Wechselflor im Stadtpark

Veröffentlicht auf von anais

 

LAGA-014.JPG

Blumenbeete, bepflanzt im Wechsel der Jahreszeiten auf der Landesgartenschau. Fotos: J. Hantke.

 

Der Prenzlauer Stadtpark erstreckt sich am östlichen Rand der Innenstadt, wo sich heute noch die mitteralterliche Stadtmauer entlangzieht. Unter sehr alten Laub- und Nadelbäumen leuchten die Blumenbeete auf saftig grünem Rasen. Diese Gestaltung trägt die Bezeichnung Wechselflor, weil sie den Jahreszeiten angepasst wird und der Blütenflor sich verändert.

Im Stadtpark liegt der Prenzlauer Jüdische Friedhof mit einer Gedenkstätte und nicht weit davon das sowjetische Ehrenmal.

Zum ersten Mal habe ich eine Mustergrabanlage gesehen. Das sind Friedhofsschauflächen, die sicherlich Anregungen geben sollen für die eigene Grabgestaltung. Auf mich wirkte das kalt und formell, wenig liebevoll und persönlich. Da hat mir der in der Sonne leuchtende Rasen besser für die ewige Ruhe gefallen.

Für einen erholsamen Spaziergang sind die weiten Wege unter dem grünen Laubdach ideal.

 

LAGA-013.JPG

 

Gleich am Eingang zum Stadtpark wird der Blumenfreund von Terassen mit einer Unmenge an schönem Kugellauch überrascht.

LAGA-010.JPG

 

LAGA-011.JPG

 

LAGA-015.JPG

Zur alten Wehranlage am Stadtpark gehört auch der Hexenturm. Wahrscheinlich diente der Turm zur Zeit der Hexenverfolgung als Kerker.

Hier vorn befindet sich auch gleich ein Ausgang zum Stadtzentrum. Ich lief hindurch. Damit war mein erster Besuch der Landesgartenschau beendet.

LAGA-016.JPG

Kommentiere diesen Post

Katharina vom Tanneneck 06/02/2013 20:15


Hallo Joachim,


sehr schöne Bilder sind das wieder. Es wäre schön, wenn wir auch einen Gärtner hätten, den man anweisen kann. 


Friedhöfe mag ich nicht! Mich zieht nichts dort hin und die Menschen, die ich verloren habe, die trage ich noch lebendig im Herzen. Bilder von ihnen habe ich in einer Gedenkecke zusammen gestellt
und da zünde ich oft eine Kerze für sie an.


Interessant ist das schon mit den Indoeuropäern, dafür werde ich mich mal interessieren und nachlesen. Danke!


Liebe Grüße, Katharina

anais 06/04/2013 20:36



Hallo Katharina,


vielleicht bekommst Du das Buch. Es behandelt Geschichte, die wir weder an der Schule noch an der Uni gehört hatten. Vor allem wird die Frage gestellt, wer unsere Vorfahren hier in Deutschland
waren.


Liebe Grüße


Joachim



Archi 06/02/2013 20:05


Oh entschuldige Joachim


Ich hab so dolles Kopfweh


Danke für deine Erklärung trotzdem.


lg Uli

anais 06/04/2013 20:33



Liebe Uli,


ich hoffe, es geht Dir wieder gut.



Archi 06/02/2013 18:13


Guten Abend Hans


Wen meinst du mit Indoeuropäer ?

anais 06/02/2013 19:58



Hallo Uli,


jetzt hast Du Deine Bloggernamen verwechselt. Macht nichts. Die vergleichenden Sprachwissenschaftler haben Sprachgemeinsamkeiten im eurasischen Raum untersucht. Dabei haben sie festgestellt, dass
Grundworte in Sprachen von Indien bis Europa gleiche Stämme haben. Davon haben Historiker die Theorie abgeleitet, dass es eine gemeinsame Ursprache gegeben haben muss, das Indogermanische. Von
den Nazis wurde das für ihre Rassentheorie missbraucht. Ausgezeichnet nachzulesen ist diese Theorie in dem Buch von Reinhard Schmoekel, Die Indoeuropäer, Aufbruch aus der Vorgeschichte,
BASTEILÜBBE Taschenbuch, Band 64162, ISBN 3-404-64162-0. Liest sich sehr spannend.


Liebe Grüße


Joachim



Archi 06/02/2013 11:32


Guten Morgen Joachim


Ich finde Friedhöfe sehr anziehend. Jede Kultur hat andere Gewohnheiten. Zigeuner haben oft eine Bank auf ihrem Grab, bei Juden sieht man oft Steinchen auf den Grabsteinen. Warum man sie hinlegt,
hab ich noch nicht heraus gefunden.


Einen schönen Sonntag


lg Uli

anais 06/02/2013 16:19



Guten Nachmittag Uli,


ich mag die Friedhöfe mit viel Grün - Lebensbäume, Tannen und mit Blumen geschmückte Gräber. Heute haben die Grabstätten mehr Stein, finde ich. Grabkulturen sind sehr interessant und schon so alt
wie die Menschheit. Wir Indoeuropäer sollen ja wahrscheinlich vom Kurgan-Volk abstammen, das in der südrussischen Steppe gelebt hatte. Sie hatten die Hügelgräber-Kultur.


Liebe Grüße


Joachim