Winter

Veröffentlicht auf von anais

Eiszapfen 001

 

                     Winter

 

Dichte Flocken - wie glitzerndes Kristall

schwebend sinken in schlafender Stille.

Weißes Schweigen überall

deckt Wald und Flur in sanfte Stille.

 

Hohe Tannen tragen schwere Last

demütig geneigt auf dunklem Grün.

Senken sich Zweige zur Erde fast.

Nur Ruhe, kein Wachsen, kein Blüh'n.

 

Wo einst des Weihers spiegelndes Blau

bedeckt des Winters kalter Frost

sein Anlitz mit eiskaltem Grau

in glasklarer Luft aus Nordost.

 

Verstummt sind Gesumme und Vogelsang.

Die Natur genießt und schlummert lang.

Nur der Mensch mag sein Treiben nicht lassen

vor Weihnacht - geschäftig in Straßen und Gassen.

J. Hantke

Veröffentlicht in Meine Gedichte

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Katharina vomTanneneck 12/17/2010 00:33



Hallo Joachim, das kenne ich! Kreuzschmerzen und ähnliches. Selbst Profis möchten alles vorbereitet haben und dann kann man es auch selbst machen. Das ist die eigentliche Arbeit, die man sich
ersparen will wenn man einen Profi bestellt. Bisher haben sie es noch nicht kapiert und so kommen sie einfach um ihren Profit.


Wenigstens hast Du jetzt alles fertig und die Schmerzen werden hoffentlich bis Weihnachten vergessen sein.


Liebe Grüße, Katharina



anais 12/18/2010 18:08



Hallo Katharina! So ist es. Die Profis machen nicht immer alles so, wie man es möchte. Durch das Putzen der Wände hatten wir heute Probleme mit dem Anbringen der Scheuerleisten. Obwohl ich sie
gebeten hatte, in Höhe der Halterungen nicht zu putzen, haben sie es doch getan. Jetzt mussten wir alle Halterungen ein Stück vorsetzen bei krummem Rücken! Lach!


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vomTanneneck 12/16/2010 00:58



Hallo Joachim,


ich kann mich über Bewegung nicht beklagen. Es gibt viel zu tun und dazu kommt noch das tägliche Schnee schippen. Wir sind ja noch beim Innenausbau und da gibt es täglich neue Überraschungen.
Lach!


Liebe Grüße, Katharina



anais 12/16/2010 18:07



Hallo Katharina! Das glaube ich Dir gerne! Ich bin jetzt mit der Renovierung des Zimmers fertig. Es sind immer wieder die vielen kleinigkeiten, die aufhalten. Weil ich Vieles selbst gemacht habe,
ist es für mich nicht teuer geworden. Mit tut zwar das Kreuz weh, aber ich freue mich! Lach!


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vomTanneneck 12/14/2010 00:15



Hallo Joachim, dann war die Bewegungslosigkeit ja nicht ganz umsonst! Ich muß auch mal wieder anfangen zu dichten. Aber dazu braucht man auch Muße und etwas Bewegungslosigkeit. Lach!


Liebe Grüße, Katharina



anais 12/15/2010 17:44



Hallo Katharina! Ein wenig zwingst uns ja der Winter in Bewegungslosigkeit. Da hat man etwas mehr Muße für geistige Arbeit. Vielleicht schwillt dann die poetische Ader. Lach!


Liebe Grüße


Joachim



Katharina vomTanneneck 12/12/2010 23:57



Hallo Joachim,


danke für dieses wunderschöne Gedicht! Mir fehlen einfach die Worte und das kommt wirklich selten vor.


Ich wünsche Dir einen guten Start in die neue Woche und schicke Dir liebe Grüße,


Katharina 



anais 12/13/2010 17:26



Hallo Katharina! Dieses Gedicht habe ich vormittags geschrieben, als ich zur "Bewegungslosigkeit" verdammt war, weil die Jungs das Zimmer geputzt haben. Lach!


Schön, dass es Dir gefällt!


Liebe Grüße


Joachim