von Rot bis Blau und Grün. Clownfische ziehen in Schwärmen vorüber. Eine farbenprächtige, eigene Welt.

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Das Riff ist massiv. auf seiner Oberfläche breiten sich kleine braune, gelbe und weiße Korallen aus, manchmal auch Seeanemonen. Alle Wesen leben und gedeihen in friedlicher Stille.

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Ich lasse mich treiben und schaue und schaue... Alle Gedanken aus der Menschenwelt sind verschwunden. Weder Essen noch Trinken beschäftigen mein Hirn. Ich überlege nicht, rechne und plane nicht. Hier, unter Wasser, inmitten dieser faszinierenden Welt, bin ich im Jetzt.

Frank erlebt Gleiches.

Die Taucher versichern uns, dass dieses Empfinden den größten Wert ausmacht.

Wieder oben im Boot überlegen wir uns, ob wir nicht doch das Tauchen lernen sollten...

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Veröffentlicht in Taipeh Mikronesien und Palau

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xamantao 05/31/2012 04:33


Der Kampf mit der Technik! Mir passiert es öfters, dass ich einen Kommentar schreiben will, aber das Schreibfeld gar nicht aufgeht.

anais 06/02/2012 16:59



Mir ist gerade eben die vorangehende Antwort weggeflutscht. Ich habe sie noch einmal geschrieben. Ist nervig.



xamantao 05/29/2012 22:22


Oh je, jetzt sehe ich, dass von Pitti heute um 6:38 Uhr gar nichts ankam. Er hat mich heute vormittag im Büro angerufen und gefragt, ob ich eine Erklärung dafür habe, dass von seinem Kommentar
nichts als "Hallo Joachim," angekommen war. Er hatte jedenfalls mehr als 2 Worte abgeschickt. - Und nun das Nichts.


Obwohl es zum Thema ganz gut passt - weggespült von den Wellen des Ozeans, verschwunden im Meer der Zeit (oder so). Hast Du eine Erklärung, lieber Joachim? Ich nicht. The answer, my friend, is
blowing in the wind...


Ein herzlichen Abendgruß! Xammi

anais 05/30/2012 19:35



Hallo Xammi! Mir ist das schon öfter passiert, wenn ich eine Antwort gepostet habe. Ich habe es dann etwas später oder am nächten Tag noch einmal probiert. Das liegt doch wohl an Over-blog. Pitti
sollte mal Kommentar anklicken, wieder abrechen und noch mal anklicken, weil doch da irgendwas in der Elektronik hängen bleibt.



xamantao 05/29/2012 22:16


Dass man da alles um sich herum vergisst, kann ich gut verstehen!

anais 05/30/2012 19:32



Ein solches Erlebnis der ruhe hatte ich zuvor noch nicht. Wunderbar!



Pitti 05/29/2012 06:38



Reinhold.Einloft 05/28/2012 12:59


Oh, wie kann ich dir das nach empfinden! Es ist eine herrliche Welt da unten, aber auch fremd und ungewohnt. Man muss neue Reflexe und Reaktionen einüben, ist halt nicht unsere Welt. Aber sie ist
es allemal Wert, in sie einzutauchen. Wie gerne möchte ich wieder - und komm doch nicht dazu. Schade. Danke für die schönen Fotos.


Und einen schönen Restpfingsttag wünsche ich dir


Gruß RE

anais 05/28/2012 17:21



Hallo RE! Die Unterwasserwelt dort in den Tropen war für mich etwas völlig Neues. Wenn ich am Rande des Riffs in die Tiefe geschaut habe, wurde mir schon etwas mulmig, weil ich nie wusste, was
dort plötzlich erscheinen könnte. die Ruhe aber - die ist einmalig.


Herzliche Grüße


Joachim