Überfahrt nach Carp Island

Veröffentlicht auf von anais

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Sonntag, den 19. Februar 2012.

Um 7.45 Uhr werden wir vom Hotel abgeholt zur Überfahrt nach Carp Island.

Mr. Cornflakes hat vergessen, den Zimmerschlüssel abzugeben. Er bittet den Pkw-Fahrer, ihn an sich zu nehmen und zum Hotel zu bringen. Kein Problem, denn der nette Mann hat dort öfter zu tun.

Die Bootsfahrer laden das schwere Gepäck eines schweizer und eines amerikanischen Ehepaares und unseres ein. Eine Stunde soll die Seefahrt dauern. Gegen 10.00 Uhr legen wir an der Brücke vor der kleinen Insel an.

Auf Carp Island befindet sich nur ein Taucherhotel mit dem Restaurant und zahlreichen, im Gelände gelegenen Holzhäusern als Unterkünfte für die Besucher. Das Eiland ist so klein, dass man es an einem guten halben Tag umlaufen kann. Es befindet sich im Besitz eines Palauer Clans. Geschäftsführer ist Roland, ein freundlicher und umsichtiger Filippino.

Das weitläufige Hotelgelände ist wie ein großer Park angelegt mit Kokospalmen und vielen weiß-, gelb-, und rotblühenden Frangipani-Bäumen. Der weitaus größere Teil des Eilands ist mit dichten Urwald bedeckt. Ich habe ein Foto von der Inselkarte gemacht. Sie befand sich hinter Glas, das etwas spiegelte. Es war aber auch der einzige Lageplan, denn es dort gab, keine anderen Prospekte.

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Mr. Cornflakes und ich werden von einem Angestellten, der das Gepäck auf einem Karren befördert, zu unserer Hütte gebracht. Sie ist wie alle anderen auf Pfählen gebaut, sehr einfach, mit einem Schlafraum, Toilette und Dusche einige Stufen hinunter zu ebener Erde am hinteren Teil des Hauses. Vor dem Eingang liegt die überdachte Veranda. Die Inneneinrichtung zeigt keinen Komfort: zwei Liegen, ein kleiner Tisch und eine Ablage in einer Nische. Keine Klimaanlage, nur ein Ventilator, der mehr Lärm als frische Luft erzeugt.  Anspruchsvoll sind wir nicht. Uns genügt das.

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Wir trinken Kaffee im Restaurant, essen den letzten Kuchen aus dem Supermarkt in Koror und halten Mittagsruhe bis 14.00 Uhr. Als wir aufwachen, regnet es in Strömen. Deshalb sind wir nicht gerade bei bester Laune. Wir streifen uns die gelben Plasteponchos über und wandern den Strand entlang. Unterwegs hört es auf zu regnen. Uns interessiert die Parkanlage, die am Rand von Dickicht umgeben ist. Auf einem freien Gelände ranken Kürbis- oder Melonenpflanzen. Wir sehen eine Überdachung, unter der kleine Blumentöpfe auf langen Tischen stehen. Neugierig laufen wir dorthin und entdecken eine wunderschöne, kleine Orchideenzucht...

Veröffentlicht in Taipeh Mikronesien und Palau

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Katharina vom Tanneneck 07/18/2012 00:17


Hallo Joachim, danke für den interssanten Bericht! Ich mag die Frangipani Bäume mit ihren hübschen Blüten sehr. Eure Unterkunft sieht doch urig aus, zumindest von außen. Ich habe mir die Insel
mal auf Google maps angeschaut und war überrascht. Die Insel besteht fast nur aus Wald und einer kleinen Ecke, das Resort. Jetzt warte ich schon gespannt auf die Orchideenzucht! 


Liebe Grüße, Katharina

anais 07/18/2012 15:36



Hallo Katharina! Von den abgeschnittenen Zweigen der Frangipani  hatten wir Stecklinge mitgenommen. Es ist nur einer angegangen. Wahrscheinlich ein roter. Der Wald wird die nächsten Tage zu
unserem liebsten Wanderziel. Die Orchideen sind schon da. Gucke mal.


Liebe Grüße


Joachim